Entwickler Magazin 5.11
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Clean Code

Erhältlich ab: August 2011
Umfang: 100 Seiten Seiten
Autoren / Autorinnen:
Cornel Brücher, Carsten Eilers, Christopher Ezell, Tam Hanna, Neels Hofmeyr, Rudolf Jansen, Veikko Krypczyk, Christoph Mathis, Bernd Ott, Frank Pientka, Lisa Pychlau, Alexander Rudolph, Thomas Steinmaurer, Ralph Steyer, Oliver Szymanski, Andreas Wintersteiger

Magazin


News


Feldpostnummer 5
Qt 5 bringt Neuerungen – und einen Binary Break


Bücher
Coders at Work/Designing Interfaces


Development


Clean Code
Prinzipien bei der Entwicklung von sauberem Code


Kolumne: Hex and the City
Romane und Softwareentwicklung: Alles nur Geschichten?


Ein anderer Weg ins Web
Mit dem Google Web Toolkit Webapplikationen erstellen


Sommer – Sonne – Subversion
Apache Subversion 1.7 – neue Features und Updates


Multithreading mit Delphi
Delphis TThread-Klasse und die OmniThreadLibrary


Interaktiver Klang
Grundlagen der interaktiven Vertonung und OpenAL-Programmierung


Dieser Artikel beinhaltet zusätzlichen Quellcode, den wir Ihnen auf Anfrage gerne zusenden. Einfach eine Mail an redaktion@entwicklermagazin.de schicken.


Special


Wissen ist Macht
Teil 2: Softwaretechnische Ansätze zur Wissensverwaltung



Web


Das Web wird mobil
Besonderheiten mobiler Websicherheit


Datenbanken


Kolumne: Basement Tapes
Back to the Roots



Schritt für Schritt besser
Datenbanksicherheit mit DB2 LUW (Linux, Unix, Windows) 9.7


Den Überblick behalten
Teil 4: Wichtige Datenbanksysteme im Überblick


Firebird-3-Vorschau
Teil 2: DDL-Trigger


Essentials


Pfadfinder
Navigation in Graphen mit Oracle SQL


Versteckte Daten in Bildern
Steganografie mit dem QT-Framework






"Google+ vs. Facebook: mehr als soziale Netzwerke"




Liebe Leserinnen, liebe Leser,


Google+ ist da. Und mit ihm ein neuer Hype. Fantastisch das schnelle Wachstum von Googles neuem Netzwerk. Benötigten Twitter und Facebook noch über zwei Jahre, bis sie die 20-Millionen-Nutzer-Marke knackten, dauerte es bei Google+ gerade mal 24 Tage.
Schon jetzt wird deutlich: die Googler sind gerade dabei, eine erfolgreiche Alternative zum Meganetzwerk Facebook zu platzieren. Was wir durchaus begrüßen wollen, denn Konkurrenz belebt ja das Geschäft und, viel wichtiger noch, lässt uns Nutzern mehr Wahlmöglichkeiten. Im Kern geht es Google jedoch um vielmehr: nämlich um unsere Identität. Lassen Sie mich dazu ein wenig weiter ausholen. Vor ungefähr zehn Jahren, auf der Höhe des Web-Services- und XML-Hypes, gab es schon einmal Überlegungen zum Thema Identität im Web. Man sprach damals von Single Sign-on, kurz: SSO.
Microsoft brachte sein Hailstorm-Projekt auf den Markt und empfahl sich als Verwalter aller Identitäten der weltweiten Netzgemeinde. Hailstorm sollte, wo auch immer man sich gerade aufhielt (beim E-Commerce, Online-Banking oder als Mitglied eines Netzwerks), als zentraler Dienst auf sichere Weise für Authentisierung und Autorisierung sorgen. Sun Microsystems, das damals reflexhaft alle Aktivitäten Redmonds mit einer Anti-Microsoft-Koalition erwiderte, bildete daraufhin die „Liberty Alliance“. Erklärtes Ziel war es, offene Standards für ID-basierende Dienste zu entwickeln, um proprietäre Technologien zu verhindern, und darüber hinaus Identitäten "föderiert" zu verwalten. Die Grundidee: Kein einziges Unternehmen sollte die Identitäten alleine "besitzen", vielmehr sollte ein ausgeklügeltes Netzwerk vor Monopolbildung schützen. Keine schlechte Überlegung bei dem sensiblen Thema.
Aus Liberty wurde allerdings nichts, und auch Hailstorm, von Microsoft sogar als Herzstück seiner jungen .NET-Technologie apostrophiert, blieb nur eine Idee. Erst das Web 2.0 und die Sozialen Medien rückten das Thema SSO wieder in den Blick. Nach und nach etablierten sich Facebook und Twitter als die heimlichen Verwalter unserer Identität. Durch ihre APIs begannen Webseiten anstelle einer eigenen Registrierung nur eine Authentifizierung via Facebook oder Twitter zu verlangen. Dem konnte Google nicht länger tatenlos zusehen. Denn Facebook mit seinen aberwitzig großen Nutzerzahlen (inzwischen sind wir jenseits der 700 Millionen), stellt als geschlossenes System eine Gefahr für das offene Internet, mithin für Googles Geschäft, dar.
Google+ basiert übrigens auf einem deutlich flexibleren Identitätsmodell als jenes von Facebook. Das Konzept der Circles (zu Deutsch: Kreise), trägt nämlich der Tatsache, dass man immer zugleich Privatmensch und Berufstätiger, Familienmensch und Musikliebhaber ist, dass also Identität immer etwas Komplexes ist, wesentlich besser Rechnung als das eindimensionale Konzept von Facebook. Zudem erlaubt Google+ neben den Nutzern nicht nur symmetrische Freundschaften à la Facebook, sondern auch asymmetrische Beziehungen à la Twitter (ich folge dir, aber du folgst mir evtl. nicht). Mit diesem differenzierten, aber dennoch einfach nutzbaren Konzept, gekoppelt mit der Tatsache, dass Google+ im offenen Web agiert, also kein geschlossenes System wie Facebook darstellt, könnte sich Google schon bald die Krone beim Identitätsmanagement aufsetzen. Wenn dann noch das angekündigte API kommt, mit dem sich der Google-Dienst in beliebige andere Dienste einbinden lässt, wird es vermutlich kein Halten mehr geben.
Google, Facebook, Apple, Microsoft – bekanntlich sollte man bei allen Großkonzernen wachsam sein und ihnen nicht im Voraus zu viel Vertrauen schenken, vor allem, wenn es um so sensible Themen geht wie Netzidentität. Für Google spricht allerdings, dass es ein Unternehmen ist, dessen Erfolg auf dem offenen Netz beruht, nicht auf dem privaten Mitgliedernetzwerk. Wünschenswert wäre natürlich darüber hinaus, dass vielmehr eine Koalition von Organisationen und nicht ein Unternehmen allein die Betreuung der heiklen Daten übernimmt. Ganz wie damals von der Liberty Alliance beabsichtigt. Anwärter mit genügend Erfahrung im Umgang mit sensiblen Daten gäbe es gewiss einige: Amazon, eBay, PayPal, Apple ...


Sebastian Meyen
Chief Content Officer, S&S Media




CD-Inhalt


Video von Mobile Tech Conference 2011 : Anwendungsentwicklung für iOS und Android mit Sencha Touch und PhoneGap
Speaker: Stefan Kolb
Sencha Touch ist ein auf HTML5/CSS 3/JavaScript basierendes Framework, das es ermöglicht, nativ wirkende Applikationen für iPhone- und Android-Geräte mit Touch Screen zu entwickeln. Diese Session soll einen Einblick in das Framework anhand kurzer Demonstrationen und Code geben und zusätzlich zeigen, wie man Sencha Touch mit PhoneGap kombinieren kann, um quasi-native Anwendungen zu erstellen.



Buchauszug – entwickler.press: Qt-Entwicklung für Symbian, Android und Desktop
Von Tam Hanna
Die Entwicklungsplattform Qt rennt unter allen namhaften Desktopbetriebssystemen, auf Symbian, Android und Maemo. Zusätzlich gibt es inoffizielle Portierungen für diverse andere Mobilcomputerbetriebssysteme. Das Buch bietet eine sorgfältige Einführung in die Grundlagen der QT-Entwicklung, von den ersten Schritten mit dem QT Creator bis zu komplexen Themen wie Netzwerkprogrammierung, XML, Speicherverwaltung und Model-View-GUIs. Im zweiten Teil widmet sich der Autor dem QT-Development unter Symbian, Maemo und Android. Die praktische Erfahrung des Autors erlaubt dem Leser, relevante Stolpersteine zu umschiffen und schnell zu effizienten und verkaufbaren Anwendungen zu kommen.


Mehr Informationen und die Möglichkeit zum Kauf finden Sie unter: www.entwickler-press.de.


WANdisco Apache Subversion 1.7.0 Alpha 3

Apache Subversion (SVN) ist eine Open Source Software zur Versionsverwaltung von Dateien und Verzeichnissen. Die Versionierung erfolgt in einem zentralen Projektarchiv in Form einer einfachen Revisionszählung. Wenn Änderungen an Inhalten verteilt auf den Computern der Bearbeiter ausgeführt werden, werden zwischen dem Projektarchiv und einem Arbeitsplatz jeweils nur die Unterschiede zu bereits vorhandenen Ständen übertragen.


Google Web Toolkit 2.3.0 (SDK)


Das Google SDK 2.3.0 für die Entwicklung von Rich Web Applications bietet u. a. einen erweiterten HTML5-Support. Ebenfalls neu ist die Unterstützung des Internet Explorers 9.


MongoDB 1.8.2


MongoDB ist eine skalierbare, leistungsfähige und dokumentenorientierte NoSQL-Datenbank. Dieses Tool beinhaltet MongoDB-Datenbankserver, MongoDB Shell, Backup-und Restore-Tools, Import- und Export-Tools und das GridFS-Tool. Neben zahlreichen Bugfixes bietet die neue Version auch einige neue Features. Dazu zählt das Journaling, das nach einem Absturz den schnellen Neustart der MongoDB ermöglicht. Neu sind auch die so genannten neuen Map/Reduce Output Options für inkrementelle Updates und die neuen Covered- und Sparse-Indizes für schnelle Datenbankabfragen.


Apache CouchDB 1.1.0


CouchDB ist eine dokumentenorientierte Datenbank. CouchDB ist über ein RESTful JSON/HTTP-API ansprechbar und komplett in Erlang geschrieben. Diese neue Version bietet eine native SSL-Unterstützung und HTTP Range Request für Anhänge. Hinzu kommen noch viele weitere Veränderungen.


KeepTool 9.1.4.1 – Hora


KeepTools Hora ist ein universell einsetzbares, handliches Werkzeug für die Arbeit mit OracleTM-Datenbanken. Es besticht nicht nur durch die vollkommen intuitive Benutzerführung, die von Beginn an ein extrem effektives Arbeiten ermöglicht. Hora beeindruckt auch durch eine schier unerschöpfliche Fülle an Funktionen für jeden, der mit OracleTM-Datenbanken arbeitet, vom Anfänger bis zum professionellen DBA, PL/SQL-Entwickler oder Anwendungsbetreuer.


Bonus


Zusätzlich finden Sie auf unserer aktuellen Magazin-CD wie immer ausgewählte Tools und alle Quellcodes und Beispiele zu den Artikeln im Heft!


Profi-CD


Bonus-Video von der Mobile Tech Conference 2011: Augmented Reality als nächstes User-Interface-Paradigma
Speaker: Peter Meier
Augmented Reality hat das Potenzial, die Desktopmetapher teilweise abzulösen und das nächste User-Interface-Paradigma zu sein. Nicht zuletzt ein Grund dafür, dass diese Technologie momentan gehypt wird. Der Vortrag gibt einen kurzen Überblick über das bisher Erreichte und einen Ausblick auf neue Technologieentwicklungen sowie zukünftige Anwendungsbereiche.


Gratis-Buchauszug – entwickler.press: Agile Developer Skills – Effektives Arbeiten in einem Scrum-Team
von Christoph Mathis und Andreas Wintersteiger
Viele Unternehmen und Teams haben ihren Entwicklungsprozess umgestellt und agile Softwareentwicklung eingeführt. Begleitend zum Prozess müssen aber auch Fähigkeiten und Praktiken erlernt werden, um den Herausforderungen agiler Entwicklungsprozesse, insbesondere denen von Scrum gerecht zu werden. Im Gegensatz zu anderen Fachbüchern zum Thema Scrum konzentriert sich dieses Buch auf die Aufgaben des agilen Entwicklerteams. Es führt in die Praktiken und in die richtige Anwendung agiler Entwicklungstechniken ein und beantwortet Fragen zu spezifischen Situationen im Projekt.


Android 360 Magazin als PDF (2.2011)


Am mobilen Internet führt kaum ein Weg vorbei. Denn Smartphones wie das iPhone, Palm Pre oder die Geräte, die unter Google Android laufen, verändern unsere Kommunikationsgewohnheiten nachhaltig. Google macht sich mit seinem Android-Betriebssystem daran, Blackberry, iPhone und Co. den Rang abzulaufen. Das quelloffene OS bietet dem Nutzer vollkommen neue Möglichkeiten, ohne die vorgegebenen Wege abschreiten zu müssen, die andere Anbieter zum Mantra erhoben haben. Es spielt keine Rolle, ob man nun im B2C oder im B2B-Umfeld tätig ist – die mobile Revolution ist in vollem Gange.


Mobile Technology Magazin als PDF (2.2011)


Das Entwickler Magazin im PDF-Format (2009-2011)






 


 





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