Entwickler Magazin 3.13
cover_800x11222x_1132

Qt

Erhältlich ab: April 2013
Umfang: 100 Seiten Seiten
Autoren / Autorinnen:
Nils Arndt, Olena Bochkor, Carsten Eilers, Tam Hanna, Max Kleiner, Dr. Veikko Krypczyk, Stefanie Luipersbeck, Alexander Rudolph, Wolfgang Schmidt

78,00 140,20 

Abonnement Typ
Auswahl zurücksetzen

6,50 

Heft bestellen

 

Magazin

News

Buchtipp: Cloud Migration

Architektur für die Ewigkeit
Softwarearchitektur als Hebel für erfolgreiche Projekte
von Nils Arndt

Der mobile Frühling
Das war die MobileTech Conference 2013 in München
von Claudia Fröhling, Christoph Ebert und Tom Wießeckel

Development

Außen GUI, innen hui!
Einfache GUIs mit Python und Qt
von Wolfgang Schmidt

Qt lernt JavaScript
Ein Blick auf Qt aus der Sicht eines C++-Entwicklers
von Tam Hanna

From Dusk till Dawn
Atmosphärendarstellung, Streueffekte und scheinbare Sonnenbahnen
von Alexander Rudolph

Schnell zum Ziel mit klassischen Mitteln?!
Ein Praxistest zur aktuellen Version des RAD Studio XE3
von Veikko Krypczyk

Security

Unsicherer Serial Bus
Angriffe über USB
von Carsten Eilers

Datenbanken

Verborgene Schätze heben
Einführung in das Data Mining und grundlegende Techniken
von Veikko Krypczyk und Olena Bochkor

Web

Datenaustausch++
Integration des GWT Editor Frameworks in eine MVP-Applikation
von Stefanie Luipersbeck

Essentials

Gleich verschieden
Lineare Gleichungssysteme lösen und verstehen
von Tam Hanna

Express yourself
Mit regulären Ausdrücken suchen und finden
von Max Kleiner

Embedded

Raspberry Pi
Ein Einplatinencomputer im praktischen Einsatz
von Tam Hanna

„Im gelobten Land scheint es drunter und drüber zu gehen.“

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

 

die ersten Sonnenstrahlen trauen sich wieder auf den grau verhangenen Himmel – der Frühling kündigt sich an. Und mit ihm die ersten Konferenzen des Jahres. Vorbei die Zeit der Winterstarre; die Zeit ist reif, sich wieder intensiv mit Technologien und neuen Strömungen zu beschäftigen – wie beispielsweise auf dem Mobile World Congress. Wobei man gestehen muss, dass es dort dieses Jahr einige Überraschungen gab …
Microsoft glänzte mehr oder weniger mit Dauerpräsenz beim Konferenzfernsehsender, der Platinsponsorschaft sei dank. Dabei waren die Redmonder gar nicht mit einem eigenem Stand vor Ort vertreten. Die Messearbeit überließ man getrost den Hardwareherstellern – das Kind „Windows Phone 8“ war ohnehin bereits in den Brunnen gefallen, jetzt muss es eben die Hardware richten. Und die ist, wie man neidlos anerkennen muss, nicht von schlechten Eltern.
BlackBerry hatte sich ebenfalls die Kosten für einen Stand auf der begehrten Ausstellungsfläche gespart; dabei hätten die Kanadier allen Grund gehabt, groß aufzufahren: BlackBerry 10. Dieses neue Flaggschiff auf dem Mobile-OS-Markt hätte eigentlich viel zu bieten, und auch das dazugehörende Device Z10 weiß durchaus zu überzeugen.
Ähnlich kurios war auch das Auftreten des Brands „Android“ auf dem MWC – der kleine grüne Roboter war nämlich so gut wie nicht vertreten. Und das, obwohl Googles Smartphone- und Tablet-Betriebssystem ohne den Hauch eines Zweifels zum Marktführer aufgestiegen ist. Jetzt, da Google mit der Nexus-Reihe sehr eindrucksvoll ins Hardwaregeschäft eingestiegen ist, möchte man den Lizenznehmern wohl nicht mehr so viel Raum gewähren, sich zu präsentieren. Nur kurze Zeit später übrigens wurde bekannt, dass Andy Rubin, der Kopf hinter Android, seinen Platz für Sundar Pichai räumt – eben jenem treuen Gefolgsmann von Google-Chef Larry Page, der sich mit Chrome und Chrome OS einen Namen gemacht hat. Auch hier scheint man sich wohl auf eine neue Zukunft vorzubereiten.
Im Moment scheint es im „gelobten Land“ drunter und drüber zu gehen. Kein Wunder, dass es bei so viel Bewegung manch einem schwindelig wird. Worauf soll man sich nun spezialisieren, auf welches Pferd soll man setzen? Bekommt man nicht aus allen Lagern gesteckt, dass man dringend Mobile machen muss, um ganz vorne mitzuspielen?
Eine allgemein gültige Antwort darauf zu geben, dürfte schwer fallen. Ich habe mich auf der MobileTech Conference mit vielen Entwicklern aus den unterschiedlichsten Lagern unterhalten, und was soll ich sagen? Alle machen alles. Es gibt kein Android-only mehr, niemand spezialisiert sich mehr nur auf Windows Phone. Und sogar iOS-Entwickler werfen immer öfter einen Blick über den Tellerrand. Wer kann es ihnen verübeln?
Zum Glück gibt es immer ausgefeiltere Möglichkeiten, mit den Sprachen unserer Wahl die unterschiedlichsten Systeme zu bedienen. Eine Chance, die wir nutzen sollten. Also schnappen Sie sich Ihren Laptop, setzen Sie sich in die Cafés Ihrer Stadt, genießen Sie die ersten Sonnenstrahlen und die Möglichkeiten, die sich Ihnen bieten. Glauben Sie mir – die Aussichten sind rosig!

Ihr

Tom Wießeckel
@EntwicklerMag

Bonusvideos

Something completely different: Building Network Applications with Node.js
von Christian Gross auf der BASTA! 2012
If you read the documentation about Node.js you will see that it is used to build real-time scalable and efficient applications using JavaScript. The problem with the sentence is that it seems contradictory. JavaScript is scalable and efficient? Really? The purpose of this session is to outline what Node.js is and how you can use it to build network applications, with a focus on web-based communication – without losing the eye of the enterprise guy. And yes we will be talking about developing asynchronous applications using JavaScript.

Oberflächentests für JavaScript-Web-Apps
von Tobias Bosch auf der MobileTechCon 2012
In Zeiten von Single-Page-Web-Apps wird es immer wichtiger, das UI zu testen. Die Tests sollen in JavaScript implementiert und mit der App im Browser ausgeführt werden. Dies erlaubt z.B. das Mocking des Backends, was die Tests robuster und schneller macht. Ich stelle dabei entstehende Herausforderungen und Lösungen vor, die ich bei der Entwicklung des Testframeworks Jasmine-UI gewählt habe.

JavaScript-MVC-Frameworks
von Tobias Bosch auf der W-JAX 2012
In Zeiten von Single-Page-Web-Apps wird es immer wichtiger, die Implementierung des UI durch geeignete Entwurfsmuster sinnvoll zu strukturieren. Dafür stehen diverse MVC-Bibliotheken zur Verfügung. Dieser Vortrag gibt eine Übersicht über die wichtigsten existierenden Frameworks anhand eines gemeinsamen Beispiels und stellt die unterschiedlichen Interpretationen des MVC-Patterns vor.

JavaScript QA: JsTestDriver und Sinon.JS richtig nutzen
von Jakob Westhoff auf der International PHP Conference 2012
Durch die wachsende Komplexität und Größe heutiger JavaScript-Applikationen sind Mittel zur Qualitätssicherung unablässlich geworden. Unit Tests sind ein solches Mittel und haben sich bereits in anderen Sprachen bewähren können. Lernen Sie in dieser Session das Unit-Testing-Framework JsTestDriver und Sinon.JS kennen.

Bonusartikel: Q wie Qualität aus dem PHP Magazin 2.2013

Bonusartikel: Test your project aus dem PHP Magazin 3.2013

Buchauszug: JavaScript Performance
von Markus Nix
Die Explosion an JavaScript-Bibliotheken in den letzten Jahren erzeugte eine breite Akzeptanz selbst unter den Entwicklern, die der Sprache zuvor wenig mehr als einfache Formvalidierungen zugetraut hatten. Doch die „Bequemlichkeitsbibliotheken“ haben auch verhindert, dass sich viele Entwickler eingehender mit der Sprache beschäftigten. JavaScript ist eine interpretierte Sprache – schlechter Code erzeugt also fast zwangsläufig eine langsame Anwendung. Und damit unzufriedene Nutzer. Wenn Sie jemals jQuery’s „each“-Funktion verwendet haben, um über ein kurzes Array zu iterieren, dann ist „JavaScript Performance“ das richtige Buch für Sie!
Angefangen von grundlegenden Betrachtungen der Sprache bietet es eine Fülle von Lösungen für gängige Problemstellungen wie der schnellen Verkettung von Strings oder effektiver DOM-Manipulation. Darauf aufbauend liefert „JavaScript Performance“ zahlreiche Hinweise zum Umgang mit bekannten Bibliotheken wie jQuery, Prototype oder Node.js sowie Neuerungen in der HTML5-Spezifikation.


Weitere Ausgaben

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -