Sebastian Bergmann auf der IPC 2017

Domain-specific Assertions

von Ann-Cathrin Klose

Entwickler sollen nicht einfach nur Code schreiben, sondern Probleme lösen. Das ist eine der zentralen Thesen, die Sebastian Bergmann (thePHP.cc) in seiner Session „Domain-specific Assertions“ vertrat. Ohne Code geht es aber natürlich auch nicht! Vielmehr ging es dem Speaker darum, dass Entwickler den richtigen Code am richtigen Ort zu verwenden und ihn so schreiben sollen, dass er auch in einigen Jahren noch verständlich ist. Das gilt für jede Art von Code: Nicht nur der Autor soll sein Programm später noch lesen können. Auch die Kollegen müssen heute schon verstehen was der Code tut, ohne eine Erklärung zu bekommen. Die Zeiten, in denen besonders komplexer Code als Kunst galt, sind vorbei.

Sebastian Bergmann auf der IPC 2017: Custom Assertions machen Tests für alle verständlich.

Vor allem bei Acceptance Tests geht es darum, dass auch nicht-technische Teammitglieder verstehen müssen, was ein Stück Code tut. Daran sollen Stakeholder ja erkennen können, ob die Business Logic eines Programms den Vorgaben entspricht. Sebastian Bergmann erläuterte in seinem Talk, wie dies in PHPUnit mit Custom Assertions gelingt. Die technischen Implementierungsdetails werden aus dem Test ausgelagert; dort findet sich nur noch eine Custom Assertion, deren Name beschreibt, was darin passiert. Der notwendige Code wird damit aufgerufen, bleibt aber unsichtbar. Dann versteht auch der Onkel ohne technisches Wissen, was ein Test denn eigentlich tut.

Arne Blankerts und Sebastian Heuer auf der IPC 2017

How to escape Legacy Hell

von Ann-Cathrin Klose

Arne Blankerts (thePHP.cc) und Sebastian Heuer (die kartenmacherei) nahmen die Teilnehmer ihrer Session mit in die allseits bekannte Legacy Hell: Keine Code-Ownership, Probleme mit der Implementierung neuen Codes, keine Dokumentation und dann soll was am Code getan werden. Aber wie? Immerhin sind Legacy-Systeme meist kompliziert zu pflegen. Wer weiß, welcher Bug eigentlich ein Feature ist:

Don’t forget to implement the bugs!

Die Speaker bezeichnen die Arbeit an derartigen Systemen als Code Archäologie. Interessant aus einer wissenschaftlichen Perspektive; in der Praxis aber wenig hilfreich. Der Versuch, das gesamte Legacy-System zu fixen erweist sich oft als wenig praktikabel: Estimations sind schwer zu treffen und selbst wenn man sich traut, den Zeitaufwand zu schätzen, geht es meist um Jahre. In der Zeit können allerdings keine neuen Features geschrieben werden. Das ist also keine gute Lösung.

Arne Blankerts und Sebastian Heuer auf der IPC: 2017: Raus aus der Legacy Hell!

Es geht aber natürlich auch anders, wie man in der Session sah. Statt alles auf einmal zu überarbeiten, sollte man in kleinen Schritten vorgehen und neue Lösungen schaffen. Die Speaker sprachen dabei aus eigener Erfahrung und erklärten, wie sie einen Webshop von einem alten Legacy-System in eine neue Anwendung überführt haben. Los ging es dabei mit einem kleinen Schritt: Fängt man mit einem neuen Frontend an, kann das erst einmal ja noch auf das Legacy-System zugreifen.

Work on the Leaves, not on the Trunk!

Man muss nämlich erstmal die Auswirkungen verstehen, bevor man größere Veränderungen an einem System vornimmt; sonst richtet man am Ende noch mehr Schaden an. Darum schlugen die Speaker vor, sich quasi von Außen nach Innen vorzuarbeiten. Das Legacy-System wird dabei nicht überarbeitet, sondern ersetzt. Die Legacy-Hölle kann überwunden werden!

Sebastian Springer auf der iJS 2017

Divide and Conquer – Microservices with Node.js

von Ann-Cathrin Klose

Microservices sind ein großer Trend in der Web-Entwicklung: Sie sind klein, lösen genau ein Problem und machen einzelne Aspekte einer Anwendung testbar. Also lohnt sich ein Blick darauf, oder? In seiner Session „Divide and Conquer – Microservices with Node.js“ sprach Sebastian Springer (MaibornWolff GmbH) darüber, wie Microservices in Node.js mit Express und Seneca realisiert werden können. Express ist ein Webframework für Node.js und arbeitet mit dem klassischen MVC-Pattern. Das Framework erlaubt das Erstellen von HTTP-Microservices, z. B. für Routing, Datenbanken und Container . Seneca ist ein spezifisches Toolkit für Microservices in Node.js und arbeitet mit command-basierten Microservices, die über Messages kommunizieren, nicht über HTTP.

Sebastian Springer auf der iJS 2017

Im Rahmen seiner Session führte Sebastian Springer durch die Arbeit mit Microservices in Node.js und verglich das Vorgehen in Express mit dem in Seneca. So verwies er darauf, dass im Bereich des Testings auch Dependencies bedacht werden müssen. Auch erfuhren die Teilnehmer der Session, dass Microservices grundsätzlich gut skalierbar sind, Node.js jedoch mit einem einzelnen Thread arbeitet. Wer die Systemressourcen also optimal ausnutzen möchte, sollte laut Springer auf PM2 zurückgreifen, das mehrere Instanzen des Microservices erzeugt, der skaliert werden soll. Wenn es aber darum geht, eine echte, gut skalierbare Microservice-Umgebung zu schaffen, ist Docker die beste Wahl, wie man in der Session erfuhr.

Springer betonte allerdings auch, dass Microservices zwar eine gute Lösung sein können, aber auch das Problem immer zur Lösung passen muss:

Microservices are no silverbullets!

 

Manfred Steyer auf der iJS

Routing into the Sunset with Angular

von Ann-Cathrin Klose

Der Angular Router bietet zahlreiche Optionen für die Erstellung bequem zu bedienender Single Page Applications. Manfred Steyer (www.softwarearchitekt.at) hat verschiedene dieser Vorgehensweise mit ihrem Einsatzzweck in seiner Session „Routing into the Sunset with Angular“ vorgestellt: Child Routes sind gut für hierarchisches Routing geeignet, während Guards darauf aufpassen, dass Routing Actions nur durchgeführt werden, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Soll ein User also eine Seite nicht verlassen, versperrt der Guard den Ausgang.

Manfred Steyer auf der iJS: Routing mit Angular

Außerdem sprach Steyer in seiner Session über Aux Routes und Lazy Loading.  All das demonstrierte er live an einer Beispiel-App. Und wies die Teilnehmer außerdem darauf hin, dass der Angular Router in mancher Hinsicht klüger ist als wir alle:

„In some way paramters answer the oldest questions of mankind: where do we come from and where do we go to?“

Manuel Mauky auf der iJS 2017

Angular with Redux

von Ann-Cathrin Klose

In komplexen Anwendungen kann es problematisch werden, den Datenfluss durch die App mit Angular zu managen. Wie ist der State der App, woher kommt ein spezifischer Fehler? Diese Informationen können durch die bi-direktionale Natur des Datenflusses schwer nachvollziehbar sein. Manuel Mauky (Saxonia Systems AG) erklärte in seiner Session „Angular with Redux“, wie sich derartige Probleme mit Redux lösen lassen. Redux ist ein Pattern und eine Library und arbeitet mit unidirektionalen Datenflüssen; der größte Vorteil der Verwendung von Redux entsteht aus dem funktionalen Ansatz des State-Managements. Statt Daten zu verändern, werden diese unveränderlich gespeichert. Ändert sich der State durch eine Nutzerinteraktion, wird eine neue Version des alten States erzeugt und separat gespeichert. Im Zusammenspiel mit Angular können jedoch Probleme mit dem Action Creator und bei der Erzeugung der UI Views entstehen. Hier hilft die Library angular-redux weiter, wie Mauky erklärt. Die Libary kombiniert beide Tools miteinander, sodass auch große und komplexe Angular-Apps leichter zu managen werden.

Manuel Mauky auf der iJS 2017 über Angular mit Redux

Jörg Neumann auf der BASTA! 2017

Design-First Development mit Storyboards

von Ann-Cathrin Klose

Um gute Apps zu entwickeln, ist laut BASTA!-Speaker Jörg Neumann das Design Thinking besonders gut geeignet und zwar auch für Entwickler, nicht nur für Designer. Die sehen ja klassisch eher die technische Seite; heute geht es aber zentral um UI, UX und Usability. In seiner Session zum Design-First Development mit Storyboards demonstrierte Neumann das Grundprinzip des Design Thinking live im Dialog mit den Teilnehmern: Ob der Herr in der ersten Reihe einen Energy-Drink gebrauchen könnte oder abends lieber Rotwein mag wurde vom Speaker erfragt. Wenn er gern einen Energy-Drink hätte, dann wäre nämlich eine App zur Bestellung des Getränks genau das richtige für ihn! Trifft das nicht zu, geht das aber am Bedarf vorbei. Wer einfach drauf los entwickelt ohne den Bedarf zu erfassen, kann also viel Geld und Zeit in den Sand setzen. In der Entwicklung soll darum mit Personas gearbeitet werden, um sich den Bedürfnissen der Zielgruppe anzunähern – aber bitte empathisch! Denn darum geht es vor allem bei einem guten Design, das danach per Prototyp ausprobiert wird, bevor es an die Entwicklung geht. Nur so kann eine gute Usability entstehen, die man am besten mit Story-Boards abbilden kann, so Neumann.

Desing Thinking ist wichtig für das UI-Design, sagt Jörg Neumann auf der BASTA! 2017

Thorsten Hans auf der BASTA! 2017

Offline First mit Angular und SQL Server – Es geht auch ohne Netz

von Ann-Cathrin Klose

Offline ist nichts, was man eben mal nebenbei implementiert!

In seinem Talk „Offline First mit Angular und SQL Server – Es geht auch ohne Netz“ auf der BASTA! 2017 sprach Thorsten Hans über die Implementierung von Offline-Funktionalitäten in Apps. Bei der Entscheidung für einen Offline-Modus muss bedacht werden, dass sich dadurch die Komplexität erhöht; für den Nutzer kann aber ein großer Mehrwert entstehen. Immerhin beginnt Offline nicht erst dann, wenn gar kein Netz verfügbar ist. Abhängig von der zu übermittelnden Datenmenge reicht 3G nicht.

Thorsten Hans spricht über Offline-Apps mit Angular auf der BASTA! 2017.

Insofern braucht es zuerst ein Test-Tool, das den Status der Verbindung prüft; außerdem müssen Daten offline auf dem Device gespeichert werden, damit sie verfügbar sind. Wie im Talk gezeigt wurde, stellt die Implementierung der zahlreichen Anforderungen auf Client-Seite die größte Hürde für die Entwicklung von vollständig offline-fähigen Apps dar. Allerdings müssen die verschiedenen Bereiche klar getrennt werden: Konfliktbehandlung sollte man definitiv nicht auf dem Device durchführen, so lautet einer der Tipps, die Thorsten Hans den Besuchern seines Talks gab. Darum sollte Offline First von Anfang an mitbedacht werden: Es verändert die ganze Architektur.

Don Wibier auf der BASTA! 2017

Keyboards? Where we’re going, we don’t need Keyboards!

von Ann-Cathrin Klose

Don Wibier beschäftigte sich in seinem Talk auf der BASTA! 2017 mit dem Thema Cognitive Services. Unter dem Titel „Keyboard? Where we’re going we don’t need keyboards“ demonstrierte er zuerst, was die Bilderkennung der Microsoft Cognitive Services so alles leisten kann, um sich dann den Entwicklungsschritten für eine App mit Spracherkennung mit dem Language Understanding Intelligent Service (LUIS) von Microsoft zu widmen.

Don Wibier demonstriert das Problem der Bilderkennung auf der BASTA!

Das Problem an der Spracherkennung ist klar: Man kann auf ein Dutzend verschiedene Arten ein Bier bestellen! Um diese Art von Hürde in der Kommunikation von Mensch und Maschine zu überwinden, hätte man vor einem Jahr noch Experte für Machine Learning sein müssen, sagte Wibier. Mit LUIS sei das aber nicht mehr der Fall. Natürliche Sprache könne damit, wie in der Session gezeigt, ähnlich gut analysiert werden wie Bilder.

Robin Sedlaczek auf der BASTA! 2017

Conversational UIs und das Microsoft Bot Framework

von Ann-Cathrin Klose

Robin Sedlaczek sprach in seiner Session  auf der BASTA! 2017 über Conversational UIs und das Microsoft Bot Framework. Bereits in Monkey Island hat man mit dem System kommuniziert, wie Sedlaczek erklärt, allerdings geht es heute um viel mehr als das. In natürlicher Sprache soll der User beispielsweise ganze Bestellprozesse in Form einer einzelnen Konversation mit einem Chatbot durchlaufen, statt viele Fenster öffnen zu müssen.

Zukünftig designen wir keine UIs mehr, sondern Konversationen.

Das Microsoft Bot Framework bietet Entwicklern dafür die Möglichkeit, zahlreiche Kanäle wie Skype, Cortana, Slack oder dem Facebook Messenger zu erreichen. Sedlaczek demonstriert anhand eines Basta-Demo-Bots, wie über das Bot Directory in der Azure Cloud ganz einfach zahlreiche Kanäle für den eigenen Bot konfiguriert werden können.

Robin Sedlaczek auf der BASTA! 2017 über CUIs und das Microsoft Bot Framework

Karsten Kempe auf der BASTA! 2017

Die fünf wichtigsten Funktionen in Visual Studio Enterprise

von Patricia Stübig

Karsten Kempe sprach in seiner Session auf der BASTA! 2017 über Visual Studio 2017 und einige „alte“ und neue Funktionen, die den Alltag eines Entwicklers enorm erleichtern können. Er stellte vor, welche Mittel Visual Studio bietet, um die technische Schuld so gering wie möglich zu halten, ganz nach dem Motto:

It’s no longer about creating new features – it’s about delivering value as fast as you can.

Anhand umfassender Demos zeigte er Möglichkeiten zur Verbesserung der Codequalität auf und gab Tipps and die Hand, wie Entwickler ihre Produktivität steigern können.

Karsten Kempe über Entwicklerproduktivitätssteigerung

Michael Kaufmann auf der BASTA! 2017

Laufzeitverhalten kontrollieren statt Code duplizieren – Feature-Flags in der Praxis

von Patricia Stübig

In seiner Session auf der BASTA! 2017 stellt Michael Kaufmann Feature-Flags und ihre Einsatzmöglichkeiten vor. Anhand praktischer Beispiele zeigt er, wie wie man Feature-Flags einsetzen kann, ohne dass technische Schuld entsteht, und wie man sie am besten in die TFS oder VSTS Releasepipeline integriert.

Michael Kaufmann in seiner Session zu Feature-Flags.

Er demonstriert außerdem, wie Entwickler mit unterschiedlichen Versionen einer Lösung experimentieren können, denn:

Wir müssen rumprobieren, um die besten Entscheidungen treffen zu können.

Neno Loje und Marc Müller am TFS + DevOps Day auf der BASTA! 2017

DevOps: Schluss mit manuellen Deployment-Prozessen dank TFS/VSTS

von Patricia Stübig

Während Build-Server und Continuous Integration heutzutage bei den meisten Entwicklerteams bereits Standard sind, setzen viele Unternehmen immer noch auf manuelles Deployment. Daher haben sich Neno Loje und Marc Müller zum Ziel gesetzt, in ihrer Session zu zeigen, wie wertvoll die Auswertung der Informationen automatisierter Deployment-Prozesse sein kann.

Neno Loje (li.) und Marc Müller über TFS/VSTS

Mithilfe einer End-to-End-Demo zeigen sie TFS-Features, die DevOps-Teams dabei unterstützen, ihre Deployments zu automatisieren – egal ob es dabei um Web-, Mobile- oder Windows-Projekte geht.

Thorsten Hans' Einführung in Office als Plattform

Microsoft Office als Plattform: Mit Angular auf zu neuen Ufern

von Patricia Stübig

Thorsten Hans gibt in seiner Session einen Einblick in die Möglichkeiten, die Microsoft Office als Plattform Entwicklern und ihren Single-Page-Applications bietet.

Das aller charmanteste an Office als Plattform ist sicher die Reichweite – 1,2 Millarden Menschen die ihr adressieren könnt, egal welches Gerät die in der Hand haben.

Mithilfe des Office-Add-in-Modells können Entwickler auch ihre existierenden Angular-Anwendungen in den Office-Produkten bereitstellen. Hierbei ist ist irrelevant, ob der Anwender Windows, macOS, den Browser oder ein Tablet mit iOS oder Android verwendet.

Thosten Hans über Microsoft Office als Plattform

Anhand von Beispielen vermittelt Thorsten Hans in seiner Session den Teilnehmenden, wie sie ihre Single-Page-Applications in Micosoft Office bereitstellen und mit Dokumenten, Tabellen oder E-Mails interagieren können. Dank robuster Architekturansätze von Angular lässt sich das ganz einfach erreichen – ohne, dass die bestehende Anwendung auf anderen Plattformen in Mitleidenschaft gezogen wird.

Warum brauchen wir überhaupt Weblayout-Techniken?

Oberflächenlayout der Zukunft: CSS Flexbox vs. Grid Layout

von Patricia Stübig

In seiner Session spricht der selbsterklärte „Webtechnologie-Erklärbär“ Peter Kröner über das Oberflächenlayout der Zukunft. Anhand praktischer Beispiele gibt er Antwort auf die Frage, warum wir überhaupt Weblayout-Techniken brauchen. Ganz einfach: Weil GUI-Entwickler ziemlich schnell an die Grenzen von HTML und CSS stoßen, vor allem was ihre Möglichkeiten für das Layouten großer Anwendungen angeht.

Peter Kröner über Flexbox-Modell und Grid-Layout-System

So bietet beispielsweise das Flexbox-Modell alle notwendigen Hilfsmittel, um auch komplexe Anwendungslayouts einfach und komplett ohne JavaScript oder gar jQuery zu erstellen. Auch das Grid-Layout-System findet seinen Weg in immer mehr Browser und bietet damit eine weitere Möglichkeit auch die schwierigsten Layoutanforderungen für Business-Apps einfach und hochperformant umzusetzen.

Und was ist jetzt besser, Flexbox oder Grid Layout? Natürlich nichts von beidem. Womit man lieber arbeiten möchte, sollte jeder für seine Zwecke und Ziele selbst entscheiden! Vielleicht ja auch mit einer Kombination aus beidem.

Mit Manuel Rauber Schritt für Schritt zur Cross-Plattform-Anwendung

Angular: Komponentenbasierte HTML5-Anwendungen für alle

von Patricia Stübig

Zu Beginn seiner Session grenzt Manuel Rauber zunächst die verschiedenen Plattform-Versionen Single-, Multi- und Cross-Plattform gegeneinander ab. Im weiteren Verlauf spricht er darüber, wie die zahlreichen verschiedenen Plattformen von einer Codebasis aus angesteuert werden können – und wie das Ergebnis dann immer noch nativ aussehen kann. Schließlich wünschen sich Nutzer einer Anwendung die gleiche Experience auf allen unterschiedlichen Devices. Dafür ist in diesem Fall Angular das Anwendungsframework der Wahl.

Eigentlich sprechen wir immer nur von Angular – die Versionsnummer ist irrelevant.

Anhand seiner Beispielanwendung „Star-Wars-API“ zeigt Manuel Rauber Stück für Stück, wie die typische Angular-CLI-generierte Struktur eines Projekts aussehen kann.

Manuel Rauber: komponentenbasierte HTML5-Anwednungen für alle!

Christian Wenz' Session im Rahmen des Modern Business Applications Days

TypeScript für .NET-Entwickler

von Patricia Stübig

Wie der Titel seiner Session schon erahnen lässt, stellt Christian Wenz Microsofts TypeScript vor, das inzwischen auch außerhalb der Microsoft-Welt immer mehr Zulauf erfährt. Er findet, es ist höchste Zeit, sich mit der Sprache zu beschäftigen – schließlich setzt auch Angular schon auf TypeScript.

Christian Wenz: TypeScript für .NET-Entwickler

Die Konferenzteilnehmer erfahren in seiner Session anhand konkreter Beispiele Wissenswertes über die Features von TypeScript und auch die Toolunterstützung seitens Visual Studio und Co. Um zu verdeutlichen, wo genau die Unterschiede zwischen TypeScript und JavaScript liegen, legt Christian Wenz den Konferenzteilnehmern auch ans Herz, auf der TypeScript-Website mal ein bisschen auf dem Playground zu herumzuspielen.

Das TypeScript-Feature, von dem man am meisten hat, ist die strikte Typisierung.

Startschuss für die BASTA! 2017

Microservices-Keynote zur Eröffnung der BASTA! Jubiläumskonferenz

von Patricia Stübig

Herzlich Wilkommen auf der BASTA! 2017. Zur Einstimmung auf eine spannende Woche voller interessanter Sessions und Workshops zu den verschiedensten Themen aus dem Microsoft-Umfeld sprach Mirko Schrempp mit Rainer Stropek (software architects/www.IT-Visions.de), Oliver Sturm (DevExpress) und Christian Weyer (Thinktecture AG) über Microservices und ihre immer weiter steigende Bedeutung für alltägliche Entwicklungsprozesse. Später mehr dazu im ausführlichen Bericht zur Keynote.

Keynote von David Zuelke auf der IPC Spring 2017

Doing Everything with Nothing – eine Zeitreise durch die Geschichte der Technologie

von Stefanie Schäfers

Um im frühsten Zeitalter Brücken zu bauen, brauchte man viel Mut – mal ganz abgesehen von Kraft und Einsatz, um das Ganze auch zu bewerkstelligen. Mit wachsender Erfahrung hat sich die Menschheit natürlich weiterentwickelt und entdeckte nicht nur neue Materialien, sondern auch neue Technologien.

We try to do more and more with less and less, until eventually, you can do everything with nothing.

Die Rede ist dabei natürlich nicht vom tatsächlichen „Nichts“, denn irgendeine Form von Technologie wird auch weiterhin benötigt. Nur die Art und Weise wie diese funktioniert, ändert sich – und damit auch die Adoption neuer Technologien.
keynote david zuehlke ipc spring 2017
In seiner Keynote „Doing Everything with Nothing: Architecture, Ephemeralization, and the Law of Accelerating Returns“ auf der IPC Spring 2017 in Berlin nahm uns David Zuelke mit auf eine (Zeit-)Reise durch die Geschichte der Menschheit – und der Technologie. Von den genannten antiken Brücken ging es dabei über den großen Denker Buckminster Fuller, von Ray Kurzweil bis hin zu Netflix, Terminator und AI.

Doch nicht nur die Vergangenheit spielte dabei eine Rolle, auch für die Zukunft muss man sich laut Zuelke auf einiges in Sachen Technologie vorbereiten. Denn, so meint Zuelke:

the future we imagine, even in science ficton, is not as crazy as it really will be

 

Was ist neu in CSS?

cssnext & „CSS Level 4“

von Stefanie Schäfers

Seit der Aufsplittung der CSS-Spezifikation in Module werden sie in einzelnen Levels weiterentwickelt. Nicht alle Module befinden sich ständig auf dem gleichen Level: Während einige Module bereits auf Level 4 entwickelt werden, sind einige der modernen Techniken wie etwa Flexbox oder Grid Layout noch auf Level 1 oder 2.

In seiner Session cssnext & „CSS Level 4“ auf der webinale 2017 in Berlin gab Jonas Hellwig einen Überblick über die interessantesten Neuerungen in CSS. Zur Sprache kamen dabei neben einigen Änderungen in puncto Farben und Images etwa auch einige Weiterentwicklungen in Sachen Variablen und Media Queries.

So vereinfachen etwa currentcolor() und die var()-Syntax die Steuerung mehrerer Elemente von einer zentralen Stelle aus; zudem hilft die @apply-Syntax dabei, ein Set von Eigenschaften wiederverwendbar zu machen. Ein großer Vorteil von Custom Properties – so die offizielle Bezeichnung von CSS-Variablen – ist vor allem, dass sie dynamisch sind und während der Laufzeit verändert werden können. Darum sind sie auch in der Regel Variablen aus Präprozessoren wie Sass vorzuziehen, meint Hellwig.

Neben den interessantesten Neuerungen bei CSS und den Level-4-Modulen, stellte Hellwig auch cssnext näher vor. Dabei handelt es sich um ein Plugin für PostCSS, das es ermöglicht, zukünftige CSS-Features schon heute zu nutzen. Und das erleichtert die Arbeit mit CSS ungemein, auch wenn es natürlich einige Nachteile gibt. In jedem Fall dürfen sich die User auch in Zukunft auf viele neue, spannende CSS-Features freuen.

Keynote von Karl Kratz

Die Kunst digitaler Verführung

von Mascha Schnellbacher

Wie lässt man in Hirn, Herz und Brieftasche der Website-Besucher eine neue Realität entstehen? Karl Kratz, mit Leib und Seele dem Online-Marketing verschrieben, zeigte dem Konferenz-Publikum die Kunst der digitalen Verführung.

Karl Kratz spricht über digitale Verführung

Zuerst einmal stellte Kratz die These in den Raum, dass jedes Marketing auch Manipulation bzw. Beeinflussung ist. Doch will man seine Kunden wirklich manipulieren? Gutes Marketing hat vielmehr eine Vorbildfunktion. Aber natürlich ist Marketing auch immer Verführung.

Das kann man sich zunutze machen: Denn finden Kunden ein Produkt richtig gut, geraten sie in eine Art Trance. Dieses Stadium muss man ausnutzen und bestimmte Erlebnisse und Gefühle hervorrufen. Laut Kratz ist jeder ein Architekt dafür, welche Realität in den Menschen entsteht – egal, ob Texter, SEO oder Marketeer.

Dabei muss man sich immer wieder zwei wichtige Fragen stellen: 1. Leite ich gezielt die Aufmerksamkeit meiner Website-Besucher? 2. Erzeuge ich für meine Besucher gezielt eine neue Realität?

Gutes Marketing baut eine Erwartung auf. Und jedes Ereignis erzeugt einen neuen Kontext, der wiederum für ein Ereignis unabdingbar ist. Als Verkäufer muss man sich überlegen, wen das Produkt ansprechen soll und wie es das erreichen soll. Denn die Erwartungshaltung muss stimmen, um eine Konversion zu erreichen. Hier gilt die Regel: Erwartung + Fokus + Bestätigung = neue Realität.

Marketing muss immer Resonanz erzeugen, so Kratz. Wird man emotional angesprochen, wird alles folgende besser und leichter aufgenommen. So muss Marketing auch führen und das Erlebnis muss sich für den Kunden gut anfühlen. Auf diese Weise erzielt man Verkäufe von Produkten, von denen der Kunde im besten Fall vorher nicht wusste, dass er sie braucht. Der wichtigste Rat von Karl Kratz lautete abschließend:

Man erinnert sich an Gefühle, nicht an Worte.

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