Keynote

AMPlifying the Web
Kommentare

Das mobile Web ist tot – naja zumindest fast. Fakt ist, dass das Mobile Web zahlreiche Probleme hat, die erst so richtig deutlich werden, wenn man sich Media-Sites anschaut. Vor allem lange Seitenladezeiten, nicht-responsiver Content und Content-Shifting zählen zu den größten Problemen im Mobile Web – und das begründet sich in der Vergangenheit des Webs.

Fehlte es anfangs noch an Monetarisierungsmöglichkeiten im Web, kam schnell die Zeit der Werbeanzeigen, die unter anderem ein Grund sind, warum die Seitenladezeit von Mobile Websites schnell in die Knie gezwungen wird.

Das Problem an der Sache: Studien zeigen, dass 40 Prozent aller Nutzer Websites verlassen, wenn diese länger als drei Sekunden Ladezeit benötigen. Da stellt sich natürlich die Frage, wie man dieses Problem lösen kann. Aktuelle Lösungsansätze sind zum Beispiel:

  • Werbe-, Analytics-, und Beacon-Blocker
  • Walled-Content-Distribution-Plattformen
  • Custom, native Apps

Keine diese Optionen funktioniert allerdings wirklich gut, es muss also eine andere Lösung her.

Um genau die ging es in der Abendkeynote von Paul Bakaus auf der International PHP Conference und Webinale 2016. Die Rede ist natürlich von AMP – dem Accelerated-Mobile-Pages-Projekt, das Google im vergangenen Jahr erstmals vorgestellt hat. AMP ersetzt unter anderem an passender Stelle einzelne Komponenten mit eigenen Custom-Komponenten und sorgt für eine optimierte Performance, indem etwa kein Custom-JavaScript geladen wird. Die drei Grundpfeiler sind vor allem:

  • Das AMP-HTML-Format
  • Besseres Caching
  • Prerendering, das Usern das Gefühl gibt, dass Seiten unmittelbar geladen werden

Damit bietet AMP sowohl Usern als auch Publishern viele Vorteile und eine wichtige Möglichkeit, das Mobile Web „wiederzubeleben“. Denn, so sagte Bakaus zum Abschluss:

In the right environment even a turtle can be pretty fast.

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Meinungen zu diesem Beitrag

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -