DevOps

Entwickler Magazin Spezial Vol. 8: DevOps
Entwickler Magazin Vol.8: DevOps 2

DevOps

Erhältlich ab: Mai 2016
Umfang: 100 Seiten
Autoren / Autorinnen:
Sabine Bernecker-Bendixen, Andreas Böhm, Matthias Bohlen, Andreas Golze, Tam Hanna, Mario Loriedo, Sascha Möllering, Peter Roßbach, Dehla Sokenou, Rainer Stropek, Stefan Toth, Christian Uhl

78,00 140,20 

Abonnement Typ
Auswahl zurücksetzen

9,80 

Heft bestellen

Kultur

Es lebe die Kultur!
Wie DevOps mehr Kultur in die Unternehmen bringt

Standards oder Kreativität?
Standardisieren von Aufgaben in Entwicklungsteams

Architektur

Conway 2.0
Wie Architekturstile agile Zusammenarbeit fördern oder behindern

Serverless Architecture
Hoch skalierbare Anwendungen ohne Server

Cloud

Viele Server machen noch keine Cloud
Wie die Cloud einen längst notwendigen Kulturwandel in der IT erzwingt

Continuous Delivery mit Microsoft Azure?
Bereitstellung von Softwareinkrementen in der Cloud

Das Kubernetes-101
Mit Kubernetes in der Entwicklung starten

Infrastruktur ist Code
DevOps in der Praxis mit Azure Resource Manager

Testing

Am laufenden Band
Starthilfe für DevOps: Continuous Testing

Continuous Load Testing mit Gatling
Lasttests einfach formulieren und automatisieren

Verteilte Systeme automatisiert testen
Sicherheit für Continuous Delivery und Support für Refactoring

Tools

Natürlich gewachsen
Neuigkeiten aus dem Docker-Ökosystem

Neues von der Docker-registry
Docker Registry V2

Eclipse + Docker = doclipser
… oder wie Sie Docker in Ihre Lieblings-IDE integrieren

Docker, dominiert
Docker-Tools im Vergleich

DevOps ist ein wichtiger Teil der IT-Evolution.

Liebe Devs, liebe Ops,

es scheint, als wäre es so weit, als würde zusammenwachsen, was zusammengehört: Die Bereiche Entwicklung und Operations, die so sehr voneinander abhängen, verschmelzen zu einer Einheit, die ganz im Sinn der Agilität schnell und flexibel auf alle nur denkbaren Anforderungen (re)agieren kann. Durch die nicht mehr vorhandenen – oder zumindest auf ein Minimum reduzierten – Gräben zwischen den Abteilungen können Geschäftsziele zielgerichtet vorangetrieben und es kann unkompliziert auf Anfragen der Fachabteilungen reagiert werden.

Die Welt der IT hat sich in den letzten Jahren grundlegend geändert und sich dabei angeschickt, mit dem Tempo, das durch die Technologie und die Ziele des Unternehmens vorgegeben wird, Schritt zu halten. Die allem zugrunde liegende Methodologie wurde neu ausgerichtet, das Qualitätsbewusstsein verbessert, die bereichsübergreifende Zusammenarbeit gestärkt und der Stellenwert der IT neu überdacht. All diese Neuerungen sorgen dafür, dass wir besser funktionieren und schneller zum gewünschten Erfolg kommen können. Sie sorgen aber auch dafür, dass wir flexibel werden und die Bereitschaft zeigen müssen, uns neuen Situationen und Voraussetzungen ohne die uns allen irgendwie eigene Ablehnungshaltung zu stellen. Vorbei die Zeiten der Behäbigkeit, in denen wir Dinge so machen, wie wir sie schon immer gemacht haben – weil es sich ja bewährt hat. Vorbei auch die Zeiten, in denen man jede neue Verantwortung per se erst einmal abgelehnt hat, weil man ohnehin schon genug zu tun hat und die Verantwortung nicht tragen möchte. Das Sperren gegen den Fortschritt kann sich niemand mehr leisten, gerade die am wenigsten, die den Job nicht erst seit gestern machen. Schnee von gestern schmilzt und ist vergessen, oder er wird festgetreten und damit zu einem Problem.

Natürlich bedeutet das nicht, dass man blind alles ohne zu hinterfragen akzeptieren muss, was auf den Tisch kommt. Oft gilt es, die Situation genau abzuwägen, zu sehen, ob die Bereitschaft aller Beteiligten stimmt, das Fundament keine Risse hat und ob das komplette Unternehmen in der Lage ist, die Änderung in der Kultur zu tragen. Was in diesem Fall nicht weniger bedeutet, als die IT als gleichberechtigten Partner auf Augenhöhe zu akzeptieren. Denn nur wenn das Umfeld abgestimmt ist, kann eine ansonsten noch so sinnvolle Änderung Früchte tragen.

Die DevOps-Bewegung ist ein sehr mächtiger Teil der Evolution der IT und einer der wenigen, der es sogar in beachtlicher Zeit aus den Niederungen des Buzzword-Bingos herausgeschafft hat. Um eine Umgebung der Akzeptanz für diese nicht mehr ganz neue Bewegung zu schaffen, liegt es auch an Entwicklern und Operations, die Vorzüge zu kommunizieren. Also reden Sie, überzeugen Sie. Es wird sich für alle Beteiligten lohnen.

Ihr
Tom Wießeckel


Weitere Ausgaben

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -