Entwickler Magazin 4.14
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Sprachenvielfalt

Erhältlich ab: Juni 2014
Umfang: 98 Seiten Seiten
Autoren / Autorinnen:
Muhammet Altindal, Olena Bochkor, Carsten Eilers, Jens Geyer, Christian Götz, Tam Hanna, Frank Hinkel, Dr. Veikko Krypczyk, Eric Lippert, Alexander Rudolph, Sven Ruppert, Helmut Stoiber

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Lesetipp
Geheimnisse eines JavaScript-Ninjas

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Der IoT-Wetterfrosch
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Vom Sensor direkt ins Web
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Internet of (In)Security?
Risiken und Gefahrenpotenziale in der Heimautomation

Verschlüsselt? Aber sicher!
Teil 2: GDrive-API – Kryptofunktionalitäten fürs Ver- und Entschlüsseln

Development

Mathematica frisst Visual Studio
Wolfram Language unter die Lupe genommen

Was Entwickler wollen
Eine kurze Geschichte von C# (und seinen Fehlern)

Schwarzer Tee mit syntaktischem Zucker
Ceylon auf der JVM und Node.js

Immer die Übersicht behalten
GUI-Rendering und Textdarstellung mit OpenGL

Korrekte Sache
Eingaben von Benutzern prüfen

Durch die Bloome gesucht
Wie Bloom-Filter Datenzugriffe deutlich beschleunigen

Essentials

Beschreiben und Schließen
Mathematische Probleme durch Simulation lösen

Datenbanken

Torte, Balken oder Linie
Theorie und Praxis der Datenvisualisierung

„Man muss auch mal das Werkzeug wechseln!“

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wenn ich Ihnen an dieser Stelle erkläre, dass es in den letzten Jahren einen Trend zur immer stärkeren Fragmentierung der Welt der Programmiersprachen gibt, erzähle ich Ihnen mit Sicherheit nichts Neues. Statistiken, Rankings und die Berichterstattung in den einschlägigen IT-Medien unterstreichen diese Wahrnehmung tagtäglich.

So hat RedMonk-Analyst Donnie Berkholz erst kürzlich untersucht, welches die häugste Programmiersprache von neuen GitHub-Nutzern im Jahr 2013 war. Nicht nur entsprechen die von ihm zutage geförderten Ergebnisse in etwa den gängigen GitHub-Sprachen-Rankings (die in der Regel auf neuen Repositories bzw. neuen Issues basieren). Berkholz fand ferner heraus, dass mit Ausnahme von Java und CSS die Anteile aller anderen Sprachen in den Top 12 rückläug sind. Im Gegenzug wächst die Nutzerzahl der so genannten Exoten wie beispielsweise Haskell, R, Go oder Clojure.

Zugegeben: Der Blick auf GitHub ist nur ein Ausschnitt der Developer-Community. Doch angesichts der Tatsache, dass sich Entwickler immer öfter mit der Herausforderung konfrontiert sehen, passende Sprachen für ein ständig wachsendes Feld von Einsatzgebieten zu nden, ist das Wachstum alternativer Programmiersprachen keine Überraschung, sondern logische Konsequenz unserer diversizierten Technologielandschaft. Spezialisierte Sprachen erfreuen sich einer steigenden Nachfrage – ihre Daseinsberechtigung muss schon längst nicht mehr diskutiert werden.

Diese Entwicklung darf und soll allerdings nicht als Abgesang auf die etablierten Universalsprachen verstanden werden. Doch es ist wichtig zu realisieren, dass Sprachenvielfalt mehr ist als nur ein Trend – es ist die neue Norm.

In diesem Entwickler Magazin tragen wir der Norm Sprachenvielfalt Rechnung. Mit der Wolfram Language und Ceylon stellen wir Ihnen in dieser Ausgabe zwei neue Vertreter des Exotenlagers vor. Da wäre zum einen Ceylon, eine Entwicklung von Fans des Java-Ökosystems. Die Sprache hat sich das große Ziel „aufräumen und vereinfachen“ auf die Fahnen geschrieben und versteht sich als vielseitig einsetzbares Werkzeug ohne spezischen Anwendungsfall. Ob Ceylon diese Ansprüche erfüllt, lesen Sie ab Seite 56.

Wolfram Language, vor Kurzem von Mathematica-Ernder Stephen Wolfram medienwirksam vorgestellt, ist eine so genannte Domain-spezische Sprache. Der Brite selbst bezeichnet sie als „wissensorientierte Programmiersprache“. Was hinter den im Laufe der Jahre für Mathematica entstandenen Algorithmen und Erweiterungspaketen steckt, und ob Wolfram Language dem Buzzword „Literate Programming“ alle Ehre macht, analysiert der Artikel auf Seite 40.

Neben den beiden Exoten sollen aber auch die ausgereiften Universalsprachen nicht zu kurz kommen. Für diese Ausgabe haben wir uns C# vorgenommen. Ab Seite 48 blicken wir zurück auf die ereignisreiche Geschichte der Sprache, werfen einen Blick auf Gegenwart und Zukunft, analysieren ihre Erfolgsfaktoren und stellen Ihnen unsere Top-3-Hitliste mit Fehlern vor, die bei der Arbeit mit C# auftreten.

Apropos Arbeit: Das Beherrschen eines breiten Sets an Programmiersprachen avanciert mehr und mehr zur Grundvoraussetzung in der Entwicklerarbeit. Die Zeiten, in denen solide Expertise in nur einer Sprache ausreichte, sind zwar (noch) nicht vorbei, doch sie neigen sich ihrem Ende zu.

Denn am Ende ist eine Programmiersprache vor allem ein Werkzeug. Und je nachdem, was man erreichen will, muss man eben auch mal das Werkzeug wechseln. Wir wünschen Ihnen dabei viel Erfolg!

Ihr

Christoph Ebert, Redakteur

Twitter: @entwickler, Google: gplus.to/Entwickler

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Das Entwickler Magazin im PDF-Format:
Die aktuelle Ausgabe sowie ein komplettes Jahresarchiv, Quellcodes und Beispiele zu den Artikeln im Heft.

Videohighlights

  • Besserer C#-Code durch funktionale Programmierung
    von Rainer Stropek auf der BASTA! Spring 2014
  • C# zum Gruseln
    von Oliver Sturm auf der BASTA! 2013

Darüber hinaus nden Sie folgende Session-Videos
auf der DVD:

  • Asynchrone Programmierung mit C#
    von Thomas Claudius Huber auf der BASTA! Spring 2014
  • Unit Testing und Continuous Deployment – Neuland für SQL-Server-Entwickler?
    von Constantin Klein auf der BASTA! Spring 2014
  • Tod der Prozedur – Modernes C# ist nicht linear
    von Oliver Sturm auf der BASTA! 2013
  • JavaScript-Security
    von Johann-Peter Hartmann auf der International PHP Conference 2013
  • TypeScript – die letzte Hoffnung für JavaScript-Hasser?
    von Dr. Holger Schwichtenberg auf der BASTA! Spring 2014

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Buchauszüge:

  • Buchauszug: Baukunst für Softwarearchitekten – Was Software mit Architektur zu tun hat
    von Jan Peuker
  • Buchauszug: F# – Einstieg und praktische Anwendung
    von Oliver Sturm


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