Entwickler Magazin 6.06
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Publishing mit Linux

Erhältlich ab: Oktober 2006
Umfang: 100 Seiten Seiten

Entwickler Magazin


Bücher


IT-Sicherheit mit System/XML-Datenbanken in der Praxis


XML – Ausgabeerzeugung mit XSL/Einführung in die bash-Shell


Handbook for Bloggers and Cyber-Dissidents/C++


.NET 2.0 for Delphi Programmers/Enterprise Integration with Ruby


Der Entwickler


Starter/Dr. Frank Gunzer


Turbo einlegen
Turbo Delphi Explorer Edition – Datenbankanwendungen mit Fremdkomponenten


Sichere Internetverbindungen 
OpenSSL mit dem Borland C++Builder 2006, Teil 1


... aus der Delphi-Community
ASP.NET-Entwicklung


Das Oracle von Delphi
Oracle-Anwendung mit dem BDS 2006


Im Rückwärtsgang
Realisierung einer programmunabhängigen Undo-Funktion


Linux Enterprise


Starter/Oliver Hamel


Schneller Schutz: Kaspersky Internet Security Suite für Windows


Struktur ins Chaos: Das Open-Source-Tool Kdissert


Schutzschild: Mandriva Multi Network Firewall


Auf der Überholspur
ext3, Grundlagen und Tuning


DTP mit dem Pinguin 
Die DTP-Programme VivaDesigner und Scribus im Vergleich


Mini ganz groß 
Mac mini als Webserver einsetzen


Kompetenz-Team
Python, SQLObject und MySQL


Die Sprache der Muschel
Programmieren mit der BASH-Shell


Große Gefolgschaft
Neues aus der Python-Welt


Wertvolle Dienste
Neues aus der Ruby-Welt


Wandlungsfähig
Rubys leistungsfähigste Logging-Bibliothek log4r


Datenbanken Magazin



Starter/Rudolf Jansen


Pures Vergnügen
DB2 jetzt mit XML-Unterstützung


DB2 Snapshots/Guido Brunner


Das gewisse Etwas 
Anwendungsentwicklung mit InterSystems Caché 5.2


Gespräch mit Jerry Keesee/Informix


Das Auge isst mit
Datenbankdesign mit MySQL Workbench


Database Corner/Holger Klemt


Enterprise Architektur Magazin


Sichere Datenverwaltung 
Regulatory Compliance durch Metadata-Management


Integration via Web
Anwendungsintegration über die Webschnittstelle


XML & Web Services Magazin


Starter/Michael Seemann


Web-Forward-Kolumne/Markus Nix 


Einchecken 
AJAX im Hotelreservierungssystem myRES 2006


RIA ohne JavaScript?
Das Google Web Toolkit vorgestellt


Transformation
XSLT-1.0-Lösungen


Mobil bleiben
Erfolg von Mobile-Business-Projekten


Tool-Radar
Neue Tools rund um XML



"Flexiblere IT-Systeme durch SOA?"



SOA – ein Wintermärchen




Liebe Leserinnen und liebe Leser,



kein anderes Thema beschäftigt die IT-Szene, vom Entwickler über den Architekten bis hin zum CIO, derzeit mehr als das Thema SOA. SOA wird schon wieder als das neue Schweizer Messer für alle möglichen Probleme und deren Lösungen dargestellt – eigentlich ein guter Grund, um mal wieder so richtig misstrauisch zu werden! Es gibt Kommentatoren, die das SOA-Marktvolumen sogar bei über 150 Milliarden bis 2008 sehen, und andere wiederum verweisen auf Einsparpotenziale bei den Ausgaben für IT Software & Services um bis zu 52 Milliarden US-Dollar, und das alles dank SOA!
Aber ist das so? Was ist falsch oder gut an SOA? SOA steht für Service Oriented Architecture und ist als solches ein rein architektonischer Ansatz, also keine Technologie. Die SOA-Idee soll den Blick vom rein Technischen (Code schreiben) auf das Fachliche (Business-Prozesse) richten und damit IT-Systeme deutlich flexibler machen, als dies bisher der Fall ist. Wie schön wäre es, wenn die Herausforderung „Mehrwertsteuererhöhung“ von 16 auf 19 Prozent in IT-Anwendungen nur eines einzigen Handgriffs bedürfte? Stopp, nicht weiterträumen. Hat man uns dies nicht bereits bei CORBA versprochen, bei COM und DCOM, bei allen komponentenorientierten Systemen? Und waren im Web nicht schon vor Jahren einfache Web Services der letzte Schrei?
Web Services, wie sie bereits vor einigen Jahren aufkamen, waren wirklich erst der Anfang. Sie waren in erster Linie für „Techies“ gedacht und nur wenig geschäftsorientiert. Sie basierten auf konkreten Point-to- Point-Verbindungen und drohten in dieser Form, den alten Spaghetti- Code zur Integration durch neue Spaghetti zu ersetzen. Mit SOA soll jetzt allerdings alles anders werden! Dem Prinzip Consumer-Broker-Provider soll heute eine solide und standardisierte Service-Broker-Architektur zugrunde liegen.
An den Standards für SOA arbeiten zurzeit jede Menge Hersteller zusammen, die normalerweise nicht so nett zueinander sind. Dies tun sie, weil sie alle gemeinsam den eminenten Bedarf an einem klaren und mit allen Betriebssystemen und Programmierplattformen kompatiblen Integrationsmodell erkennen. Ganz nebenbei haben einige von ihnen auch ihre liebe Not, die eigenen (zusammengekauften) Tools und Technologien unter einen Hut zu bringen. Auch sie benötigen Tricks, wie sie die verschiedenen Systeme zu wohlklingenden Suites zusammenbauen können …
Ist SOA also ein Herbstmärchen? Mitnichten! An SOA gibt es nichts auszusetzen, es ist so allgemein und klar formuliert, dass eigentlich gar keine Gefahr besteht, etwas falsch zu machen!


In diesem Sinne ...


Ihr Masoud Kamali



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