Entwickler Magazin 3.10
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Facebook, iPhone und QT

Erhältlich ab: April 2010
Umfang: 100 Seiten Seiten
Autoren / Autorinnen:
Jens Beiderwellen, René Bröcker, Juan Ceballos, Bastian Feder, Mario Fraiß, Dmytro Gerasymchuk, Tam Hanna, Marc Hoffman, Ralf Hohoff, Rudolf Jansen, Veikko Krypczyk, Thomas Meinike, Peter Pfannenschmid, Thomas Pfister, Marie Roeßmann, Heiko Seeberger, Axel Westhagen, Thomas Wießeckel

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X3D/Programmieren von Echtzeitsystemen


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Datenschutz beginnt bei der Softwareentwicklung
Mit dem Secure Software Development Life Cycle zu sichereren Anwendungen


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Scala, oder: Was hat es mit dem Hype auf sich? Ein kurzer Überblick


Zu aufwändig? Aspektorientiertes Test-Case-Design: Test Cases einfach und effizient erstellen


Grundkurs Anatomie 
Der eigene Netzwerkserver, Teil 2: Die Nervenbahnen, das Gedächtnis und das Herz des Servers


Geschichtsstunde 
Eine Zeitreise: Die Entwicklung der Programmiersprachen


Der Web-2.0-Kleber 
Einführung in das JavaScript-Framework jQuery


Kommunikation und Performance 
Aspekte der Modellierung und Codegenerierung im MDSD


Open Source


Grundlagen des Brückenbaus
Erste Schritte mit Qt


Küche unter Strom
ETL-Prozesse à la carte mit Pentaho Data Integration (Open Source)


Gimp à la Carte
Gimp: Batch-Skalierung von TIFF-Bildern und Umwandlung ins JPEG-Format


Datenbanken



Basement Tapes
Was lange währt …


Abstract App iPhone-Datenbankentwicklung mit Data Abstract


XML und Web


Berichterstattung
Berichterstellung mit LIMBAS


Facebook.NET
Even More Socialized


Baukastenprinzip
Gestaltung von grafischen Oberflächen und Webseiten



"Am Ende sind es die Entwickler, die die Richtung vorgeben."



Liebe Leserinnen, liebe Leser,



was macht man als führender Anbieter einer Technologie, wenn schillernde Unternehmen wie Apple oder Microsoft anfangen, einen zu ignorieren? Diese Frage muss sich Adobe gerade stellen, deren Flash-Technologie im mobilen Sektor so ganz allmählich gegen HTML 5 und Silverlight ausgetauscht wird. Flash Light fristet sein Nischendasein auf Mobiltelefonen, die mit animierten Hintergründen an ihrer Leistungsgrenze immerhin noch schick aussehen dürfen; und selbst auf den leistungsstarken Vorzeigegeräten sieht es düster aus. Nokia erlaubt Flash noch hier und da, aber Apple hat Adobe bereits eine klare Pauschalabsage für das iPhone und das iPad erteilt und bei Microsoft sieht es mit der kommenden Windows-Phone-7-Plattform nicht anders aus. Schlimmer noch – der Hype um das iPad wird die Verbreitung von HTML 5, CSS 3 und State-of-the-Art JavaScript weiter forcieren (Tipp: Werfen Sie mal einen Blick auf jQuery, ab Seite 44), schließlich darf kein Anbieter auf das prestigeträchtige iPad verzichten. Und Microsoft verspricht mit Windows Phone 7 nicht weniger als satte Silverlight-3- und -4-Unterstützung. Wozu dann überhaupt noch Flash, wird man fragen müssen; auf Adobes Antwort sind wir gespannt.
Eine Antwort der ganz anderen Art sucht man derzeit auch im Java-Lager. Zweifellos hat Java sich in den letzten Jahren neben .NET seinen festen Platz im Olymp für Programmiersprachen verdient, aber wie immer, wenn eine Technologie nur lange genug am Markt und für eine kritische Masse zur täglichen Routine geworden ist, werden erste Stimmen laut, dass man es mal mit etwas Neuem versuchen sollte. Warum ist dann erst einmal zweitrangig, Hauptsache der Nervenkitzel ist wieder da. „Gib mir das Gefühl zurück, und wenn es weh tut.“ Scala ist ein vielversprechender Kandidat, bei dem es sogar schmerzfrei gelingen könnte, die gewohnte Java-Routine wieder aufregender zu gestalten (Tipp: Ab Seite 16 lesen Sie, wie genau so etwas aussehen kann).
War da nicht noch etwas, das uns in den letzten zwei Monaten beschäftigt hat? Genau, Sun und Oracle! "Nicht schon wieder!" wird sich der ein oder andere Leser jetzt denken, und damit stünden sie nicht einmal allein dar. Jonathan Schwartz muss sich das auch gedacht haben – der Sun CEO hat sich und uns das volle Programm geben. Den Job bei Oracle hingeschmissen, ein neues Blog aufgemacht und schön aus dem Nähkästchen geplaudert. Zum Beispiel, dass er mal mit Steve Jobs telefoniert hat. Auch Tim Bray hat sich verabschiedet (mit Bluthochdruck und rollenden Augen, wie er in seinem Blog schreibt) und eine Stelle bei Google angetreten. Und Simon Phipps ist auch nicht mehr bei (Sun) Oracle. Drei Vordenker (neudeutsch: Evangelisten) haben sich damit aus der Sun-Führung verabschiedet. Vielleicht haben sie sich dabei an Michael Widenius und David Axmark erinnert gefühlt, die beiden verbliebenen MySQL-Gründer, die sich im Rahmen der Übername durch Sun ebenfalls mit mehr oder weniger deutlichen Worten ebenso in die Unabhängigkeit verabschiedet hatten. Auf die Produkte hatte das bisher nur wenig Auswirkungen, was sicherlich auch daran liegen mag, dass die "einfachen" Angestellten sich nicht mal eben selbstständig machen konnten. In den kommenden Monaten werden wir sehen, wie wichtig (oder auch nicht) die jeweils führenden Köpfe für die Entwicklung millionen- (MySQL) oder auch milliardenschwerer (Sun-)Unternehmen gewesen sind. Adobe, Sun und Java als Programmiersprache – am Ende sind es die Entwickler, die in ihrer Masse die Richtung vorgeben. Das lässt doch hoffen!


Viel Spaß mit unserer aktuellen Ausgabe


Robert Lippert, Verantwortlicher Redakteur


CD-Inhalt


Trial



RemObjects Data Abstract 6.0.45.821


Software




Eclipse GMF 2.3.0M5


Open Limbas 2.0.45


Qt SDK for Windows 2010.02.1


Pentaho Business Intelligence Server 3.5.2


Pascal Mock 1.1


MediaWiki 1.15.2


DokuWiki Lemming


WordPress 2.9.2


Open Atrium 1.0-beta5


RemObjects Data Abstract 6.0.45.821


Data Abstract ist das führende System zur Erstellung von Multi-Tier Datenbanklösungen. Es ist in Versionen für Delphi, .NET und Xcode erhältlich und erlaubt die Erstellung von Anwendungen für eine große Anzahl an Plattformen, unter anderem Windows, Mac OS X, iPhone OS und Linux. Data Abstract bietet leistungsstarke Datenzugangsparadigmen um Client- und Business-Tier von den Rahmen-Datenbanktypen und –strukturen zu abstrahieren, Geschäftsregeln und Sicherheit zu forcieren und einen effizienten Datentransfer, sowohl innerhalb des lokalen LAN-Netzwerks, als auch über das Internet zu garantieren.



Plattform: Windows, Delphi, Mac OS X


Eclipse GMF 2.3.0M5


Das Eclipse Graphical Modeling Framework (GMF) ist eine generative Komponente und Runtime-Infrastruktur für die Entwicklung grafischer, Eclipse-basierter Editoren für EMF und GEF. Mögliche Beispiele für solche Editoren wären unter anderem ein UML-Modellierungs-Tool, Workflow-Editor und vieles mehr.


Plattform: Java VM


Open Limbas 2.0.45


Open Limbas ist ein webbasiertes Framework zur Umsetzung von Unternehmenslösungen und Fachverfahren, ähnlich wie MS Access. Es bietet Basisfunktionalitäten wie Tabellen, Formulare, Berichte und Abfragen. Limbas kann bestehende IT-Systeme ersetzen oder über Schnittstellen (SOAP) mit ihnen verbunden werden. Fertige Basisdienste und Module wie CRM, DMS, CMS, Callcenter, Ticketsystem, Bildarchiv, Workflow und Groupware ermöglichen eine schnelle Projektumsetzung. So ist Limbas für den Einsatz in mittelständischen Unternehmen und kommunalen Einrichtungen geeignet.


Plattform: PHP


Qt SDK for Windows 2010.02.1


Qt ist ein Cross Platform Application Framework für die Desktop- und Embedded-Entwicklung. Qt beinhaltet eine Programmbibliothek inklusive Entwicklungsumgebung für plattformübergreifende Softwareentwicklung und verwendet eine Erweiterung der Programmiersprache C++. Außerdem beinhaltet das SDK Qt 4.6 Application Framework und Qt Creator 1.3 IDE.


Plattform: Linux, Mac OS X


Pentaho Business Intelligence Server 3.5.2


Pentaho Business Intelligence ist eine komplette Software-Suite. Neben dem Reporting in Pentaho sind OLAP-Funktionalitäten, Dashboarding, Data Mining, Data Integration (ETL) und mehrere Tools zu Erstellung und Verwaltung von Auswertungen enthalten.


Plattform: Windows, Linux, Mac OS X, BSD, Solaris


Pascal Mock 1.1


Pascal Mock ist eine Objektbibliothek für Delphi, Kylix und Free Pascal. Diese Bibliothek ermöglicht die einfache Erstellung und Verwendung von Mock-Objekten für Unit Testing. Es ist unabhängig vom Unit-Testing-Framework.


Plattform: Delphi, Kylix, Free Pascal


MediaWiki


MediaWiki ist eine Server-Software. MediaWiki wird unter anderem von Wikipedia, der freien Enzyklopädie, eingesetzt. MediaWiki kann eine große Anzahl von Seiten und Benutzern verwalten. Das MediaWiki ist sowohl in der Installation als auch in der Anwendung einfach und komfortabel. Außerdem sind die Anforderungen, die das MediaWiki in der aktuellen Version an den Webserver stellt, minimal. In dieser Version wurden zwei kritische Sicherheitslücken behoben.


Plattform: PHP


DokuWiki Lemming


DokuWiki ist eine Wiki-Software zur Erstellung von Dokumentationen aller Art. Ihre mächtige Syntax gewährleistet, dass die Daten auch außerhalb des Wikis lesbar bleiben. Zum Speichern der Inhalte und der Metadaten werden anstatt einer SQL-Datenbank einfache Textdateien verwendet. Diese Version bietet viele Verbesserungen, wie der automatische List-Einzug, ein besseres Überschriftensystem, verbesserte Kompatibilität für den IE8 und Chrome und Verbesserung der Volltextsuche und vieles mehr. Diese Version benötigt PHP 5.1.2 oder höher.


Plattform: PHP


WordPress 2.9.2


WordPress ist ein Weblog-System zum Veröffentlichen persönlicher Beiträge. Den Schwerpunkt bilden Ästhetik, Webstandards und Benutzerfreundlichkeit. WordPress basiert auf PHP und MySQL, ist frei erhältlich, einfach zu installieren und wird allen Ansprüchen an einen professionellen Webauftritt gerecht. Bei dieser Version wurde die Sicherheit verbessert.


Plattform: PHP


Open Atrium 1.0-beta5


Open Atrium ist eine auf einem Content-Management-System basierende Intranetlösung zur Projektverwaltung. Zum Funktionsangebot von Open Atrium zählen ein Blog, ein Wiki, ein Kalender, eine To-do-Liste, eine Shoutbox und ein Dashboard für das Managen der Funktionen. Diese Version beinhaltet eine Reihe von Bugfixes.


Plattform: PHP





Profi-CD



Das Entwickler Magazin im PDF-Format


BASTA TV: Session von der BASTA! Spring 2010 -Visual Studio und TFS 2010: Neues für Entwickler und Tester 
von Neno Loje
Visual Studio 2010 werden Softwareentwickler lieben. Davon sind wir überzeugt. Zumindest, wenn man sich die neuen Funktionen für Entwickler (ja, auch einen Debugger kann man immer noch besser machen) und die noch neueren Funktionen für Tester ansieht. Endlich lassen sich auch Windows-Oberflächentests aufnehmen und abspielen. Und mithilfe der neuen IntelliTrace-Funktion kommt Ihnen kein Bug mehr unreproduziert davon. Ein Muss für jeden, der einen Blick auf die (nahe) Zukunft richten und erfahren möchte, welche neuen Funktionen in welchen der neuen Visual-Studio-Editionen (Professional, Premium, Ultimate) enthalten sein werden. 








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