Keynote von David Zuelke auf der IPC Spring 2017

Doing Everything with Nothing – eine Zeitreise durch die Geschichte der Technologie

von Stefanie Schäfers

Um im frühsten Zeitalter Brücken zu bauen, brauchte man viel Mut – mal ganz abgesehen von Kraft und Einsatz, um das Ganze auch zu bewerkstelligen. Mit wachsender Erfahrung hat sich die Menschheit natürlich weiterentwickelt und entdeckte nicht nur neue Materialien, sondern auch neue Technologien.

We try to do more and more with less and less, until eventually, you can do everything with nothing.

Die Rede ist dabei natürlich nicht vom tatsächlichen „Nichts“, denn irgendeine Form von Technologie wird auch weiterhin benötigt. Nur die Art und Weise wie diese funktioniert, ändert sich – und damit auch die Adoption neuer Technologien.
keynote david zuehlke ipc spring 2017
In seiner Keynote „Doing Everything with Nothing: Architecture, Ephemeralization, and the Law of Accelerating Returns“ auf der IPC Spring 2017 in Berlin nahm uns David Zuelke mit auf eine (Zeit-)Reise durch die Geschichte der Menschheit – und der Technologie. Von den genannten antiken Brücken ging es dabei über den großen Denker Buckminster Fuller, von Ray Kurzweil bis hin zu Netflix, Terminator und AI.

Doch nicht nur die Vergangenheit spielte dabei eine Rolle, auch für die Zukunft muss man sich laut Zuelke auf einiges in Sachen Technologie vorbereiten. Denn, so meint Zuelke:

the future we imagine, even in science ficton, is not as crazy as it really will be

 

Was ist neu in CSS?

cssnext & „CSS Level 4“

von Stefanie Schäfers

Seit der Aufsplittung der CSS-Spezifikation in Module werden sie in einzelnen Levels weiterentwickelt. Nicht alle Module befinden sich ständig auf dem gleichen Level: Während einige Module bereits auf Level 4 entwickelt werden, sind einige der modernen Techniken wie etwa Flexbox oder Grid Layout noch auf Level 1 oder 2.

In seiner Session cssnext & „CSS Level 4“ auf der webinale 2017 in Berlin gab Jonas Hellwig einen Überblick über die interessantesten Neuerungen in CSS. Zur Sprache kamen dabei neben einigen Änderungen in puncto Farben und Images etwa auch einige Weiterentwicklungen in Sachen Variablen und Media Queries.

So vereinfachen etwa currentcolor() und die var()-Syntax die Steuerung mehrerer Elemente von einer zentralen Stelle aus; zudem hilft die @apply-Syntax dabei, ein Set von Eigenschaften wiederverwendbar zu machen. Ein großer Vorteil von Custom Properties – so die offizielle Bezeichnung von CSS-Variablen – ist vor allem, dass sie dynamisch sind und während der Laufzeit verändert werden können. Darum sind sie auch in der Regel Variablen aus Präprozessoren wie Sass vorzuziehen, meint Hellwig.

Neben den interessantesten Neuerungen bei CSS und den Level-4-Modulen, stellte Hellwig auch cssnext näher vor. Dabei handelt es sich um ein Plugin für PostCSS, das es ermöglicht, zukünftige CSS-Features schon heute zu nutzen. Und das erleichtert die Arbeit mit CSS ungemein, auch wenn es natürlich einige Nachteile gibt. In jedem Fall dürfen sich die User auch in Zukunft auf viele neue, spannende CSS-Features freuen.

Keynote von Karl Kratz

Die Kunst digitaler Verführung

von Mascha Schnellbacher

Wie lässt man in Hirn, Herz und Brieftasche der Website-Besucher eine neue Realität entstehen? Karl Kratz, mit Leib und Seele dem Online-Marketing verschrieben, zeigte dem Konferenz-Publikum die Kunst der digitalen Verführung.

Karl Kratz spricht über digitale Verführung

Zuerst einmal stellte Kratz die These in den Raum, dass jedes Marketing auch Manipulation bzw. Beeinflussung ist. Doch will man seine Kunden wirklich manipulieren? Gutes Marketing hat vielmehr eine Vorbildfunktion. Aber natürlich ist Marketing auch immer Verführung.

Das kann man sich zunutze machen: Denn finden Kunden ein Produkt richtig gut, geraten sie in eine Art Trance. Dieses Stadium muss man ausnutzen und bestimmte Erlebnisse und Gefühle hervorrufen. Laut Kratz ist jeder ein Architekt dafür, welche Realität in den Menschen entsteht – egal, ob Texter, SEO oder Marketeer.

Dabei muss man sich immer wieder zwei wichtige Fragen stellen: 1. Leite ich gezielt die Aufmerksamkeit meiner Website-Besucher? 2. Erzeuge ich für meine Besucher gezielt eine neue Realität?

Gutes Marketing baut eine Erwartung auf. Und jedes Ereignis erzeugt einen neuen Kontext, der wiederum für ein Ereignis unabdingbar ist. Als Verkäufer muss man sich überlegen, wen das Produkt ansprechen soll und wie es das erreichen soll. Denn die Erwartungshaltung muss stimmen, um eine Konversion zu erreichen. Hier gilt die Regel: Erwartung + Fokus + Bestätigung = neue Realität.

Marketing muss immer Resonanz erzeugen, so Kratz. Wird man emotional angesprochen, wird alles folgende besser und leichter aufgenommen. So muss Marketing auch führen und das Erlebnis muss sich für den Kunden gut anfühlen. Auf diese Weise erzielt man Verkäufe von Produkten, von denen der Kunde im besten Fall vorher nicht wusste, dass er sie braucht. Der wichtigste Rat von Karl Kratz lautete abschließend:

Man erinnert sich an Gefühle, nicht an Worte.

Barrierefreie Websites bauen

Easy Accessibility

von Mascha Schnellbacher

Barrierefreiheit bedeutet nicht nur, Menschen mit Behinderung zu erreichen, sondern auch Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten, Situationen und Geräten. In gewisser Weise sind alle Nutzer irgendwann irgendwie eingeschränkt, so Sonja Weckenmann (DIAS GmbH, Projekt BIK für Alle) in ihrem Vortrag – sei es, weil gerade eine schlechte Internetverbindung besteht oder weil die Sonne aufs Display scheint.

Wer also barrierefreie Websites baut, hat nicht nur mehr potenzielle und zufriedene Nutzer, sondern optimiert auch für Suchmaschinen. Auch Google freut sich über einen semantischen Code oder Textalternativen für grafische Inhalte. Und last but not least – man ist gewappnet für zukünftige
EU-Gesetzgebungen, die Barrierefreiheit auch abseits der Behördenwelt stärker fordern werden.

Doch ist das nicht alles furchtbar kompliziert und teuer? Denkt man Barrierefreiheit von Anfang an mit und kennt alle Anforderungen, ist das Ganze gar nicht so schwierig. Denn in der Hauptsache bedeutet Barrierefreiheit, die Accessibility-Anforderungen im Sinn zu haben, Coding-Standards zu folgen und eine gute User Experience.

Keynote von Robert Lemke auf der IPC Spring 2017

Understanding the Container Revolution

von Stefanie Schäfers

Container gibt es schon seit dem frühen 20. Jahrhundert. Richtig beliebt wurden sie für den Transport von Waren quer über die Ozeane und Kontinente aber erst mit ihrer Standardisierung in 1968. Sie erleichtern vor allem den Transport von Waren, und ihre Standardisierung sorgte für eine höhere Zuverlässigkeit und Sicherheit auf dem Weg.

Das lässt sich auch auf Container in der Softwareentwicklung übertragen. Die erfreuen sich – nicht zuletzt dank der Popularität von Docker – seit Jahren großer Beliebtheit. Auch hier war das ursprüngliche Ziel die Vereinfachung der Arbeit – und zwar mit einer leichtgewichtigen Art und Weise, isolierte Applikationen auf der gleichen Maschine auszuführen.

Seit der Einführung der Container in die Softwareentwicklung hat sich natürlich einiges geändert, doch die Herausforderung bleibt die gleiche: Wie deployt man die Applikation in der Produktion am besten? Continuous Delivery ist hier das Stichwort, erklärte Robert Lemke in seiner Keynote „Understanding the Container Revolution“ auf der International PHP Conference 2017 in Berlin.

Nicht zu kurz kamen natürlich auch die Vorteile von Containern in der Softwareentwicklung. Vor allem die Effizienz bei der Verteilung von Software kann von Containern profitieren, allerdings ist der Einsatz von Containern meist erst ab einer gewissen Skalierung sinnvoll. Generell, so erklärte Lemke abschließend, wird die Container-Orchestrierung aber die Art und Weise, wie wir über Software-Architekturen denken, ändern – und uns gleichzeitig das Leben sehr viel einfacher machen:

container orchestration will change the way you think about software architecture, operations, deployment, monitoring, debugging … and sleep while being on call.

Amazon Alexa im Alltag

Was kannst du eigentlich, Alexa?

von Mascha Schnellbacher

Mit Amazon Echo und Google Home sind gleich zwei neue Technologien auf den Markt, die uns neue Möglichkeiten eröffnen. Aber was sind denn eigentlich die Vorzüge der Produkte und Dienstleistungen ohne grafische Oberflächen? Marcel Naujeck und Marcus Person klären in ihrer Session „Was kannst du eigentlich, Alexa?“ über die Möglichkeiten von Amazons Sprachassistent auf.

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Hinter dem smarten Lautsprecher steckt der Alexa Voice Service, der der Hardware per Cloud-Anbindung Leben einhaucht. Alexa und Chatbots haben viel gemeinsam: das Modellieren, Trainieren und Integrieren einer Kommunikation. Bei Alexa sind das die Schritte Transkribieren, Modell, Training, Mapping/Logik und Sprachausgabe. Nach dem Erkennen des Wakewords wird alles Gesprochene als mp3-Stream in die Cloud geschickt, dort ins json-Format umgewandelt und an einen Server oder AWS Lambda gesendet.

Sinnvolle Skills zu entwickeln ist jedoch nicht so einfach. Von den existierenden Skills sind nur einige wenige gut bewertet; Geld in die Kasse spülen diese jedoch nicht – zumindest nicht in Kassen außerhalb des Amazon-Universums. Um auch im E-Commerce erfolgreich zu sein, muss also die relevante Information für Alexa gefunden und als Skill aufs Gerät gebracht werden. Es ist an der Zeit, sich auf den Kunden zu fokussieren.

Höherer Impact durch Produktinszenierungen

Next Level Marketing

von Stefanie Schäfers

Alte Kommunikationsprojekte wie Video, Print oder passive Medien verlieren immer mehr an Bedeutung. Ergänzt – und auf lange Sicht abgelöst – werden sie von neuen Medien – und die erfordern auch eine neue Art Marketing. Next Level Marketing also – und genau darum ging es in der gleichnamigen Session von Philipp Hellman auf der webinale 2017.

Virtual Reality, Augmented Reality und Real-Time – all das sind Begriffe, die aktuell im Marketing immer mehr eine Rolle spielen und die altbekannten Marketing-Kanäle und Kommunikationsprojekte erweitern. Unternehmen müssen sich darum vermehrt damit beschäftigen, um für die Zukunft der Digitalisierung gerüstet zu sein.

In seiner Session zeigte Hellmann nicht nur, wer sich wie mit Echtzeitmarketing beschäftigten sollte, sondern demonstrierte anhand von vielen Beispielen auch, wie sich solche Marketingmaßnahmen umsetzen lassen. Einsatzbereiche für AR und VR gibt es nämlich einige: von Entertainment über Gaming bis hin zur Forschung und dem Bildungssektor.

Doch was macht überhaupt erfolgreiches AR-/VR-Marketing aus? Auch dieser Frage widmete sich Hellmann in seinem Talk zum Thema „Next Level Marketing“. So ist AR-/VR-Marketing sehr fokussiert und ermöglicht es, den User in eine bestimmte Welt zu versetzen – und so natürlich auch deren Entscheidung für Produkte zu beeinflussen. Außerdem kann diese Art Marketing sehr eindrucksvoll sein, nicht zuletzt, weil es für die meisten Otto-Normal-Konsumenten noch neu und damit umso interessanter ist.

Um mit diesem Marketing-Kanal erfolgreich zu sein, sollten jedoch einige Anforderungen nicht aus den Augen verloren werden. Dazu gehören vor allem die Immersion, die Plausibilität, die Interaktivität und die Wiedergabetreue. Beachtet man aber ein paar einfache Regeln, steht einem erfolgreichen Next Level Marketing eigentlich nichts mehr im Weg.

Die Möglichkeiten intelligenter mobiler Anwendungen

Deep Learning in Mobile Apps

von Mascha Schnellbacher

Deep Learning oder Tiefes Lernen gehört zu den Buzzwords der Stunde. Doch warum ist das so? Prof. Dr. Björn Schuller von der Universität Passau gab in der Keynote „Tiefes Lernen und die breiten Möglichkeiten intelligenter mobiler Anwendungen“ die Antwort: Deep Learning erzielt Bestresultate bspw. im Bereich Bildverarbeitung, Sprachverstehen und Handschriftenerkennung. Bekannte Beispiele für intelligente Maschinenprogramme sind etwa IBM Watson oder AlphaGo.

Solche Verfahren benötigen große Datenmengen und Rechenressourcen für das Lernen, können aber nach dem initialen Training auch im mobilen Bereich in Echtzeit eingesetzt werden. Im mobilen Bereich können die klassischen Implementierungen wie Musikerkennung (Shazam) oder Bilderkennung (z. B. Ampeln) genutzt werden.

Herausforderungen solcher intelligenten Anwendungen auf dem mobilen Endgerät sind vor allem die Batterieleistung sowie der Speicher und die Rechenleistung. Auch effiziente Algorithmen zum Nachlernen sowie der Datenschutz sind von Bedeutung. Für Entwickler im Mobile-Bereich liegt das Potenzial in der Sammlung der so entstehenden Daten. Hier bieten sich Apps an, die diese Daten sammeln und auswerten.

Neben einer oft dramatischen Leistungsverbesserung bestehender intelligenter Mobile-Applikationen eröffnen diese Fortschritte maschinellen Lernens auch eine Reihe neuartiger Anwendungen. Dazu zählen beispielsweise persönliche Assistenten und Messenger-Apps, die die Mensch-zu-Mensch- sowie die Mensch-zu-Maschine-Kommunikation verbessern wollen. Dadurch wird eine stärkere Personalisierung und ein Profiling möglich; auch das Health Monitoring kann so optimiert werden.

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Übrigens brauchen wir uns keine Sorgen über eine feindliche Übernahme durch Maschinen zu machen. Dafür unterscheiden wir uns doch immer noch zu stark – eine Maschine wird einen Menschen nicht ersetzen, zumindest nicht vollkommen.

Die Eröffnung der IoTCon/MTC 2017

Mobile Health – Gesundheit mit dem Smartphone im Griff haben

von Mascha Schnellbacher

Die IoTCon/MTC Spring 2017 sind eröffnet! In der Keynote „Mobile Health – Gesundheit mit dem Smartphone im Griff haben“ sprach Florian Schumacher über den revolutionären Umgang von Smartphones mit unserer Gesundheit.

Denn dank mobilem Internet, Health- und Lifestyle-Apps sind Gesundheitsinformationen weltweit rund um die Uhr verfügbar. Menschen können auf diese Weise ihre Gesundheit aktiv gestalten: Smartphones werden zum Fitnesstrainer. Immer mehr vernetzte Geräte wie Activity-Tracker und Smartwatches, aber auch Schlafsensoren und Messgeräte für Vitalparameter kommunizieren mit dem Smartphone und machen Gesundheit dadurch besser kontrollierbar. Die dahinter stehenden Algorithmen werden dabei immer intelligenter und reagieren nicht mehr nur auf das körperliche, sondern auch auf das seelische Empfinden des Nutzers.

Florian Schumacher hält die Eröffnungskeynote der MTC/IoTCon

Florian Schumacher während der Eröffnungskeynote der MTC/IoTCon

Aufgrund der zunehmenden Verbreitung von Mobile-Health-Hardware folgt derzeit die nächste Revolution: Das Smartphone stellt die Verbindung zwischen dem Menschen, smarten Gegenständen in seiner Umgebung, aber auch mit Ärzten und Krankenkassen her. Für den Nutzer bedeutet das zum einen mehr Komfort, aber auch mehr Verantwortung. Die Grenzen zwischen Mensch und Technologie verwischen dabei zunehmend – das Thema Quantified Self rückt immer mehr in den Vordergrund, so Schumacher.

Gregor Biswanger stellt die besten XAML-Tipps vor

5 Jahre XAML Expertise – Die Top-XAML-Tipps

von Mascha Schnellbacher

In der Kolumne „XAML Expertise“ präsentiert Gregor Biswanger Top-How-tos zum Thema XAML. Einsteiger und fortgeschrittene XAML-Experten sollen hier durch geballtes Wissen gesättigt werden.

Seit mittlerweile fünf Jahren schreibt Biswanger Monat für Monat seine Top-XAML-Tipps auf, die dann im Windows-Developer-Magazin publiziert werden. Insgesamt sind es bereits über 180 Top-Tipps. Die spannendsten davon stellt er auf der diesjährigen BASTA! Spring 2017 vor.

Bei diesem Vortrag den Lieblingstipp herauszupicken, ist schier unmöglich – wir empfehlen deshalb einen Blick auf https://entwickler.de/tag/xamlexpertise. Dort finden Sie die gesammelten XAML-Tipps von Gregor Biswanger mit Codebeispielen. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Neno Loje eröffnet den dritten Tag der BASTA! Spring 2017

DevOps und Microsoft: es weht ein neuer Wind

von Mascha Schnellbacher

Vergleicht man das Microsoft von heute mit dem Microsoft von vor ein paar Jahren, mag man manchmal kaum glauben, dass es sich um die gleiche Firma handelt: eine ganz neue Offenheit im Hinblick auf Technologien und Prozesse. Ein ganz neues Selbstverständnis und Mitarbeiter, die das neue Mindset verkörpern – was in letzter Konsequenz auch zu Produkten führt, die die neue Vision widerspiegeln.

Neno Loje (freiberuflicher Berater) geht in seiner Keynote „DevOps und Microsoft: es weht ein neuer Wind“ auf Themen wie Agilität, Open Source, Git und DevOps ein. Besonderes Augenmerk liegt darauf, wie diese Themen Einzug in die Visual-Studio-Produktpalette und den Alltag von Entwicklern halten.

Gerade in den letzten zwei Jahren hat sich im Microsoft-Umfeld einiges getan: Mit Windows 10 hat sich die Auslieferungsgeschwindigkeit von Software geändert – wie auch das Konzept. Des Weiteren wird nun intern auf ein Versionsverwaltungssystem gesetzt: Git. Auch der Wandel in Richtung Open Source – Stichwort Microsoft <3 Linux – ist erstaunlich. Zudem wird ein immer größerer Schwerpunkt auf DevOps gelegt, denn

DevOps ist die nächste Stufe der Agilität.

Das alles fällt mit dem Amtsantritt von Satya Nadella als CEO zusammen, der die Unternehmenskultur quasi von Grund auf umgekrempelt hat. Früher sah es bei Microsoft eher folgendermaßen aus:

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Microsofts Teamstruktur früher (Mitte rechts)

Mittlerweile ist Zusammenarbeit das Wort der Stunde:

If you want to go fast, go alone. If you want to go far, go together.

Dieses Engagement spiegelt sich auch in der Nutzung von VSTS wider: In zwei Jahren stieg die Anzahl der aktiven Nutzer um das Vierfache an (von knapp 17.000 auf 62.000 User).

Mit dem agilen Arbeiten begann Microsoft schon vor mehr als zehn Jahren – doch so richtig agil war das alles noch nicht. Die Auslieferung von neuen Features bzw. Fehlerbehebungen konnte da schonmal zwei Jahre dauern – und die Bugraten blieben enorm hoch. Nicht besonders agil also. 2011 startete dann das Umdenken hin zur sog. Aligned Autonomy. Das brachte eine Änderung der Teamstruktur hin zu mehr autonomem Arbeiten.

Thorsten Kansy gibt einen Überblick

SQL Server 2016: Neuerungen für Entwickler

von Patricia Stübig

Seine Session auf der BASTA! Spring 2017 widmet Thorsten Kansy den neuen Funktionalitäten des Microsoft SQL Server 2016. Im Detail stellt er Neuerungen wie Row-Level Security, Dynamic Data Masking und JSON Support vor und demonstriert ihre praktische Anwendung.

Manfred Steyer über Performance-optimierung

Hochperformante Anwendungen mit Angular 2

von Patricia Stübig

In seiner Session ‚Durch die Schallmauer‘ spricht Manfred Steyer über hochperformante Anwendungen mit Angular 2 und fragt:

Wie können wir Angular dazu bringen, dass es sich immer nur den Part vornimmt, in dem ein Ereignis auftritt?

Anhand einer Demo stellt er verschiedene Ansätze der Performanceoptimierung wie beispielsweise Template-Compiler oder den Einsatz von Immutables vor.

Jeden Tag ein Tutorial gewinnen

entwickler.tutorials vorgestellt

von Mascha Schnellbacher

Sie haben es sicher schon gesehen: unseren entwickler.press-Stand mit spannenden Magazinen und Büchern – betreut von unseren charmanten Lektoratskollegen. Daneben befindet sich unser entwickler.jobs-Stand, an dem zahlreiche Jobmöglichkeiten – sowohl für Sie als Entwickler als auch für Sie als Unternehmen – auf Sie warten.

Und damit nicht genug: Software & Support Media startet ab März mit entwickler.tutorials eine Videotutorial-Plattform für professionelle Softwareentwickler. Nutzer erhalten mit den Tutorials ein intensives Training, durchgeführt von unseren praxiserfahrenen Experten.

Bei uns am Stand können Sie an jedem Konferenztag ein Tutorial gewinnen – kommen Sie vorbei und schauen Sie sich um! Die Auslosung erfolgt jeweils während der zweiten Kaffeepause; die Gewinner werden auch per Mail benachrichtigt.

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Thomas Schissler über Kulturwandel und Agilität

„Das machen wir doch schon immer so“

von Patricia Stübig

Ein Teilnehmer des Labs ‚Kulturwandel für mehr Agilität“ während der Vorstellungsrunde:

Wir sind hier, um zu lernen, wie wir die Erwartungen, die an uns herangetragen werden, optimal erfüllen können.

Thomas Schissler definiert das Problem, das Teams oder Unternehmen bei der Umstellung auf agiles Arbeiten häufig haben: Die Beteiligten reden oft aneinander vorbei. In interaktiver Runde vermittelt er den Teilnehmern das Handwerkszeug, das sie brauchen, um die anfängliche Begeisterung zu erhalten und nachhaltige Agilität zu schaffen.

Pieter Buteneers auf der BASTA! Spring 2017 über ML & AI

Machine Learning – von Fehlschlägen und Erfolgen

von Mascha Schnellbacher

Den zweiten Konferenztag der BASTA! Spring 2017 eröffnete Pieter Buteneers mit der Keynote „Machine Learning: From Misery to Mastery“. Machine Learning ist eins der Buzzwords der Stunde – beinahe jeder spricht darüber, einige setzen es ein, wenige forschen in diesem Bereich und viele fürchten sich davor.

Aber warum eigentlich? Was hat es mit diesem Hype auf sich? Weshalb sollte man in seinem Projekt auf Machine Learning setzen?

Buteneers erklärte exemplarisch anhand seiner eigenen Erfahrungen bei der Entwicklung von Systemen zur Anomalieerkennung, wie er selbst ML einsetzt. Dabei ging er vor allem auch auf das ein, was nicht (auf Anhieb) funktionierte. Eines der größten Probleme war das Festlegen und Aufspüren von Anomalien, da die meisten klassischen Vorgehensweisen nicht funktionierten.

Was also tun? Buteneers setzte auf Machine Learning – aber auch das funktionierte nicht. Denn ML-Systeme lernen durch Nachahmen, und Anomalien sind so seltene Ausnahmen, dass ein System das nicht voraussehen kann. Also doch kein ML? Doch – man muss es nur möglichst einfach halten.

Keep it simple stupid!

Buteneers wies darauf hin, dass Zeit besonders wichtig ist. Man muss also anhand gegebener Daten für die Zukunft schätzen, wie diese sich weiterentwickeln. Daraus lassen sich dann normale Ereignisse und Anomalien ablesen.

Der Schlüssel zum Erfolg liegt im Verständnis der vorliegenden Daten sowie im Over-Fitting. Ein Rat zum Schluss: Menschen sind nicht perfekt, also kann es Machine Learning auch nicht sein:

Keep calm, cause perfection doesn’t exist.

Und was kann Machine Learning nun eigentlich leisten?

  • Predictable prediction (z. B. Wettervorhersage)
  • Modelling/Regression (z. B. Self-Driving Car mit Sensoren)
  • Classification (z. B. Gesichts-/Spracherkennung)

ML kann eigentlich alles, was Menschen auch können – solange genügend Daten vorliegen.

Constantin Klein über Datenspeicherung und -analyse

Big Data – mehr als nur ’ne Menge Daten

von Patricia Stübig

In der Session ‚Data Platform für die Cloud‘ spricht Constantin Klein über Datenplattformen und Big Data. Er moniert: Bei Big Data gilt die größte Aufmerksamkeit immernoch dem Volumen.

Big Data heißt für viele im Wesentlichen nur Big Data.

Stattdessen sollte der Fokus auf die Faktoren Variety und Velocity, also Vielfalt und Geschwindigkeit, erweitert werden.

Roman Schacherl über die Vorteile der Cognitive Services für Bots

Grüß‘ Bot!

von Patricia Stübig

Roman Schacherl resümiert seine Session zu Bots und Cognitive Services:

Software muss intelligent sein. Und Software kann intelligenter sein, als sie bisher ist.

Eindrücke vom Agile Day der BASTA! Spring 2017

Agil, was war das nochmal?

von Mascha Schnellbacher

Die Antwort auf die Frage nach „Agil, was war das nochmal?“ beantwortete Urs Enzler, bbv Software Services AG in der gleichnamigen Session. Die vier wichtigsten agilen Prinzipien sind für Enzler:

  1. Früh und kontinuierlich liefern
  2. kontinuierlich adaptieren, um Feedback zu bekommen
  3. Zusammenarbeit
  4. das Projekt kontinuierlich verbessern

Manuel Rauber über Cross-Plattform-Businessanwendungen

Angular 2: Komponentenbasierte HTML5-Anwendungen

von Patricia Stübig

Gestärkt geht es nach der Mittagspause weiter: Manuel Rauber spricht über Single-, Multi- und Cross-Plattformen. Aber nicht nur auf verschiedenen Plattformen soll eine Anwendung sofort funktionieren. Auch auf unterschiedlichen Devices wie Smartphone, Tablet und HoloLens soll sie auf Anhieb laufen.

Was wir eigentlich erreichen wollen: Das Web als Plattform nutzen.

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