Entwickler Magazin 2.10
Kommentare
em_cover_2.10

Das steckt hinter NoSQL

Erhältlich ab: Februar 2010
Umfang: 100 Seiten Seiten
Autoren / Autorinnen:
René Bröcker, Bernd Fondermann, Mario Fraiß, Dmytro Gerasychuk, Markus Hasenbein, Wolfgang Henseler, Andreas Holubek, Michael Ihringer, Jörg Jackisch, Rudolf Jansen, Thomas Kalippke, Daniel Koch, Veikko Krypczyk, Claudia Matthias, Bernd Ott, Christoph Schneider, Thomas Steinmaurer, Marc André Zhou

Magazin


News


Bücher
LPIC-1 und LPIC-2


Enterprise


Migrationsmythen
Fallstricke beim Wechsel der Anwendungsplattform vermeiden


Eine Idee setzt sich durch
Entwicklung in der Cloud mit Platform as a Service


Development


Augenschmaus
Delphi und das neue Windows-7-Ribbon-Framework


Hilfestellung zur Hilfestellung
Benutzerdokumentation, Onlinehilfe und Softwareentwicklungsdokumentation


Dateivorschau mit Delphi 2010
Vorschaubilder von Dateien in Win32-Applikationen anzeigen


Get socialized!
Twittern mit .NET


Pack es an!
Der eigene Netzwerkserver, Teil 1: Einführung und Grundarchitektur


Willkommen an Bord
Cloud Computing mit Windows Azure


Auf höherer Ebene
Model-driven Software Development


Next Generation .NET 4.0
Parallel Computing unter .NET mit der Task Parallel Library und PLINQ


Datenbanken


Basement Tapes
NoSQL – Der nächste Hype!?



Yes- or NoSQL?
NoSQL – und was dahinter steckt


Audit- und Trace-Services in Firebird 2.5
Den neuen Möglichkeiten des Monitorings auf den Zahn gefühlt


Wolkenlose Sicht auf Ihre Daten
Der Nutzen neuer Datenbanken ohne Cloud Computing


Allzeit bereit
SQL Servers Peer-to-Peer-Replikation, Teil 3: Systemarchitektur und Umsetzung


XML und Web


Generationswechsel
ECMAScript 5 ist erschienen


Von GUI zu NUI
Die nächste Generation des Interface Designs





"NoSQL, das verspricht den fettfreien Burger ohne Käse."


Liebe Leserinnen, liebe Leser,


Burger, als Weiterentwicklung der Frikade im Brötchen, sind schon eine leckere Sache. Dabei kann der User sich seinen individuellen Stack aus Senf, Gurke und Fleisch zusammenstellen, auf Wunsch mit extra Käse. Und auch Vegetarier kommen (wenn auch selten) auf ihre Kosten. Ganz ähnlich sieht es in der IT aus (auch hier schaut man sich gerne etwas von der Burger-Natur ab), Schichtenmodelle (Senf, Gurke, Fleisch), Erweiterbarkeit (extra Käse) oder Interoperabilität (schmeckt fast jedem) stehen traditionell hoch im Kurs. Sogar Upgrade-Pfade (Kids-Menü) sind vorgesehen. Diese Modularität hat den Burger als solches mit hoher Wahrscheinlichkeit unsterblich gemacht. In der IT ist es auf der anderen Seite mit der Unsterblichkeit so eine Sache; passend dazu kann man die aktuelle NoSQL-Diskussion aufgreifen, bei der alternative Datenbanken sozusagen den fettfreien Burger ohne Käse versprechen. Unsere Autoren und Kolumnisten sind sich, was das Thema angeht, weitestgehend einig, dass das Modell dieses Mal durchaus Chancen hat, den Markt zu verändern. Dabei werden Datenbanken/Technologien wie CouchDB (als bekanntester Vertreter einfach mal herausgepickt) kaum den Markt umkrempeln, zu speziell sind die Anforderungen, die Zugunsten Skalierbarkeit und Performance in Kauf genommen werden müssen. Wenn aber Facebook, Google und viele andere mit ihnen ganz bewusst Produktivsysteme unter der NoSQL-Prämisse betreiben, dann ist hier eine Nische besetzt, die es sich lohnt im Auge zu behalten.
Mittlerweile vom Tisch ist nun auch die Rangelei um die Oracle/Sun-MySQLÜbernahme. Um das anschauliche Burgermodell noch einmal aufzugreifen, Larry Ellison gibt den Ronald McDonald und serviert uns künftig BigMac & Co. auf einem Tablett – und baut den Wettbewerb mit Burger King (IBM, Intel) weiter aus. Aufeinander abgestimmt, vorkonfiguriert und aus einer Hand, so soll das Menü künftig die Kunden locken. Auf Softwareseite wird dabei vor allem Java profitieren; in der Sprache sollen künftig sämtliche Softwareanwendungen entwickelt werden. Wenn die aus dieser Konsolidierung entstehende Entwicklung in die Community zurückfließt, dürfen Java-Developer sich auch in Zukunft auf spannende Jahre einstellen. Wenn dann noch, wie angekündigt, MySQL (hoffentlich komplett, mit Käse) unter die GPL gestellt wird, gibt es dann more beef für alle.



Guten Appetit


Robert Lippert, Verantwortlicher Redakteur


CD-Inhalt


CONZEPT 16


Mit CONZEPT 16 können Entwickler komplexe Anwendungssoftware schnell und einfach per Rapid Application Development (RAD) erstellen. Das System beinhaltet umfangreiche Entwicklungstools wie beispielsweise Dialog- und Formulardesigner, Prozedureditor oder Debugger. Kernstück ist dabei ein eigenes relationales Datenbanksystem, das sich durch einfache Installation, Wartungsfreiheit und hohe Performance auszeichnet. Unterschiedliche Clients erlauben sowohl die Erstellung klassischer GUI- und Webanwendungen sowie von Web Services als auch den Zugriff über DLL, ODBC oder PHP. Daneben ermöglichen zahlreiche Schnittstellen wie COM, OLE oder TCP/IP-Sockets, die Anwendungen in unterschiedliche IT-Landschaften zu integrieren. Die der CD beiliegende Testversion ist bis zum 31. Mai 2010 gültig


Firebird 2.5 Beta 2


Das Firebird-Projekt setzt die kontinuierliche Weiterentwicklung des gleichnamigen Open Source RDBMS fort und kann in Release 2.5 wieder mit interessanten Features aufwarten. Unter anderem gibt es mit dem Release eine verbesserte SMP-Unterstützung, neue Audit und Trace Services, interessante Security-Features sowie Spracherweiterungen. Auf der CD finden Sie Versionen für Windows, Linux und Mac OS X.


Eclipse Modeling Tools


Das Eclipse Modeling Project konzentriert sich ganz auf die Weiterentwicklung modellbasierter Development-Technologien und stellt dazu ein einheitliches Set von Frameworks, Tools und Standardimplementierungen bereit. Im auf der beiliegenden CD enthaltenen All-in-One-Paket finden Sie unter anderem das Eclipse Modeling Framework (EMF), das das entsprechende Framework sowie Code-Generation-Features und weitere Werkzeuge wie zum Beispiel Net4j (ein Client-Server-System, basierend auf der Eclipse-Runtime) oder auch Teneo mitbringt, welches über Hibernate oder EclipseLink eine Datenbank-Persistenz zur Verfügung stellt. Entwickler, die auf Model-driven Software Development setzen, kommen um die Eclipse Modeling Tools kaum herum.


twitterizer


twitterizer stellt ein praktikables, objektorientiertes Interface für die Nutzung der Twitter-Services unter .NET bereit. Aktuell wird noch an dem REST-API gefeilt und auch der Einsatz der Twittersuche ist noch vorgesehen; dennoch ist die aktuelle Version bereits einsatzbereit und lädt zum Ausprobieren ein.


Apache CouchDB


Die Apache CouchDB ist eine dokumentenorientierte Datenbank und einer der bekannteren vertreter der NoSQL-Bewegung. Abfragen und Indizierungen können unter Einsatz von JavaScript nach Art von MapReduce erfolgen; als weiteres Highlight bietet CouchDB auch inkrementelle Replikation, inklusive bidirektionaler Konflikterkennung und -lösung. Die Datenbank selbst wurde übrigens in Erlang geschrieben, einer recht robusten, funktionalen Programmiersprache, die ein flexibles und hoch skalierbares Design erlaubt.


Bonus


Zusätzlich finden Sie auf unserer aktuellen Magazin-CD wieder ausgewählte Tools sowie natürlich alle Quellcodes zu den Artikeln im Heft!


Profi-CD 


JAX TV: Session von der JAX 2009 - DSL/MDSD Best Practices
von Markus Völter 
Modellgetriebene Entwicklung und DSLs werden auf immer breiterer Basis angewandt - natürlich kann man dabei vieles falsch und richtig machen. Basierend auf Projekterfahrungen der letzten paar Jahre, gibt diese Session Denkanstöße, um unnötige Probleme zu vermeiden. Von Sprachdesign über Codegenerierung bis zum Entwicklungsprozess betrachte ich alle Aspekte der Softwareentwicklung mit DSLs und MDSD.


Das Entwickler Magazin im PDF-Format 















Weitere Ausgaben

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -