Entwickler Magazin 2.04
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Datenbanken

Erhältlich ab: Februar 2004
Umfang: 100 Seiten Seiten

Tools & Reviews


Reviews


Bärentango

Das C# Kompendium

Datenstrukturen und Algorithmen in C++


Titelthema


Datenlager
Datenbanken im Überblick


Datenbanken


Die Weissagung
Oracle 10g unter die Lupe genommen


Oracle 10g
Interview Günther Stürner


Caché 5
Entwerfen von Klassen mit Caché


SQL:2003
Die nächste Version des SQL-Standards


Automatismus
Serverseitige Programmierung unter ADS


Delphi


Delphi 8 for Microsoft .NET
Borlands Delphi-Entwicklung für .NET


Besser ankommen Mehr Leistung durch Thread- Programmierung?


Fotoalbum fernsteuern 
Fotos im Web publizieren


Eins, Zwei, Test
Testfälle mit Bubelen erstellen


Dolmetscher für Delphi
Delphi-Anwendungen per VCL-Komponenten lokalisieren


Aufrüsten
Setups mit Inno Setup erstellen


Fallen lassen
Drag´n Drop-Informationen in Delphi verarbeiten



Tipps & Tricks


...aus dem Entwickler-Forum


C++ & C#


Mit Klötzchen spielen...
Mit C#Builder Web Services entwickeln


Heute schon (ab)gefragt?
MySQL-Daten in C++ verwenden


Eingebettet im System
Embedded Systems mit UML


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3D-Welten
Spiele-Programmierung mit VB.NET und Direct3D


Fahrkartenkontrolle
Das Access-Control-Model aus Entwicklersicht


Daten hinter Gittern
Architektur Patterns mit Komponenten



Die Trendsetter und Zukunftsforscher



Liebe Leserinnen und Leser,




immer wieder werden wir mit den Fragen von Herstellern und Systemhäusern konfrontiert, wie die Veränderungen im Softwaremarkt zu sehen sind. Wenn Software-Entwickler und -Architekten nicht jede neue Version kaufen und nicht jedes Update mitmachen, häufen sich diese Fragen. Eins vorab: In Deutschland, woher unsere meisten Leser stammen, sind wir grundsätzlich deutlich kaufkonservativer als unsere Nachbarn wie Franzosen oder Engländer. Bei uns beschränkt sich der Konservatismus nicht nur auf Software. Bei Anschaffungen wie Fernsehern oder Waschmaschinen verhalten sich die Deutschen ganz ähnlich. Trotzdem, die Kaufzurückhaltung im Jahr 2003 hatte nicht nur mit diesem Konservatismus zu tun. Etliche andere Gründe wie beispielsweise eine steigende Zahl an Entlassungen haben eine Rolle gespielt. Wie wollen Sie neue Software oder ein Update kaufen, wenn gerade der Kollege nebenan entlassen wurde? Aber es gab auch andere Gründe, die mit der Veränderung der IT-Landschaft insgesamt zu tun haben.

Konsumverhalten der Software- Entwickler


Die Zeiten, in denen sich jeder Hobby-Entwickler teure Werkzeuge kauft, um eine einfache Anwendung zu schreiben, sind vorbei. Es gibt genügend Tools und Werkzeuge auf dem Markt, die entweder Open Source sind oder von den Herstellern frei zur Verfügung gestellt werden. Hier kann als Beispiel Microsoft Web Matrix genannt werden, ein sehr gutes Tool für die Entwicklung mit ASP.NET. Aber wie verdient man dann Geld als Software- Hersteller? IBM hat es mit Eclipse, einer kostenfreien Entwicklungsumgebung nicht nur für Java (www.eclipse.org/) vorgemacht, wie man eine große Zahl von Entwicklern an sich bindet und um das Tool herum Geld verdient, wenn größere und komplexere Anforderungen es mit sich bringen, dass komplexere Tools sowie Service und Support gefragt sind. Nicht ohne Grund hat IBM im letzten Jahr Rational Software für über zwei Milliarden Dollar gekauft, um die eigene Software & Services- Sparte zu erweitern und hier Geld zu verdienen. Es hat sich herumgesprochen, dass eine Schlacht gegen Aldi oder Dell im PC-Hardware-Geschäft nicht zu gewinnen ist. IBM hat 2003 fast 50 Prozent seines Umsatzes mit Software &Services gemacht und will diesen Anteil bis 2007 auf 60 Prozent erhöhen. Einen wirklichen Königsweg gibt es nicht, vielleicht eher einen Mittelweg: Biete umfassende Lösungen an und ab und zu mal ein kostenfreies Tool und die Kunden werden zufrieden sein. Schön, dass unsere IT-Welt wie ein Märchen vielfältig bleibt und wir uns aufgrund der vielen Möglichkeiten und Ansätze nicht langweilen werden!



In diesem Sinne: Viel Spaß beim Lesen!




Für das Entwickler-Team
Masoud Kamali




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