Entwickler Magazin 3.07
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Erhältlich ab: April 2007
Umfang: 100 Seiten Seiten

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Das openSUSE-Handbuch/Joomla! 1.5


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Professionelle XML-Verarbeitung mit Word


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Im Gespräch: David I. von CodeGear


...aus der Delphi-Community
Mit Delphi für Windows Vista entwickeln


Delphi für PHP 
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Die objektorientierte Sprache Smalltalk und ihre Möglichkeiten


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Wie plattformunabhängige Klassenbibliotheken den Entwickleralltag vereinfachen


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Entwicklung einer Intranet-Applikation mit Ruby on Rails, Teil 3: „Radio auf dem iPod”


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Das beliebte Live-System in Aktion


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Software-gestützte Virtualisierung mit Xen


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Bildbearbeitung mit dem Pinguin
Professionelle Bildbearbeitung mit Linux –Eine Bestandsaufnahme


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Neues aus der Python-Welt


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Ein Update zu den Neuerungen in Firebird 2.0


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Mit OpenLaszlo zu RIA


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Neue Tools rund um XML




"In der Softwareindustrie ein Gütesiegel schaffen."




50 Jahre TEE und die Softwareindustrie



Liebe Leserin, lieber Leser,



Vor genau 50 Jahren, im Jahre 1957, wurde der Bahnbetrieb der Trans-Europ-Express-Züge aufgenommen. Die beratende Kommission der beteiligten Staaten wurde bereits 1954 mit Sitz in Den Haag gegründet. Es war die Zeit des mondänen und exklusiven Reisens, notabene ohne surrende Notebooks, kreischende MP3-Player oder piepsende Handys. Das Ziel des TEE war ein grenzüberschreitender, ja plattformunabhängiger Bahnverkehr. So nebenbei, Java ist nicht plattformunabhängig, Java ist eine Plattform. Die Schienennetze dieser Zeit bestanden aus etlichen Stromsystemen und diversen Spurweiten. Diese galt es mit einer geeigneten Technik zu überwinden. Wenn die Schienen und zugehörige Stromsysteme die Plattform andeuten, sind die Züge in dieser Analogie als Software und die Bahnhöfe als Schnittstellen zu betrachten. Eine geplante gemeinsame Entwicklung und Beschaffung von Triebwagen scheiterte jedoch an nationalen Interessen (der Softwarefirmen). Damals wie heute. Man einigte sich lediglich über die Eckdaten der Züge: Mindestens 140 km/h sowie ein Bordrestaurant und ein Dienstraum für Zollbeamte waren Standard. Zudem nur erste Klasse-Abteile, ein bordeauxrot-beiger Anstrich und ein silbernes TEE-Emblem unterstrichen den europäischen und internationalen Charakter dieser Luxuszüge. Einige Züge, wie der TEE Gottardo, waren der Zeit voraus. Mit seiner analogen 4-Strom-Technologie wurde grenzüberschreitender Zugverkehr Wirklichkeit, heute erledigt das eine digitale Laststeuerung innerhalb der Leistungselektronik. Da man sich also nicht auf einen Zugtyp einigen konnte, setzten viele Mitgliedstaaten eigene, moderne Zugmodelle ein, lediglich die rot-beige Lackierung war einheitlich und die erwähnten Eckdaten. Einheit in der Vielfalt soll für Qualität bürgen. Warum also nicht auch in der Softwareindustrie ein Gütesiegel schaffen. Ausschlaggebend für die Zertifizierung kann neben hervorragender fachlicher und ergonomischer Qualität auch die gelungene technische Realisierung sein. SoftTEE als ein künftiges Qualitätslogo in der Softwareindustrie steht dann für schnelle, bequeme und sichere Software. Damit Substanz und Verkehrswert einer "grenzenlosen" Applikation im Einklang stehen.


Ihr Max Kleiner



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