Entwickler Magazin 6.08
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Für sicheren Code

Erhältlich ab: Oktober 2008
Umfang: 100 Seiten Seiten

Magazin


Interview mit Michael Swindell und Jason Vokes von CodeGear


Games Convention Developers Conference


Kreuzworträtsel


Bücher


Painting the Web/C++


Design Patterns in Ruby/IPCop kompakt


Development


Delphi 2009
Neues aus dem Hause Embarcadero


Auf ein höheres Abstraktionsniveau 
Erstellung einer domänenspezifischen Modellierungssprache


Ihre Bestellung bitte!
Menüprogrammierung in C#


MSI-Pakete mit Open-Source-Software erzeugen
WIX & SharpDevelop


Automatisierter Sicherheitscheck
Statische Analyse von Webquellcode mit hypersource


Hochskalierbare SOA-Anwendungen mit Cordys 
Designwerkzeuge


Sind Sie sicher?
Revisionssicherheit: Backup und Archivierung sind Pflicht


Von der Idee zum fertigen Programm, Teil 1
Entstehung einer Anwendung von der Analyse bis zur Dokumentation


Open Source



Endlagerung
Datenbankanbindung mit Python und MySQLdb


Mehr als bunt?
openSUSE 11




So baut man einen Androiden
Linux, Java und Open Source mit Google Android


Global Maps
Darstellung von Karten mit YM4R, Ruby und Rails


Datenbanken


Basement Tapes/Rudolf Jansen


Kurz und bündig
Neuerungen im SQL Server 2008


Das ADO.NET Entity Framework
Datenbankzugriff mit LINQ


Oracle SQL Developer
Datenbankobjekte anzeigen, bearbeiten, erstellen und löschen


Caché von InterSystems – mehr als nur Datenbank
Features, die überzeugen


Arbeiten mit ER/Studio
Datenmodellierung im Unternehmensumfeld


XML & Web


Ein Vergleich für die Praxis
Office Open XML vs. OpenDocument Format




"Jede Krise hat auch ihr Gutes."




Finanzkrise erreicht IT-Branche



Aus der Subprime-Krise ist eine ausgewachsene Finanzmarktkrise geworden. Pessimistische Schätzungen, unter denen der IT-Sektor unter den Auswirkungen der Immobilienkrise leiden könnte, wurden Anfang dieses Jahres noch belächelt. "Wer zuletzt lacht, lacht am besten", könnte man fast meinen, wenn es nicht so makaber wäre.
Nachdem das US-Repräsentantenhaus das geplante 700-Milliarden-Dollar-Rettungspaket der Regierung am Montag, 29. September auf Eis gelegt hat – eine endgültige Entscheidung wurde für Donnerstag (2. Oktober) angekündigt – kamen die Börsenkurse weltweit ins Trudeln. Der Nasdaq, der Index für Technologiewerte, gab am selben Tag um rund 199 Punkte nach und landete bei 1983 Punkten. Damit übertraf er gar die Verluste des Dow Jones, der um 777 auf 10365 Punkte absackte.
Zu den größten Verlierern zählten Apple und AMD. Die Papiere von Apple gaben um 18 Prozent nach, AMD war am Abend 11,6 Prozent weniger wert. Im Falle von Apple verstecken sich hinter den unscheinbaren 18 Prozent stolze 20 Milliarden Dollar.
Mit ein Grund für den Kursverfall: die Apple-Aktie wurde von der Royal Bank of Canada und von Morgan Stanley aufgrund schlechter Daten beim Konsumklima heruntergestuft. Wenn die Konsumenten sich zurückziehen, dann hat dies auch Auswirkungen auf die Werbebranche, so die Einschätzung von Finanzexperten, die damit den Schwund des Google-Papiers begründen. Das ist um über 50 Dollar bzw. fast zwölf Prozent auf 381 Dollar gefallen. Yahoo gab um elf Prozent nach und Microsoft brach um neun Prozent ein.
Albert Lin, Analyst der Investmentfirma Sooner Cap, sieht im Gespräch mit der Computerworld dunkle Wolken auf die IT-Branchen zukommen. Am derzeitigen Finanzdebakel werde man schwer zu schlucken haben. Bei vielen Firmen sehe es, ausgenommen Apple und Google, die ordentliche Geldpolster haben, düster mit dem Cashflow aus. Um mit dem technischen Fortschritt mithalten zu können, würden diese Unternehmen meist jeden Dollar in die Entwicklung stecken. "Derzeit ist allerdings vor allem eines knapp: Kapital", so Lin.
Jede Krise hat jedoch auch ihr Gutes, so zumindest die Lehre manch eines Analysten. Zum Beispiel von Jeffrey Lindsay bei Bernstein Research. Lindsay rechnet nicht mit einer Krise wie in den 1930-Jahren. Der volatile Kurs der Technologiewerte sei ein günstiger Zeitpunkt in den Markt einzusteigen. Auf jeden Bärenmarkt folge ein Bullenmarkt. Ein Google-Papier bleibe nicht lange unter der 400-Dollar-Marke, ist sich Lindsay sicher, und wettet, dass dies auch auf andere Papiere zutrifft. Vielleicht ist aber genau dies ein Problem – Spekulationen. Bietet die IT nicht hier die passenden Lösungen? Bessere Tools können vor Fehlern bewahren.


Felix Schrader
Redakteur Create or Die (createordie.de)



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