Entwickler Magazin 6.11
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RAD Studio XE 2

Erhältlich ab: Oktober 2011
Umfang: 100 Seiten Seiten
Autoren / Autorinnen:
Dr. Mario Deilmann, Carsten Eilers, Sebastian P. R. Gingter, Tam Hanna, Christian Himpel, Rudolf Jansen, Jurij Kalina, Felix Kerger, Dr. Veikko Krypczyk, Thomas Meinike, Bernd Ott, Alexander Rudolph, Manuel Scherer, Thomas Steinmaurer, Oliver Szymanski, Andy Transchel, Torsten Zimmermann

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Windows Phone 7-Apps entwickeln
Erfolgreiches Design


Game Developers Conference Europe
Rückblick auf die GDCE 2011 in Köln


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Embarcadero RAD Studio XE2
Die nächste Compiler-Generation


Oxygene: It’s not your daddy’s Pascal
Teil 1: Ein genauer Blick auf die Sprache aus Delphi Prism


Kolumne: Hex and the City
Über die Sinnlosigkeit von Kommentaren im Code


Unix Rache
Unix, unter Windows virtualisiert


Warum nicht mal eine Partie Go?
Googles neue Programmiersprache – Teil 1


Künstliche Intelligenz
Grundlagen und fortgeschrittene Themen der KI-Programmierung


Usability von UML-Editoren
Welche Editoren eignen sich am besten?


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Quick and dirty?
Expression Web im Praxistest


Autorisierung ohne Wenn und Aber
Teil 1: Sicherer Zugriff auf Web-APIs durch das OAuth-Protokoll


Datenbanken


Kolumne: Basement Tapes

NoSQL oder DochWiederSQL?


Firebird-3-Vorschau – Teil 3

Die neuen analytischen Funktionen und deren Anwendung


Hinter den Kulissen
NoSQL-Grundlagen: CAP-Theorem, MapReduce & Co.


Agile


Kanban Basics
Teil 1: Software-Kanban – Grundlagen und Methodenhybride


Security


BackTrack, BOSS & Co.
Teil 1: Linux-Live-CDs zur Schwachstel- lensuche


 


Liebe Leserinnen, liebe Leser,


 Anaheim, Kalifornien. Hierhin hat Borland in seinen goldenen Zeiten mehrmals das Entwicklervolk eingeladen. Und jetzt ist Microsoft, das größte Softwareunternehmen der Welt, der Gastgeber. Die Ankündigung vorab ließ eine technische Revolution erwarten: „In 1995 Windows changed the PC. BUILD will show you that Windows 8 changes everything“. Kann man eine Konferenz vollmundiger ankündigen?
Wer so hohe Erwartungen weckt, muss hart daran arbeiten, sie auch zu erfüllen. Was Microsoft dann auf seiner Entwicklerkonferenz vorstellte, lässt sich auf eine knappe Formel bringen: ein neues Windows im Look eines Mobiltelefons. Damit folgt der Riese aus Redmond einem Trend, der die ganze Branche beherrscht: die etwas verstaubten Arbeitsgeräte (Desktop-PC) sollen hipper werden.
Das Designkonzept, das mit Windows Phone 7 vor etwas mehr als einem Jahr erstmalig vorgestellt wurde, hört auf den Namen „Metro“ und versammelt eine Menge bunter Kacheln mit verschiedenen Informationen auf dem Bildschirm. Diese Kacheln sind durchaus intelligenter als z. B. die kleinen Icons, mit denen Apple seine Mobilgeräte ausstattet. Es handelt sich vielmehr um so etwas wie Widgets, die komplexere Informationen und gewisse Interaktionsmöglichkeiten bieten. Um anzudeuten, dass sich „hinter“ dem aktuell sichtbaren Screen noch weitere Elemente verbergen, haben sich die Designer den Trick mit den angeschnittenen Kacheln ausgedacht. Die eine Hälfte dieser Kacheln ist sichtbar, die andere aber auf dem nächsten virtuellen Screen platziert.
Ein gutes und viel gelobtes Konzept für ein Mobiltelefon. Tatsächlich war es Microsoft damit gelungen, sich nicht in die Schlange der vielen Apple-Nachahmer einzureihen, sondern eine überzeugende Alternative vorzulegen. Doch müssen wir uns fragen, ob das einmal gefeierte UI-Konzept für mobile Devices wirklich dafür herhalten sollte, den Desktop zu modernisieren?
Die großflächigen Kacheln von Metro sind vor allem Touch-orientiert und lassen sich mit den Fingern gewiss auch gut bedienen, doch was, wenn ich ein Arbeitsgerät vor mir stehen habe und damit Software entwickle, Formulardaten pflege oder Texte verfasse? Will ich da wirklich mit dem Finger auf dem Bildschirm herumfummeln? Keine Frage – Multitouch ist aktuell das ganz große Ding. Und logisch, dass Microsoft dazu auch eine Story braucht, allein schon, um die Wallstreet zufrieden zu stellen.


„Multitouch ist aktuell das ganz große Ding.“


Es ist jedenfalls gut, dass Microsoft die Zeichen der Zeit erkannt hat und sich nun für die Post-PC-Ära wappnet, die Apple so furios mit dem iPad einläutete. Der PC, das Arbeitstier, und Microsofts Hauptprodukt, wird keinesfalls verschwinden, aber er wird sich den Markt zukünftig mit vielen unterschiedlichen mobilen und auch eingebetteten Devices teilen müssen. Darauf muss ein Betriebssystem Antworten geben. Ob aber ein One-Size-Fits-All-Betriebssystem die richtige Antwort ist, bleibt abzuwarten.
Die Eckpunkte für Entwickler sind schnell zusammengefasst. Zum einen bleibt alles beim Alten zum andern bieten sich viele neue Möglichkeiten. Microsoft bleibt seiner Strategie treu und wird auch mit dem neuen Windows die bestehenden Sprachen unterstützen. Für Entwickler bedeutet dies, dass sie weiterhin in C, C++, C# und Visual Basic programmieren können und auch Silverlight nicht aussterben wird. Neu hinzukommen die Möglichkeiten von HTML5, CSS und XAML, die von der neuen Expression Blend Version unterstützt werden.
Alle Windows-7-Anwendungen werden auch auf Windows 8 laufen. Möglich macht das der neue Kernel von Windows 8 und die neue Windows Runtime, kurz WinRT, mit scheinbar sehr mächtigen und flexiblen APIs. Neu sind die Metro Style Apps, die einmal programmiert auf allen Geräten mit jedem Formfaktor laufen sollen. Das Prinzip dahinter nennt Microsoft „immersive“ und meint damit wohl die nahtlose und vollständige Einbettung einer App in das Gesamtsystem. Glaubt man der Demo auf der BUILD, dann wird es auch leicht möglich sein, ältere Apps in die neue Umgebung einzubinden. Wie das im Detail funktioniert, wird für die Entwickler bestimmt die spannendste und interessanteste Neuerung.


Viel Spaß bei der Lektüre!


Sebastian Meyen
Chief Content Officer, S&S Media


CD-Inhalt


Video von der MobileTech Conference 2011: Expertengespräch: Willkommen im Mobile 2.0
Speaker: Stephanie Renda, Achim Himmelreich, Ossi Urchs, Markus Bokowsky, Matthias Reinhardt und Markus Breuer


Wir schreiben das Jahr 2011 – der erste Hype der App-Hysterie ist verdaut. Längst ist klar, dass der Schritt vom App-Entwickler zum Millionär größer ist als gedacht. Dennoch birgt das Thema Mobile ein enormes Potenzial in sich. Renommierte Experten diskutieren über die Lehren, die man aus den vergangenen Jahren ziehen kann, welche Rückschlüsse Entwickler daraus ableiten sollten und wie man in der neuen Realität von Mobile 2.0 trotz stets wachsender Konkurrenz Erfolge für sich verbuchen kann.


Microsoft Expression Studio 4 Web Professional


Expression Web ist eine Designwerkzeugsammlung für die Entwicklung und Gestaltung von Webanwendungen, Benutzeroberflächen für Windows-Anwendungen und Rich-Media-Anwendungen. Sie enthält drei Anwendungen: Expression Web, Expression Design und Expression Encoder. Unterstützt werden Visual Studio 2010, Windows Phone, PHP, HTML/XHTML, CSS, JavaScript, ASP.NET und AJAX. Es bietet eine anspruchsvolle CSS-Designfunktion und visuelle Diagnosetools. Des Weiteren lassen sich durch das Kodieren verschiedener Datenformate wie VC-1 und H.264 mit einfachen Bearbeitungsoptionen Videos schneller in einer besseren Qualität erstellen.


GoClipse


GoClipse ist ein Eclipse-Plug-in und erweitert die Eclipse-IDE mit Googles Programmiersprache Go.


OpenLayers 2.11


OpenLayers ist eine JavaScript-Bibliothek, die eine clientseitige Entwicklung und Geodaten im Webbrowser anzuzeigen ermöglicht. Sie ist unabhängig von der eingesetzten Serversoftware.


Bonus


Zusätzlich finden Sie auf unserer aktuellen Magazin-CD wie immer ausgewählte Tools und alle Quellcodes zu den Artikeln im Heft.


Profi-CD


Bonus-Videos von der webinale


Intro: Was wir von den Amis lernen müssen
Speaker: Christoph Räthke
Seit seinem ersten vergeblichen Start-up-Versuch im Jahr 2000 ist Christoph der Selbstständigkeit und den Start-ups immer nahe geblieben. Als Mitgründer des Berliner Mobile Mondays organisiert und präsentiert er seit 2008 die vierteljährlichen Events für die Berliner Mobile-Branche und leitet seit Herbst 2010 das Berliner Founder Institute. Wenn er muss, springt er darüber hinaus als Mentor zu den Themen Marketing & Sales und Publicity & Presentation ein.


Kill your stupid idea: Das Richtige machen
Speaker: Burckhardt Bonello
Nach vielen Jahren als Gründer erfolgreicher Start-ups – unter anderem der Community Smeet und dem Wettportal MyBet – leitet Burckhardt mittlerweile vor allem seinen eigenen Incubator FoundFair. Zu den vielversprechenden FoundFair-Unternehmen gehören zum Beispiel Motivado und FriendSurance. Am Founder Institute ist er Mentor für Fundraising und Product Development.


Business Technology 3.11 Magazin als PDF


IT ist heute BT, also Business Technology. Die Zeiten sind vorbei, in denen Business und Technologie in getrennten Welten nebeneinander existierten. Wechselseitiges Verstehen ist ein Schlüsselfaktor für zukünftigen Unternehmenserfolg. Dieses Verstehen zu fördern, ist die Aufgabe von Business Technology. Hier finden Sie Informationen aus der Welt moderner Unternehmestechnologie – fachlich informativ und gleichzeitig verständlich aufbereitet. Wir wollen, dass den Lesern aus beiden Welten das Wissen zur Verfügung steht, das nötig ist, um gemeinsam die Geschäftsstrategien ihres Unternehmens zum Erfolg zu führen.


Das Entwickler Magazin im PDF-Format (2009–2011)



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