Entwickler Magazin 5.07
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Performance Management

Erhältlich ab: August 2007
Umfang: 100 Seiten Seiten

Magazin


Bücher 


IT-Unternehmensarchitektur/CSS Mastery


Cybernetics Oriented Programming


Schwarzweiß-Fotogra e digital/
Ship it! A Practical Guide to Successful Software Projects


Single Source Publishing


Einstieg in XML/Linux verstehen und administrieren


Development


Untergrundarbeiter
Einfache Thread-Programmierung in C#


Gelebte Bürgernähe
Mit OntoGov Softwaresysteme an Vorschriften anpassen


Im Gespräch
Davin N. Card von DNV IT Global Services


München, Mumbai, Memphis
Global verteilte Applikationsentwicklung


Wenn Anwender und Entwickler sich verstehen
Application Delivery Management


Alles wird kleiner
Kleine, vernetzte Geräte mit dem neuen .NET Micro Framework programmieren


Eine für alles JSR 170: Standardisierung der Content-Repository-Schnittstelle


... aus der Delphi-Community
JEDI Code Library (JCL)


Linux Enterprise


Starter/Robert Lippert


Konferenzbericht IT_kom 2007


Gruppengeflüster
Aktualisierungen zu Groupware-Systemen


"Gib mir den REST."
Einführung in die REST-basierte Webentwicklung mit Ruby on Rails


Content Management
Tipps und Tricks beim Benutzen von Joomla!


Perlentaucher
Neue Module aus dem CPAN


Datenbanken


Starter/Rudolf Jansen


Neu entflammt
Die Neuerungen in Firebird 2.1


DB2-Snapshots/Guido Brunner


Holgers Database Corner/Holger Klemt


Enterprise-Architektur



Mit BPEL durchs Reservierungsmeer
AIDA Cruises automatisiert Prozesse durch SOA


Cool bleiben!
IT-Klimatisierung


Performance Point
Werkzeuge für die strategische Unternehmenssteuerung erreichen den Mainstream


Neue Schlüssel zum Projekterfolg
Dynamische Märkte fordern ein aktives Risikomanagement


Aufs falsche Pferd gesetzt?
Fallstricke einer SOA


Sichere Dienste
Transaktionale Nutzung von Web Services


XML & Web


Kolumne/Michael Seeboerger-Weichselbaum


AJAX-News
Neuigkeiten zu AJAX und Web 2.0


Web Forward/Markus Nix


Das Büro ist geöffnet
Das OpenXML-Format und die Open Packaging Conventions


Es tut sich wieder was
Mit XMLUnit XML-Daten vergleichen


Im Gespräch
 
Leo Sauermann, Mitarbeiter am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz und Mitglied der SWEO-Gruppe des W3C


Es eXistiert
Die native XML-Datenbank eXist


Brücken schlagen
Mit DataDirect von XML nach ODBC


Tool-Radar
Neue Tools rund um XML




"Ein eklatanter Bruch mit der Ära Bill Gates und der "Compilerbauer"- Generation innerhalb von Microsoft."




Sommerferien? Welche Sommerferien?



Liebe Leserin, liebe Leser,


Früher, sagen wir vor zehn Jahren, wenn wir in den Urlaub gefahren sind, da war auch immer die Sorge mit dabei, dass sich in der IT-Welt vieles ändern wird, ohne dass wir es mitbekommen. Heute kann man sicher sein, dass noch viel mehr passiert als das, was man vor zehn Jahren selbst zu träumen gewagt hätte.
Lassen Sie uns doch so für die Urlaubszeit die wichtigsten Ereignisse mal zusammenfassen: Eines der in meinen Augen wichtigsten Ereignisse – mit weitreichenden Konsequenzen sowohl für die gesamte Informationstechnologie- und Telekommunikationsbranche als auch für jeden Bürger dieser Erde – war das Erscheinen des iPhones. Es gab viele Enthusiasten, die ganze Tage und Nächte vor den Apple-Stores ausharrten, um zu den Ersten zu gehören, die ein iPhone in der Hand halten. Dies ist sicherlich dem perfekten Marketing von Apple Inc. – nein, nicht mehr Apple Computer – geschuldet. Ein derartiges Interesse konnte man zuletzt beim Erscheinen von Windows 95 beobachten. Und nach der Einführung des iPhones, was sind die weitreichenden Konsequenzen für den Rest der ITC-Industrie, oder sagen wir die europäische Wirtschaft? Es ist unbestritten, dass Mobiltelefone eine wichtige Rolle im Leben vieler Menschen spielen. So hat 2007 erstmalig die Zahl der verkauften Handys die der verkauften Fernsehgeräte überschritten – insgesamt über drei Milliarden Geräte!
Und erstmalig liefert eine einzige Firma a) das Gerät (iPhone); b) die Software; c) den Content und vor allem d) wählt diese Firma ein Telekommunikationsunternehmen aus, welches das Netz für die Benutzung des iPhones exklusiv stellen darf. In den USA ist dies AT&T, in Deutschland möglicherweise die Deutsche Telekom. Da wundert man sich doch, dass die Wettbewerbshüter nicht aufschreien! Stellen Sie sich vor, dass Sie ab morgen mit ihrem Nokia-Handy nur noch mit T-Mobile telefonieren könnten: Was würde passieren? Und was hat die heimische Industrie überhaupt für Chancen, außer sich als Lieferant für Apple zu bewerben? Sie sehen, dass wir noch am Anfang einer erstaunlichen Entwicklung sind, in deren Verlauf sich die Wettbewerbshüter erst einschalten werden, wenn 10-50 Millionen iPhones verkauft worden sind. Es ist spannend abzuwarten, was die Antwort der Europäer und Asiaten, von Nokia und Sony-Ericsson darauf sein wird. Die anderen großen amerikanischen Player sollten, wenn sie den Consumer-Markt nicht aufgeben wollen, an Gegenmaßnahmen und Allianzen schmieden.


Apple goes Consumer und Microsoft goes Enterprise?


Wo bleibt eigentlich Microsoft? Was ist mit "Zune", dem Gegenstück zum iPod? Auf der Microsoft Worldwide Partner Conference hat Steve Ballmer, Nummer Eins bei Microsoft, außer der Ankündigung von Visual Studio und MS SQL Server 2008 im Februar 2008, auch betont, dass Microsoft eine Enterprise- IT-Company sei. Zwar ist nicht klar, weshalb Microsoft dann auch die Xbox produziert und PC-Spiele verkauft, aber wenn dem tatsächlich so wäre, dann wäre Microsoft auch nicht mehr die Desktop-Company früherer Zeiten. Das würde einen eklatanten Bruch mit der Ära Bill Gates und der "Compilerbauer"- Generation innerhalb von Microsoft bedeuten.
Die Entscheidung zu diesem Bruch kann natürlich nicht ohne Konsequenzen bleiben und sollte daher auch zielstrebig durchgeführt werden. Konsequenterweise sollte Microsoft also ganz unorthodox BEA, Sun und SAP kaufen und wäre dann ein Mitbewerber von IBM, Oracle und HP in der Enterprise- Welt.
Sie meinen, dass das eine Spinnerei aus der Urlaubszeit sei? Mitnichten! Ich habe immer noch nicht verstanden, warum Microsoft mit Google konkurrieren will. Genau genommen ist es Google, trotz seiner Einkaufsorgien, bis heute nicht gelungen, jenseits der Google-Suche noch etwas anderes ernsthaft auf den Markt zu bringen. Und dies, obwohl man Tausende neuer Mitarbeiter eingestellt hat (was tun die eigentlich den ganzen Tag?). Ist dies eine andere oder neue Form der Werbung?
Wir werden diese Spinnerei nach dem Urlaub weiterführen! In diesem Sinne viel Spaß, wo auch immer Sie Ihren Urlaub verbringen mögen: ob am am Rechner oder vielleicht doch im Second Life?


In diesem Sinne...


Ihr Masoud Kamali



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