Entwickler Magazin 5.12
Kommentare
em5_12

Publishing

Erhältlich ab: August 2012
Umfang: 100 Seiten Seiten
Autoren / Autorinnen:
Carsten Eilers, Tam Hanna, Axel Helbig, Stefan Hummel, Rudolf Jansen, Dr. Veikko Krypczyk, Thomas Meinike, Bernd Pehlke, Andreas Reese, Alexander Rudolph, Sebastian Schröck, Torsten Zimmermann

Magazin

News/Eventkalender

Brief an die Leser und Leserinnen

Kolumne: Mobile Technologien
iOS 6, Microsofts Tablet-Premiere und ganz viel Google
von Christoph Ebert und Tom Wießeckel

Das schwächste Glied
Information Supply Chain Management in Unternehmen
von Axel Helbig

Buchtipp

Publishing

Im Handumdrehen zum eigenen E-Book
E-Books mit Adobe InDesign CS5.5 erstellen
von Sebastian Schröck

Verleg dich selbst!
Wie funktioniert eigentlich Self-Publishing?
von Stefan Knichel

Development

Das Latein der Programmiersprachen
Grundlagen der C++-Welt
von Rudolf Jansen

Stein auf Stein
Von Web Parts, Events, Templates und Application Pages
von Bernd Pehlke

Spielewelten XXL
Schnelle 3-D-Anwendungen und detaillierte Spielewelten mit OpenGL
von Alexander Rudolph

Datenbanken

Kolumne: Basement Tapes
SQL oder NoSQL? NewSQL!!
von Rudolf Jansen

Mit der Datenbank auf Zeitreise
Temporales Datenmanagement: IBM DB2 macht‘s möglich
von Stefan Hummel

Tools

Wandel und Wanderung
Komplexe Transformationen im Informatica PowerCenter
von Andreas Reese

Essentials

Dreiecksgeschichten
Trigonometrie leicht gemacht
von Tam Hanna

Immer im Kreis, aber zielführend
Theorie und Praxis der Schleifenprogrammierung
von Veikko Krypczyk

Web

Anatomie eines Cyberwars
Stuxnet, Duqu und Flame – der virtuelle Krieg hat begonnen
von Carsten Eilers

Methoden

Am Anfang war der Test
Gegen Testfälle entwickeln
von Torsten Zimmermann

„Die Zukunft des Buchs ist digital.“
 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

in der Mitte des 15. Jahrhunderts hat der Mainzer Goldschmied Johannes Gutenberg die Menschheit mit der Weiterentwicklung einer eigentlich schon seit ein paar hundert Jahren bekannten Technik um ein gutes Stück vorangebracht: er hatte den „modernen Buchdruck“ erfunden. Ein Fortschritt, der die nächsten Jahrhunderte maßgeblich prägen sollte; Wissen aller Art konnte fortan in einer nie dagewesenen Geschwindigkeit festgehalten und vervielfältigt werden. Und ich rede hier von Auflagen von 150 bis 250 Exemplaren!
Nun, die Zeiten ändern sich. Heute werden von Bestsellern gerne auch einmal mehrere hundert Millionen Exemplare verkauft, die natürlich nicht mehr mit dem „alten modernen Buchdruck“ produziert wurden. Neue Techniken sind schneller und preiswerter. Doch damit war natürlich noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht …
Denn wie so vieles im heutigen Leben sind mittlerweile auch Bücher elektronisch. Und glaubt man vereinzelten Pressemitteilungen von Amazon, dann werden gerade in der Vorweihnachtszeit gerne einmal mehr E-Books als gedruckte Bücher verkauft. Zahlen nennt man natürlich nicht, aber das spielt auch gar keine große Rolle; alle Zeichen deuten darauf hin, dass die Zukunft der Bücher digital sein wird, auch wenn Bücher selbst nie aussterben werden. Die Haptik, der Geruch eines frisch gedruckten Buches …, wer will darauf schon verzichten?
Doch zurück zu E-Books: Während Amazon mit dem Kindle natürlich den E-Book-Reader schlechthin anbietet und bei Kunden ein immenses Vertrauen genießt, dürfen zwei Dinge nicht außer Acht gelassen werden: zum einen setzt Amazon statt auf das EPUB-Format vom International Digital Publishing Forum auf mobi – eine Weiterentwicklung des Mobipocket-Formats, das bei Bedarf um die hauseigene azw-Verschlüsselung ergänzt werden kann – zum anderen gibt es zahlreiche weitere Anbieter elektronischer Lesegeräte, die zum Teil deutlich bessere Spezifikationen bieten. Dennoch ist Amazons Kindle ohne Frage der Verkaufsschlager schlechthin; Ende 2012 wurden dreinmal in Folge mehr als 1 Million Geräte pro Woche verkauft. Eine beeindruckende Zahl. Apple setzt übrigens bei iBooks oder den Kiosk ebenfalls auf EPUB, und wer einmal die Ergebnisse sehen konnte, der weiß, dass das Format wirklich mächtige Features bietet. Nebenbei bemerkt: Wenn Sie das Entwickler Magazin auf dem iPad lesen, dann haben Sie astreine EPUBs vor den Augen, an deren Verfeinerung wir ohne Unterlass arbeiten.
Elektronische Bücher wecken natürlich auch gewisse Erwartungen: Wer sich ein wenig mit dem Satz von Büchern oder Artikeln beschäftigt, könnte schnell in Versuchung geraten, mal eben on the fly ein EPUB daraus zu erstellen. Doch ist es wirklich immer mit einem einzigen Knopfdruck getan? Sie werden es in unserem Schwerpunkt selbst nachlesen können. Außerdem werden Sie erfahren, wie das mit dem Self-Publishing funktioniert, denn auch dafür bieten die beiden großen Player Möglichkeiten. Bis Sie Ihre ersten Schritte im E-Book-Bereich wagen, versorgen wir Sie natürlich weiterhin mit dem besten aus der großen Welt der Entwicklung.

In eigener Sache

Wie ich bereits in einer der letzten Ausgaben erwähnte, möchten wir Ihnen immer wieder spezielle Inhalte bieten. Ein Beispiel dafür liegt dieser Ausgabe bei: eine gedruckte Version des entwickler.press-shortcuts „HTML5 for Mobile Web“ (www.entwickler-press.de/shortcuts). Über das Jahr verteilt wird es weitere hochwertige und exklusive Aktionen geben, sei es in Form einer DVD oder eines Posters. Lassen Sie sich überraschen!
Nun aber genug von mir – jetzt liegt es an Ihnen, ob Sie den Entwickler die gute alte Art und Weise auf Papier oder auf Ihrem iPad als EPUB genießen möchten. Falls Sie sich für letzteres entscheiden – ich würde mich sehr über Feedback freuen.

Auf die digitale Zukunft!

Ihr Tom Wießeckel, Redakteur
Twitter: @EntwicklerMag

JAX TV

Java EE für Einsteiger, Aufsteiger und Umsteiger
von Lars Röwekamp (open knowledge GmbH)
Die Java Enterprise Edition erlebt zurzeit eine wahre Renaissance – und dies zurecht. Und auch das viel gescholtene Komponentenmodell EJB ist spätestens seit der Version 3.0 wieder salonfähig. Die Session zeigt, dass Java EE deutlich mehr bietet als nur eine lose Sammlung von Spezifikationen. Es werden dabei die wichtigsten Neuerungen und Kernkonzepte wie CDI oder Annotations von Java EE 5/6 erläutert und verdeutlicht, warum genau jetzt der richtige Zeitpunkt ist, auf Java EE zu setzen.

Test-first Development using Eclipse
von Wayne Beaton (The Eclipse Foundation)
Test-first development is a top-down process by which code is written starting with tests. Once tests have been created, the process changes to that of making the tests work by implementating the application code. In this talk, we demonstrate how Eclipse support for JUnit facilitates test-first development in the context of creating Java and Java EE applications, and plug-ins.

Magazin

Das Entwickler Magazin im PDF-Format
Entwickler Magazin 2012


Weitere Ausgaben

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -