Entwickler Magazin 3.11
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Webarchitekturen mit JavaScript

Erhältlich ab: April 2011
Umfang: 100 Seiten Seiten
Autoren / Autorinnen:
Carsten Eilers, Stefan Göppert, Tam Hanna, Rudolf Jansen, Hajo Kiefer, Dr. Veikko Krypczyk, Thomas Meinike, Dr. Ingo Mierswa, Bernd Ott, Stefan Pasel, Uta Pollmann, Alexander Rudolph, Oliver Szymanski, Juri Urbainczyk, Andreas Wenk

Magazin


News


Bericht von der MobileTechCon 2011
Die MobileTech war zu Gast in München


Bücher


Learning ActionScript 3.0, E-Books mit ePUB


Computergeschichte(n) – nicht nur für Geeks



Web


Das dynamische Duo
Rich Internet Applications mit Ext JS und Jersey


jQuery mobile
Wie bekommt man das Web in sein Handy?


Essentials


Algorithmen
Teil 1: Grundlagen und Implementierung von Algorithmen


Symmetrisch geheim
Symmetrische Verschlüsselungssysteme verstehen und anwenden


Development


Kolumne: Hex and the City
Abgeschätzt


Mach mal bitte
Iteratoren mit Delphi


Sind Sie sicher?
Der neue Personalausweis für Entwickler


Spieleentwicklung mit OpenGL
Einführung in die Grafikprogrammierung mit OpenGL 3 und 4


PHP App Store
Lizenzverwaltung, Updates und Vertrieb


Datenbanken


Kolumne: Basement Tapes
Gemeinsam sind wir stärker



CouchDB – Show- und List-Funktionen
...oder wie Abfrageergebnisse in Couch-DB darstellbar sind


Zusammenhänge im Datendschungel finden
Wie man mit einer offenen Lösung ganz einfach aussagekräftige Daten gewinnt


Datenbanken: Grundlagen und Entwurf
Teil 2: Grundoperationen in Datenbanken: Datenbankdefinition, Datensätze


Security


Sichere Servicelandschaften
Erfahrungsbericht SOA Appliances: Web Services Security in der Praxis




"Das Web ist besser als andere Optionen."



Liebe Leserinnen, liebe Leser,


die mobile Revolution ist in vollem Gange. Durch eine Mischung an technischer Faszination (Entwickler) und gefühlter oder tatsächlicher Notwendigkeit (Anwender) erhält der Markt mobiler Anwendungen eine enorme Aufmerksamkeit. Auf unserer MobileTech Conference Ende März hatten wir die Gelegenheit, Peter-Paul Koch zu den Unterschieden zwischen Web-Apps und nativen Apps für mobile Endgeräte zu befragen. Peter ist weltweit gefragter Experte für Mobile Web und stand uns nach seiner Keynote Rede und Antwort.


Entwickler Magazin: Kann man mit Webtechnologien wirklich so qualitativ hochwertige Apps erstellen wie durch natives Programmieren?


Peter-Paul Koch: Im Moment ist es noch sehr kompliziert, eine Web-App zu kreieren, die so gut ist wie eine native. Es hängt davon ab, was man will. Willst du ein Spiel bauen, vergiss es. Native Apps, besonders in iOS und Android, sind hinsichtlich Grafik und User Experience besser. Der Punkt ist aber, dass es für viele Apps nicht notwendig ist, jedes native Grafikelement nachzubauen. Ein einfacher Social-Media-Client braucht nicht sehr viele Grafiken und muss deshalb auch nicht nativ sein. Die Qualitätsfrage ist deshalb nicht unbedingt die richtige. Die Frage sollte lauten, ob die zu bauende App wirklich alle Qualitäten braucht, die eine native App liefern kann. Viele brauchen sie nämlich nicht.


EM: Du hast in deiner Keynote auf der MobileTech gesagt, dass es in der nahen Zukunft weniger native Apps und vielmehr Web-Apps geben wird. Warum wird das so sein?


Peter: Ich glaube es wird in der nahen Zukunft viel mehr Web-Apps geben, weil die Leute feststellen werden, dass man nicht für alles eine native App braucht. Vor allem unkomplizierte Apps, die eine große Reichweite haben und deshalb auf vielen Betriebssystemen laufen müssen, werden in Zukunft Web-Apps sein. So wird dann auch das Distributionsproblem über Nacht gelöst.


EM: In einem anderen Teil hast du außerdem gesagt, das Model von Apples App Store funktioniert nur bei Apple und andere sollten aufhören es zu kopieren. Warum?


Peter: Wir sind uns wohl alle einig, dass für Apple das App-Store-Modell gut funktioniert. Apple hat einen großen Zulauf, sowohl von Entwicklern als auch von Kunden. Entwickler standen Schlange, um Apps für iOS zu schreiben. Die Kunden taten das gleiche, kauften die Geräte und geben viel Geld für die Apps aus. Google hat ebenfalls einen großen Zulauf von Entwicklern, aber (noch) nicht von Kunden. Sie mussten sich mit Samsung und HTC zusammentun, um ihre Android-Geräte an die Kunden zu bekommen. Samsung, RIM, Nokia und die anderen traditionellen Mitspieler im Mobile-Bereich haben Zulauf von Kunden die generell mit den Geräten zufrieden sind – aber alle drei haben Probleme, genügend App-Entwickler für ihre Plattformen zu gewinnen. Kein anderer Mobile-Player ist also in der gleichen Position wie Apple, deshalb wird es sehr schwer, Apple zu kopieren. Das hält die anderen nicht davon ab es zu probieren, aber ich glaube, dass die meisten nicht funktionieren werden.


EM: Der Traum von Mobile Web ist, dass eine einmal geschriebene App auf allen Devices läuft. Ist das für Entwickler ein Alptraum oder eine echte Vision?


Peter: Es ist eine Vision – das bedeutet nicht, dass es jetzt schon perfekt funktioniert oder es in Zukunft tun wird. Es wird immer Unterschiede zwischen den Browsern geben, die es notwendig machen werden, einige Workarounds zu schreiben. Andererseits ist das kein Unterschied zum traditionellen Desktop-Web. Die Frage ist nicht, ob Web-Apps uns die Chance des "write once, run everywhere" bieten, sondern ob es eine andere Plattform gibt, die uns eine bessere Möglichkeit liefert. Die Antwort ist "Nein". Von den traditionellen Sprachen kommt Java dem am nächsten, aber es hat nicht die Reichweite des Webs. Das Web ist nicht perfekt, es ist aber sehr viel besser als alle anderen Optionen.


Sebastian Meyen, Chefredakteur


CD-Inhalt



Bonus


Zusätzlich finden Sie auf unserer aktuellen Magazin-CD wie immer ausgewählte Tools und alle Quellcodes und Beispiele zu den Artikeln im Heft! 



Video von der BASTA! Spring 2011Architektur für die Cloud
Speaker: Rainer Stropek
Glaubt man Marktforschungsorganisationen wie Gartner, so löst Cloud Computing seit dem Jahr 2010 das Thema Virtualisierung als Nummer 1 IT-Trend ab. Gleichzeitig wird die Materie kontrovers diskutiert. Positive Skaleneffekte, die sich aus der Zusammenfassung vieler kleiner IT-Infrastrukturen zu riesigen Rechenzentren ergeben, sind unbestritten. Dem gegenüber stehen jedoch vielfach Bedenken über Datenschutz und Sicherheit. Einer Frage wird jedoch oft zu wenig Beachtung geschenkt: Sind unsere heutigen Softwarelösungen überhaupt bereit für Cloud Computing? Wie verändern sich die Anforderungen an Softwarearchitekturen, wenn ein Betrieb in einer Cloud-Computing-Infrastruktur wie Windows Azure geplant ist? Rainer Stropek stellt in der Keynote typische Herausforderungen dar, vor denen Softwarehersteller stehen, die ihre Produkte in Windows Azure betreiben wollen.



Weitere Informationen unter: http://basta.net


Buchauszug – entwickler.press: SQL Server Performance-Ratgeber: Datenbankoptimierung für Architekten, Entwickler & Administratoren
von Robert Panther
Performanceoptimierung von Datenbankanwendungen ist ein Thema, das nicht nur Datenbankentwickler betrifft. Um eine optimale Performance zu erreichen, müssen Softwarearchitekten und -entwickler, Systemadministratoren und Datenbank-Admins an einem Strang ziehen. Dieses Buch beleuchtet das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln in kompakter Form. Somit kann jeder die für seine Rolle relevanten Informationen in möglichst kurzer Zeit erhalten, aber auch leicht über den Tellerrand blicken und sich informieren, was IT-Professionals in anderen Positionen zu einer optimalen Gesamtperformance beitragen können. Der Autor verwendet dabei als technische Grundlage den Microsoft SQL Server 2008, geht aber auch auf die Besonderheiten der SQL Server 2000 und 2005 ein. Das Buch ist außerdem durchaus für andere relationale Datenbanksysteme relevant.


Mehr Informationen und die Möglichkeit zum Kauf finden Sie unter: www.entwickler-press.de.


oMetah 0.3


Open Metaheuristic (oMetah) ist eine Bibliothek, die auf die Konzeption von Metaheuristiken ausgelegt ist (z. B. genetische Algorithmen, Tabu-Suche, Simulated Annealing und Ameisenkolonien-Algorithmen). Es konzentriert sich auf die Konzeption, das Testen und den Vergleich von metaheuristischen Algorithmen. Es werden mehrere Kommunikationsschnittstellen (Netzwerk, Python), um die Optimierungs-Algorithmen mit Problemen zu verbinden, benutzt. Hersteller ist Torus Knot Software Ltd.


Plattform: Microsoft, OS Independent, POSIX


OGRE 1.7.3 SDK


Die Object-Oriented Graphics Rendering Engine (OGRE) ist eine in C++ geschriebene reine Grafik-Engine für die grafische Darstellung in 3-D von The Blender Foundation.


Plattform: Windows, Mac OS X, MinGW, Ubuntu PPA, IPhone


Blender 2.57b


Blender ist ein 3-D-Modellierungs- und Animationswerkzeug. Blender enthält Funktionen, um dreidimensionale Körper zu modellieren, zu texturieren, zu animieren und zu rendern. Bei dieser Version wurden rund 500 Bugs behoben und das GUI-Layout wurde überarbeitet.


Plattform: Windows, Mac OS X, Linux, FreeBSD


w3af 1.0-rc6


w3af ist ein Web Application Attack and Audit Framework. Es ist eine in Python entwickelte Kombination aus Schwachstellenscanner und Exploitation Tool.


Plattform: Microsoft Windows


Firebird 2.5.0


Zu den Neuerungen gehören Auditing-Möglichkeiten und verbesserte Skalierbarkeit. Es gibt eine neue SuperClassic-Architektur, die einen besseren Nutzen aus Multi-Core und Multi-CPU-Systemen zieht. Das System Audit Tracing beinhaltet ein beinahes Echtzeit-Monitoring und Echtzeitanalyse von Ereignissen in einer Datenbank, Cross-Datenbank-Abfragen, verbessertes Benutzermanagement und viele andere Erweiterungen.


Plattform: Windows, Linux, Mac OS X, Solaris


Profi-CD


Wenn Sie hier keine CD finden, haben Sie die Entwickler Magazin Profi-CD nicht abonniert und verpassen eine Menge Extras!


Bonus-Video von der W-JAX 2010: Kanban kurz und bündig
Speaker: Matthias Bohlen
Kanban ist ein leichtgewichtiger Projekt- und Change-Management-Ansatz. Viele Teams auf der Welt verwenden mittlerweile Kanban, auch dort, wo Scrum nicht einsetzbar ist. Kanban hilft dabei, effizienter zu werden, Engpässe aufzulösen und sich ständig weiter zu verbessern. Matthias Bohlen erklärt, was dahinter steckt und wie man es anwendet.


Gratis-E-Book - entwickler.press: LINQ: Direkte Abfragen mit Language Integrated Query
von Thorsten Kansy
LINQ (Language-Integrated Query) verbindet Datenbankabfragen (T-SQL) und .NET Programmiersprachen sinnvoll miteinander. Dieses Buch bietet eine Einführung in LINQ, geht detailliert auf Datenbankidentitäten ein und beleuchtet u.a. Datenänderungen, Datenanbindung, Sicherheit und Performance. Zudem enthält das Buch ein umfassendes praktisches Beispiel.


SharePoint Magazin als PDF (1.2011 bis 4.2011)


Die SharePoint-Technologie hat sich in kurzer Zeit rasant in großen, mittleren und kleinen Unternehmen verbreitet und zählt zu den erfolgreichsten Produkten von Microsoft. Seine Stärken kann SharePoint vor allem im unternehmensweiten Zusammenspiel der Organisationsstruktur und weiterer Enterprise-Technologien, die den Business Value im Blick haben, voll ausspielen. Das SharePoint Magazin ist daher als zentrales Medium der Microsoft-Enterprise-Technologien positioniert, das die strategischen Möglichkeiten für Management und Fachabteilungen zum Einsatz von SharePoint als Enabler von optimierten Business-Prozessen vorstellt.


Das Entwickler Magazin im PDF-Format (2009-2011)


Quellcodes und Beispiele zu den Artikeln im Heft





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