Entwickler Magazin Spezial Vol. 9: Microservices
Entwickler-Magazin-Spezial-Microservices

Microservices

Erhältlich ab: September 2016
Umfang: 100 Seiten
Autoren / Autorinnen:
Vitali Fichtner, Ulf Fildebrandt, Dr. Thomas Franz, Lars Gentsch, Rafael Kansy, Niko Köbler, Simon Kölsch, Mark Lubkowitz, Jörg Müller, Carsten Pelka, Michael Plöd, Michael Schäfer, Alexander Schwartz, Sebastian Springer, Stefan Toth, Oliver Wehrens, Eberhard Wolff, Stefan Zörner

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ARCHITEKTUR

Schein und Sein
Erfahrungen, Vor- und Nachteile von Microservices

Evolution statt Diktatur
Langlebige Softwarearchitektur und Qualitätsansprüche

Bring your own Architecture
Softwarearchitektur wird Entwickler-Skill

Microservices lieben Domain-driven Design
Die Renaissance von Domain-driven Design

Microservice-Entwicklung erfordert Kompromisse
Cloud Application Development

Wie schneide ich richtig?
Dekomposition von Microservices

Solide Microservices
Alte Prinzipien mit neuen Services

ENTWICKLUNG UND TECHNOLOGIE

Microservices à la Netflix
Die Bestandteile von Spring Cloud Netflix

Wo bist du?
Consul: Service Discovery für den Microservices-Stack

Darfs auch etwas weniger sein?
Serverlose Microservices mit AWS Lambda

Microservices brauchen ein neues Monitoring
Wie ändert sich das Monitoring mit der Microservices-Architektur?

Eine frühlingshafte Lösung für Microservices
Spring Boot für Microservices

Microservices mit Node.js
Mit Node.js, Express und Seneca ins Microservices-Universum

Baukasten für flexible und robuste Microservices
Konfiguration, Service Discovery und Resilience

Schlüsselkasten 2.0
Microservices mit Vault absichern

PROZESS UND KULTUR

Microservices bei Europace
Wie Microservices die Teamstruktur beeinflussen

Microservices bei der E-POST
Wie Microservices unsere Organisation und Kultur veränderten

Microservices: Weg vom Hype – rein in die Praxis!

Warum überhaupt Microservices? Für mich waren Microservices von Anfang an einfach eine Antwort auf die konkreten Herausforderungen in den Projekten und haben beispielsweise Continuous Delivery entscheidend erleichtert.

Mittlerweile sind Microservices zu dem großen Hype bei den Softwarearchitekturen geworden. Ein Hype führt oft zu Misstrauen, denn zu oft ist uns eine neue einfache universelle Lösung versprochen worden, die das Versprechen dann nicht einhalten konnte. Es freut mich daher besonders, dass wir für dieses Heft einige Autoren gewinnen konnten, die schon lange vor dem Hype mit Microservices begonnen haben und uns zeigen, welche Vor- und Nachteile Microservices wirklich haben.

Das entscheidende Mittel gegen Hypes ist solide Architekturarbeit: Bei jeder Architekturentscheidung – auch der für oder gegen Microservices – muss das konkrete Szenario betrachtet und Vorteile, Nachteile und Alternativen gegeneinander abgewogen werden. Nicht nur durch die Berichte aus der Praxis, sondern auch durch die Artikel über die Architekturgrundsätze hilft dieses Heft bei solchen Entscheidungen – damit Microservices nicht nur einfach genutzt werden, „weil man heute Architektur ja so macht.“

Interessanterweise führt die aktuelle Diskussion rund um Microservices dazu, dass endlich grundlegende Fragen der fachlichen Architektur diskutiert werden, beispielsweise Domain-driven Design (DDD). Das stellt die fachliche Modellierung in den Mittelpunkt, die in der Vergangenheit oft zugunsten technischer Fragen vernachlässigt worden ist. Es ist zwar paradox, wenn eine Technologie wie Microservices diesen Umschwung bei den Fachlichkeiten auslöst, aber er war lange überfällig. DDD ist schließlich schon über zehn Jahre alt.

Und natürlich sind Technologien ein weiterer wichtiger Punkt. Kleine Dienste zu entwickeln führt dazu, dass es viel mehr Dienste gibt, die deployt und betrieben werden müssen. Das stellt Infrastrukturtechnologien vor völlig neue Herausforderungen. Gleichzeitig erhöht sich so der Druck, endlich Automatisierungen umzusetzen, die für Continuous Delivery sowieso notwendig und schon lange technisch möglich sind. Das erhöht nicht nur die Produktivität, sondern auch die Zuverlässigkeit und Reproduzierbarkeit.

Und natürlich gibt es in praktisch jeder Programmiersprache mittlerweile spezielle Frameworks für die Implementierung von Microservices. Auch mit diesem Bereich beschäftigen wir uns im vorliegenden Heft. Viel Spaß also beim Lesen!

Ihr
Eberhard Wolff
Fachbeirat und Fellow, innoQ


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