Wie Kubernetes Container-Chaos verhindern kann

Containing Chaos with Kubernetes
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Hat man sich für die Nutzung von Containern entschieden und schreibt jetzt Dockerfiles für alles mögliche, stellt sich schnell die Frage: Wie managt man all diese Container? Hat man am Ende eine Problematik (das Management individueller VMs) gegen eine andere (das Management von indivisuellen Containern) ausgetauscht. Als Open Source Container-Orchestration-Engine ist Kubernetes eine mögliche Lösung.

Auf einer Kubernetes-Box eine Drupal 7 Box, eine WordPess-Box, eine Node-Box und eine Zend-Box „fahren“? Terrence Ryan, Developer Advocate beim Google Cloud Platform Team, zeigte in seiner IPC-Session „Containing Chaos with Kubernetes“, wie man mit Kubernetes eine Vielzahl von Instanzen managt.
Um beispielsweise ein einfaches Web-Frontend per Kubernetes zu bespielen, würde man:

  • ein Docker-Image konfigurieren
  • ein Deployment konfigurieren, das dieses Image referenziert
  • das Deployment ausführen, um ein Replica-Set von Pods (die kleinsten Einheiten in Kubernetes) anzuwerfen, die auf diesem Image basieren
  • den Service mit einem Public Load Balancer ausführen

Natürlich ist Kubernetes nicht die einzige Lösung für solche Situationen, Alternativen sind Docker Swarm, Amazon Container Service (AWS) und Mesosphere.

Und nicht zuletzt rät Terrence Ryan nicht uneingeschränkt zum Einsatz von Containern. Man sollte immer sehr genau überlegen, ob man Container überhaupt einsetzt oder nicht!

terrence-ryan-ipc2016

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