Sebastian Springer auf der iJS 2017

Divide and Conquer – Microservices with Node.js
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Microservices sind ein großer Trend in der Web-Entwicklung: Sie sind klein, lösen genau ein Problem und machen einzelne Aspekte einer Anwendung testbar. Also lohnt sich ein Blick darauf, oder? In seiner Session „Divide and Conquer – Microservices with Node.js“ sprach Sebastian Springer (MaibornWolff GmbH) darüber, wie Microservices in Node.js mit Express und Seneca realisiert werden können. Express ist ein Webframework für Node.js und arbeitet mit dem klassischen MVC-Pattern. Das Framework erlaubt das Erstellen von HTTP-Microservices, z. B. für Routing, Datenbanken und Container . Seneca ist ein spezifisches Toolkit für Microservices in Node.js und arbeitet mit command-basierten Microservices, die über Messages kommunizieren, nicht über HTTP.

Sebastian Springer auf der iJS 2017

Im Rahmen seiner Session führte Sebastian Springer durch die Arbeit mit Microservices in Node.js und verglich das Vorgehen in Express mit dem in Seneca. So verwies er darauf, dass im Bereich des Testings auch Dependencies bedacht werden müssen. Auch erfuhren die Teilnehmer der Session, dass Microservices grundsätzlich gut skalierbar sind, Node.js jedoch mit einem einzelnen Thread arbeitet. Wer die Systemressourcen also optimal ausnutzen möchte, sollte laut Springer auf PM2 zurückgreifen, das mehrere Instanzen des Microservices erzeugt, der skaliert werden soll. Wenn es aber darum geht, eine echte, gut skalierbare Microservice-Umgebung zu schaffen, ist Docker die beste Wahl, wie man in der Session erfuhr.

Springer betonte allerdings auch, dass Microservices zwar eine gute Lösung sein können, aber auch das Problem immer zur Lösung passen muss:

Microservices are no silverbullets!

 

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