Session mit Erfahrungsberichten und lustige Anekdoten aus „Konzerneinsätzen“

Agil und Konzern – Das kannste schon so machen, aber …?
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Einen Rant, aber auch Tipps, wie man mit dem Thema Agile in Konzernen umgehen kann, lieferten Dominik Ehrenberg (Infineon Technologies AG) und Sebastian Bauer (inovex GmbH) in ihrer Session „Agil und Konzern – Das kannste schon so machen, aber …?„.

Denn wenn man ehrlich ist, vertragen sich Agilität und Konzern nicht immer so ganz: feste Strukturen, Prozesse, Verantwortlichkeiten, Wasserfälle, Betriebsräte – Hürden gibt es zur Genüge. Wie also kann man seiner Agilität freien Lauf lassen?

Drei Szenarien bzw. Anti-Pattern von Agile in Konzernen haben Sebastian und Dominik bessprochen, die wir hier in Kurzfassung wiedergeben:

1. Scrum im Wasserfall
– egal ob Meilensteine oder Scopes: mit den Leuten reden ist ganz wichtig!
– was wenn Kunde mit dem Konzept der Agilität nicht vertraut ist: für die ist das Sehen, dass es möglich ist, in kurzer Zeit lauffähige Inkremente zu bauen, eine nahezu erleuchtende Erfahrung.

2. Das Scrum-Diktat
– Manager hat am Wochenende das Manager Magazin gelesen und will jetzt Scrum einführen
– kann funktionieren, ist aber nicht die beste Ausgangslage
– was kann man machen: proaktiv mit einsteigen! Aber Fortbildung fordern, um wirklich das Beste daraus machen zu können

3. Wir sind Scrum, ABER…
– die Einschränkung „wegen unserer besonderen Unternehmenscharakteristika müssen wir das anders machen“ ist oft zu hören; so aber wird der Begriff in einem Unternehmen verbrannt
– bevor man ein SAFe-Training macht, sollte man sich erstmal mit den Grundprinzipien von Agile an sich vertraut machen

„Wir haben da aber noch ein paar Brasilianer…“
– Scrum-Master ist gefragt, wenn dem Team von außen/oben Mitarbeiter (womöglich noch nicht mal Mitarbeiter, die on-site sind) „zugeteilt“ werden; sollte um jeden Preis vermieden werden!
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