Entwickler Magazin 6.00
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Komponenten

Erhältlich ab: Oktober 2000
Umfang: 100 Seiten Seiten

Im Gespräch


Chuck Jazdzewski von Inprise
Der Chef-Architekt von Kylix im Gespräch


Titelthema


3rd-Party-Komponenten: aktuelle Bibliotheken
Programm-Bausteine für (fast) jeden Zweck


Delphi


eMail-System mit Delphi-Freeware-Komponenten
Teil 1: Das SMTP-Protokoll


Socket-Programmierung mit Delphi 
Teil 1: Der Aufbau von TCP/IP-Verbindungen


Delphi & C++


Companion Tools – Komponenten für Delphi und C++Builder
Borlands Vorauswahl an kleinen Helfern


Outlook Interface mit C++Builder und Delphi
Anwendungen im Outlook-Look entwickeln


Versionsmanagement mit TeamSource und PVCS
Borlands Lösung für Versionenkontrolle


C++


C# – Nachwuchs aus der C-Familie
Redmonder Jungsprache kurz beschnuppert



Tipps & Tricks


...aus dem Entwickler-Forum


Special


Data Mining-Tools: Neue Entwicklungen
Was sagt der Markt der Datenschürfer


Datenbanken


FileMaker im Gespräch
Ein Interview mit Dirk Kessler von FileMaker


FileMaker Pro: Datenbank für Mac und Windows
Robuster Kollege in der Workgroup


Objektorientierte Datenbankprogrammierung III
Zu guter Letzt: Die Visualisierung


Bücher


Samba


Open Source – kurz & gut


XSLT Programmer’s Reference


Borland Delphi 5 Kochbuch



Liebe Leserinnen und Leser,




Eine "richtige" SQL-Datenbank wird Open Source



Sie erinnern sich an unsere Editorial der letzten Ausgabe? Wir hatten dort versucht, ein bisschen hinter die Kulissen der Open Source-Gemeinde, der so genannten Nicht-Proprietären, zu schauen. Wir hatten festgestellt, dass es heutzutage möglich ist, einen kompletten Webauftritt gänzlich ohne "gekauft"“ Software zu realisieren. Außerdem stellten wir in einem früheren Editorial fest, dass hinter jedem Webauftritt, egal ob dieser nun einem großen Unternehmen gehört oder einem kleine Startup, sich immer ein "kluger Kopf" befindet – auch Oracle genannt. Warum ist das so? Warum hat ausgerechnet im Datenbankbereich die Open Source Philosophie noch so wenig Fuß gefasst? Oracles starke Präsenz ist sicherlich auf ein hervorragendes Marketing zurückzuführen, die bislang ungenügende SQL-Implementierung in Open Source-Produkten wie MySQL trägt sicherlich ihren Teil dazu bei. Doch what’s about InterBase?


Das doppelte Lottchen: InterBase und Firebird




Inzwischen ist InterBase nun endlich Open Source – nach langen Querelen um die Namensrechte und die Frage, wer überhaupt das Projekt betreut und zu welchen Bedingungen usw. Nun existiert nicht nur ein InterBase, sondern es existieren zwei: beide Projekte laufen parallel auf SourceForge, das eine unter dem Namen "InterBase" (http://sourceforge.net/projects/interbase), das andere mit dem Titel "Firebird" (http://sourceforge.net/projects/firebird). "InterBase" wird von den alten Stammhaltern von Borland betreut, "Firebird" dagegen von den Ex-Borländern Jim Starkey, Paul Beach und Ann Harrison. So gibt es die InterBase-Datenbank zukünftig in zwei Varianten und bei beiden Projekten sitzen erfahrene InterBase-Entwickler. Und weil Konkurrenz das Geschäft belebt, wird sich diese Verfahrensweise gewiss vorteilhaft auf die Qualität der Datenbank auswirken.



InterBase in zwei Varianten


Natürlich wollen sowohl die Leute von IBFonix als auch die bei Borland auch Geld mit der Sache verdienen und arbeiten daran, professionellen Support sowie Serviceleistungen rund um InterBase aufzubauen. Wenn für den Einsatz einer so renommierten Datenbank wie InterBase keine Lizenzgebühren mehr verlangt werden und gleichzeitig eine solide Infrastruktur darum herum wächst, könnte es bald einen Verlierer geben: Oracle.


Ungebrochenes Interesse an Linux


Diese neue Plattform, die plötzlich alles durcheinander wirbelt... Es war schon erstaunlich, wie stark der Andrang auf die Kylix-Sessions bei unserer Entwickler Konferenz gewesen ist. Das Interesse an allem, was mit dem Open Source Betriebssystem zu tun hat, ist heute hoch, bietet doch Borland mit seinem Projekt Kylix (Delphi & C++Builder für Linux) erstmals die Möglichkeit der Cross-Plattform- Programmierung: Ein Quellcode, nahezu vollständig kompilierbar auf verschiedene Plattformen. In diesem Heft (Seite 12) erzählt Ihnen Kylix-Chefarchitekt Chuck Jazdzewski mehr darüber.


In diesem Sinne: Viel Spaß beim Lesen!




Für das Entwickler-Team
Masoud Kamali




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