Der sehr frühe Wurm sucht sein Glück

Satte Rabatte für die MTC / IoTConf

von Tom Wiesseckel

Die mobile Welt steht nicht still – ganz zu schweigen vom aufregenden Kosmos des Internet of Things. Sich auszuruhen, kann man sich kaum leisten – aber zum Glück gibt es das Konferenzpaket bestehend aus der MobileTech Conference und Internet of Things Conference, das vom 12. bis 15. September 2016 in Berlin stattfinden wird. Dort haben alle Interessierten die Möglichkeit, sich mit den vielfältigen Technologien aus beiden Welten zu beschäftigen.

Da trifft es sich gut, dass am Donnerstag dieser Woche – am 23. Juni – der Very Early Bird der beiden Konferenzen endet. Wer sich also schnell für eine Teilnahme für eine der beiden Konferenzen entscheidet, kann nicht nur die parallel stattfindende Konferenz besuchen, sondern spart auch noch bis zu 250 Euro und bekommt für eine Anmeldung für drei Konferenztage ein praktisches Intellibook-Tablet geschenkt! Es lohnt sich also auf alle Fälle, einen Blick zu riskieren.

Einblicke in den Facebook-Newsfeed-Algorithmus

von Christoph Ebert

Dass Algorithmen über die Relevanz und den Erfolg von Online-Content entscheiden, ist nichts neues und wird vielleicht nirgends so deutlich wie beim Newsfeed-Algorithmus von Facebook. Bei den Teilnehmern ein besseres Verständnis für diesen Newsfeed-Algorithmus und seine Einflussfaktoren zu schaffen war das Ziel von Philipp Roth, Gründer von AllFacebook.de, in seiner Session „Wenn ein Algorithmus über die Relevanz und den Erfolg entscheidet – ein Einblick in den Facebook-Newsfeed-Algorithmus“.

Wollen Firmen mit Facebook-Beiträgen Reichweite erzielen, sollten sie wissen: Reichweite gibt es heutzutage praktisch nur noch im mobilen Newsfeed, der Desktop kann im Prinzip ignoriert werden. Die eigentliche Unternehmensseite kann sogar komplett vernachlässigt werden, ihr Reichweitenanteil liegt in der Regel unter einem Prozent.

Im Durchschnitt liegt die organische Reichweite von Posts heutzutage bei um die zwei Prozent. Sprich: Man erreicht mit einem Beitrag ledigliech zwei Prozent seiner Fans. Ausnahmen bestätigen die Regel und diese Ausnahmen werden durch unterschiedlichste Faktoren beeinflusst.

Aber warum gibt es überhaupt den Newsfeed-Algorithmus? Ganz einfach: Ohne ihn sähe der durchschnittliche Newsfeed aus wie ein E-Mail-Posteingang, in dem jeden Tag über 1.000 E-Mails eintrudeln – völlig unattraktiv! Weil Facebook aber unbedingt einen relevanten Newsfeed will, der Nutzer dazu motiviert, wieder zu kommen, gibt es den Newsfeed-Algorithmus.

Wie genau dieser funktioniert, ist natürlich nicht öffentlich. Aber es gibt bekannte Faktoren, die man kennen sollte. Die drei großen sind:

  • Affinity: Der Faktor berücksichtigt unter anderem wie das Verhältnis zwischen Sender und Empfänger ist. Handelt es sich bspw. um gute oder schlechte Freunde (auf Interaktionsebene)? Auf Unternehmen übertragen: Es ist wichtig wie Leute mit der Firma interagieren.
  • Weight: Wie wichtig und wie interaktiv ist der Beitrag? Hier sind insbesondere die ersten Minuten sehr wichtig, die der Beitrag online ist.
  • Decay: Der Zeitpunkt, zu dem der Beitrag veröffentlicht wurde. Facebook möchte möglichst hohe Aktualität.

Wichtig: Interaktionen sind nicht nur Likes, Comments und Shares, sondern Facebook misst auch, ob drauf geklickt wurde oder auch ob der Nutzer beim Scrollen angehalten hat.

Wie Googles Suchergebnisalgorithmen ändert sich auch der Newsfeed-Algorithmus von Facebook regelmäßig. Einige Beispiele: Seit April 2014 analysiert Facebook den Inhalt von Links. Auch einfach nur kopierte virale Inhalte werden als weniger relevant betrachtet. Das Betteln um Likes wird ebenfalls seit Frühjahr 2014 abgestraft. Und seit Juni 2015 wird die Lesedauer mit einberechnet.

Bei allen Optimierungen sollte man sich vor allem folgendes merken:

Scheiss Content bleibt scheiss Content. Tricks sind nicht erlaubt und funktionieren immer seltener.

Session

Stärkere Teams für eine bessere UX

von Stefanie Schäfers

User Experience ist schon lange ein Thema, das nicht nur die Webdesigner, sondern das ganze Projektteam angeht. So sind neben Frontend-Interaktionen etwa auch die Applikationsstruktur und das API-Design wichtige Bestandteile der UX. Dass die UX-Teams aber immer größer werden, wird schnell zum Problem – immerhin muss sichergestellt werden, dass das gesamte Team auf dem gleichen Standard und in Richtung der gleichen Ziele arbeitet.

Nur: was macht man, wenn die Team-Dynamik die User Experience negativ beeinflusst? Der Frage ging Lily Dart in ihrer Session „Building stronger teams for a better UX“ auf der Webinale 2016 nach und zeigte darin nicht nur, welche Qualitäten im UX-Team benötigt werden, sondern auch, wie man sein Team motiviert, auf die gleichen Ziele hinzuarbeiten. Und dabei gilt vor allem eins:

Creating better UX is about building stronger teams and being better colleagues.

Keynote

AMPlifying the Web

von Stefanie Schäfers

Das mobile Web ist tot – naja zumindest fast. Fakt ist, dass das Mobile Web zahlreiche Probleme hat, die erst so richtig deutlich werden, wenn man sich Media-Sites anschaut. Vor allem lange Seitenladezeiten, nicht-responsiver Content und Content-Shifting zählen zu den größten Problemen im Mobile Web – und das begründet sich in der Vergangenheit des Webs.

Fehlte es anfangs noch an Monetarisierungsmöglichkeiten im Web, kam schnell die Zeit der Werbeanzeigen, die unter anderem ein Grund sind, warum die Seitenladezeit von Mobile Websites schnell in die Knie gezwungen wird.

Das Problem an der Sache: Studien zeigen, dass 40 Prozent aller Nutzer Websites verlassen, wenn diese länger als drei Sekunden Ladezeit benötigen. Da stellt sich natürlich die Frage, wie man dieses Problem lösen kann. Aktuelle Lösungsansätze sind zum Beispiel:

  • Werbe-, Analytics-, und Beacon-Blocker
  • Walled-Content-Distribution-Plattformen
  • Custom, native Apps

Keine diese Optionen funktioniert allerdings wirklich gut, es muss also eine andere Lösung her.

Um genau die ging es in der Abendkeynote von Paul Bakaus auf der International PHP Conference und Webinale 2016. Die Rede ist natürlich von AMP – dem Accelerated-Mobile-Pages-Projekt, das Google im vergangenen Jahr erstmals vorgestellt hat. AMP ersetzt unter anderem an passender Stelle einzelne Komponenten mit eigenen Custom-Komponenten und sorgt für eine optimierte Performance, indem etwa kein Custom-JavaScript geladen wird. Die drei Grundpfeiler sind vor allem:

  • Das AMP-HTML-Format
  • Besseres Caching
  • Prerendering, das Usern das Gefühl gibt, dass Seiten unmittelbar geladen werden

Damit bietet AMP sowohl Usern als auch Publishern viele Vorteile und eine wichtige Möglichkeit, das Mobile Web „wiederzubeleben“. Denn, so sagte Bakaus zum Abschluss:

In the right environment even a turtle can be pretty fast.

Session

Lohnt sich Open Source?

von Stefanie Schäfers

Heutzutage sind immer mehr Projekte Open Source verfügbar. Doch was heißt es eigentlich, ein Open-Source-Projekt zu starten? In jedem Fall ist es mehr, als einfach nur ein neues Projekt auf GitHub zu veröffentlichen. Es geht vor allem auch um die Interaktion zwischen dem Projektgründer und der Community sowie die Frage, wie man für eine hohe Codequalität sorgt, auch wenn man kein großes Budget zur Verfügung stehen hat.

Genau mit diesem Thema hat sich Robert Lemke in seiner Session „Is this Open Source thing really worth it?“ auf der Frühjahrsausgabe der International PHP Conference 2016 beschäftigt und dabei auch ein wenig aus dem Nähkästchen zu seinen Erfahrungen mit Neos geplaudert. Vor allem zwei Fragen kamen dabei zur Sprache:

  • Warum sollte man ein Open-Source-Projekt starten?
  • Was gehört zur Verwaltung eines Open-Source-Projekts dazu?

Neben Themen wie Qualitätssicherung, Contribution, Vision und Kultur kamen aber auch die Themen zur Sprache, über die man weniger gern nachdenkt, etwa die Finanzen oder wie man mit Problemen mit Contributors umgehen kann.

Am Ende lautet das Fazit zur Frage, ob sich Open Source wirklich lohnt darum auch:

It is definitely worth it, but it is a lot of work!

 

Code Wars – The Source Awakens

von Christoph Ebert

Richard Gutjahr ist ein gebrochener Mann. Einst war er ein Journalist. Jemand mit Ansehen. Jemand, der zahlreiche Annehmlichkeiten genießen konnte. Doch in einer Welt, in der sich die klassischen Medien langsam auflösen, trauert er den alten Zeiten nach. Denn schließlich pendelt das Ansehen von Journalisten heutzutage zwischen dem von Politikern und Gebrauchtwagenverkäufern. Deshalb bittet Gutjahr um Mitleid.

Nein, das tut er natürlich nicht wirklich. Dieser ironisch-pathetische Auftakt zu seiner Keynote „Code Wars – The Source Awakens“ sollte den Teilnehmern Richard Gutjahrs konkretes Anliegen vor Augen führen: Obwohl die Digitalisierung im Eiltempo und mit Macht unsere Welt auf den Kopf stellt, sieht er Hoffnung am Horizont. Hoffnung in Form von Entwicklern/Codern/Techies.

Schließlich sind die Rockstars unserer Generation die Jack Dorseys, Mark Zuckerbergs, Evan Spiegels oder Elon Musks. Sie haben ganze Industrien revolutioniert und Geschäftsmodelle vaporisiert. Und in dieser auf den Kopf gestellten Wirtschaft, in der die alten Geschäftsmodelle nicht mehr und die neuen noch nicht funktionieren, fordert Gutjahr von Entwicklern und Codern, dass sie uns Ordnung und Orientierung für die Reise durch die digitale Welt geben. Also: Strengt euch bitte an und schreibt den Code für unsere Zukunft!

richard-gutjahr-webinale-2016

© S&S Media

P.S. Der Kollege Tom Wießeckel hat im Anschluss an die Keynote ein Interview mit Richard Gutjahr geführt, das es natürlich in Kürze auf entwickler.de gibt!

P.P.S. Und hier ist das Interview mit Richard Gutjahr!

Session

Das agile Büro

von Stefanie Schäfers

Wie sollte ein agiles Büro idealerweise aussehen? Damit haben sich Dominik Ehrenberg und Sebastian Bauer in ihrer Session „Das agile Büro“ auf der Webinale 2016 beschäftigt und zeigen dabei nicht nur, welche verschiedenen Bürotypen es eigentlich gibt, sondern auch, was man tun kann, um das eigene Büro für das agile Arbeiten zu gestalten.

Zur Sprache kommen dabei vor allem die Vor- und Nachteile von Gruppenbüros. So sollte etwa der Scrum Master möglichst nah bei seinem Team sitzen, und auch der Product Owner kann seinen Platz im Teambüro finden. Allerdings sollte dabei bedacht werden, dass beim Product Owner oft viele Aufgaben anfallen, die den Rest des Teams „stören“ können. Eine Abgrenzung kann in solchen Fäll hilfreich sein.

Auch bei der Anordnung der Schreibtische sollte man bedenken, dass es Unterschiede bei der Konzentrationsfähigkeit und Ablenkungsanfälligkeit der Teammitglieder gibt. In Gruppenbüros ist die Interaktion zwar grundsätzlich höher, allerdings sorgt zu viel Umgebungslärm oft für weniger Produktivität; Rückzugsmöglichkeiten sind darum sehr wichtig. Und apropos Interaktion: durch Kickertische, gemeinsame Aktionen und Lounges kann die Kommunikation und der Austausch zwischen den Teammitgliedern gefördert werden – und so auch für mehr Produktivität sorgen.

Die Möglichkeiten zur Gestaltung des agilen Büros sind fast unendlich – es sollte also für jedes Team eine komfortable Lösung möglich sein.

Wissenswertes

PHP 7 – What Kind of Language is it?

von Tom Wiesseckel

Vor nicht all zu langer Zeit ist PHP 7 erschienen – genauer gesagt Anfang Dezember 2015 – und doch sind einige Fragen noch immer offen; zum Beispiel, wie eine Sprache, die in einer anderen Sprache geschrieben wurde, überhaupt ausgeführt würden kann. Oder wie das mit dem Type System ist; für den es, so Sebastian Bergmann in seiner Session PHP 7 – What Kind of Language is it?, keinen ultimativ richtigen Weg gibt.

So sind es ein paar Punkte, die Sebastian auf dem Weg zur Einordnung von PHP 7 behandelt:

  • Die Ausführung
  • Das Programmierparadigma
  • Das Type System

Von Assembler über Scheme bis hin zu Java – und natürlich PHP – arbeitet sich Sebastian zur Antwort auf die Frage durch, was PHP 7 eigentlich ausmacht. Dabei gibt es immer wieder den einen oder anderen Aha-Moment, der uns das große Ganze vor Augen führt.

Ausführliche Antworten präsentieren wir euch übrigens in Kürze auf unserem YouTube-Kanal. Mal sehen, ob ihr zu allen behandelten Punkten eine Antwort gehabt hättet. Hier in Berlin ist im ersten Slot der International PHP Conference jedenfalls offensichtlich noch nicht genug Koffein geflossen …

Digital Transformation my Ass!

von Christoph Ebert

Was ist Digitale Transformation? Eine Frage, die sich viele Unternehmen stellen. Doch ebenso wichtig wie etwaig anzustoßende Veränderungen ist aber die Frage „Was bleibt gleich?“ Denn wie André Morys in seiner webinaleIPC-Keynote „Digital Transformation my Ass!“ betonte: Bei allen Umwälzungen durch die Digitalisierung ist es gerade im E-Commerce wichtig, nicht die Erkenntnisse zu vernachlässigen, die schon lange gültig und effektiv sind. Denn die wichtigsten Prinzipien des Handels sind seit Jahrhunderten bekannt:

  • instant gratification (sofortige Belohnung für den potenziellen Kunden)
  • convenience (Komfort/Einfachheit des Einkaufsprozesses)
  • commitment (Verbindlichkeit/Commitment)

Und: Big Data ist für Morys nicht die Lösung für alle Probleme, sondern lediglich ein Tool, um Prozesse zu verfeinern. Big Data ist also nicht „das neue Erdöl“, sondern das Wissen über menschliche Denk- und Entscheidungsprozesse!

Small Usability for Startups

von Christoph Ebert

Im Durchschnitt ist nur eins von zehn Startups auch langfristig erfolgreich. Neben der Idee ist deshalb gerade eine gute Usability ein wichtiger Faktor, um sich gegen die große Konkurrenz durchzusetzen.

Doch gerade obwohl das Budget zu Beginn meist begrenzt ist, muss das kein Grund sein, auf eine gute Usability zu verzichten. Denn – wie Cindy Waldinger (UCDplus GmbH) in ihrer Session „Small Usability for Startups“ erläuterte“: Usability muss kein riesen Paket sein, man kann sie auch im Kleinen umsetzen („Discount-Usability“). Beispielsweise reichen bei Usability-Tests auch schon fünf Probanden, um die größten Probleme zu identifizieren.
Für Small Usability braucht man vor allem: ZEIT

  • Ziele festlegen
  • Einbeziehen von nutzern + team
  • Iterieren
  • Testen

Denn: Bad user testing beats no user testing! Also einfach machen! Alles was man nicht macht, ist viel, viel schlimmer!

Session

SEO im Web Development – wann, wo, wie?

von Stefanie Schäfers

Dass Web Development ein komplexes Thema ist, ist nichts Neues. Der klassische Workflow besteht aus Planung, Design, Umsetzung, Testing und der Delivery. Aus SEO-Sicht fragt man sich da natürlich: wie – und wo– passt die Suchmaschinenoptimierung dort hinein?

Genau das erklärte uns André Scharf in seiner Session „ SEO im Web Development – wo, wann, wie?“ auf der Webinale 2016. Ein großes Problem ist, dass SEO meist erst ganz am Schluss eingebunden wird – zu spät, um dann noch große, SEO-relevante Änderungen einzufügen. Grundsätzlich soll SEO Websites und Inhalte crawlbar, Content leicht verwertbar und Inhalte auffindbar und erreichbar machen.

Dabei gibt es durchaus einige Überschneidungen zwischen den Bereichen Web Development und SEO, etwa was die Seitenstruktur, Mobile Design oder JavaScript-Implementierung angeht.

Das heißt vor allem eins: dass man als SEOler in jedem Bereich des Workflows beim Erstellen einer Website tätig werden kann – und sollte. Denn es gilt, so erklärte Scharf:

Macht keine Website ohne SEO!

Der Quantencomputer: Vision und Wirklichkeit

von Christoph Ebert

Ist der Quantencomputer realisierbar? Ja! Aber was machen wir überhaupt damit, wenn wir ihn nun endlich haben. Michael Marthaler vom Karlsruher Institut für Technologie gab den Teilnehmern seiner Session „Der Quantencomputer: Vision und Wirklichkeit“ eine spannende Einführung in die Welt der Quantencomputer. Schließlich kann ein Quantencomputer potenziell Probleme lösen, wie sie mit keinem anderen Verfahren lösbar sind.
Doch welche Probleme könnten das eigentlich sein? Die Frage klingt simpel, stellte aber in der Entwicklungsgeschichte der Quantencomputer eine nicht unerhebliche Hürde für die Forscher dar.

Inzwischen hat sich herausgestellt, dass mit das höchste Anwendungspotenzial im Bereich der Kryptografie, der selbstlernenden Verfahren, Big Data und der Quantensimulation besteht.
Mittlerweile engagieren sich große IT-Konzerne wie Google, Microsoft, IBM und Intel im Quantencomputerbereich. Aber auch viele kleinere IT-Firmen haben ihre Quantencomputerforschungen intensiviert.

Das klingt für Sie vielleicht extrem schwierig … aber das ist auch extrem schwierig.

Und wann wird die kommerzielle Produktion von Quantencomputern anlaufen? Die Frage lässt sich derzeit noch nicht final beantworten, denn es klafft noch eine Lücke zwischen Vision und Wirklichkeit, die sich vor allem im Bereich der Fehlerkorrektur abspielt. Es benötigt deshalb noch mehr Anwendungen, die eine entsprechende Fehlertoleranz haben. Eine klares Erfolgsversprechen will Marthaler deswegen nicht geben. Es bleibt sehr spannend, doch vor allem kommt es auf eins an: Geduld!

Wenn wir einen Quantencomputer hätten, dann wäre das eine Serverlösung. Dass bei Ihnen zuhause einer steht, ist eher unwahrscheinlich.

JavaScript

Pure & Functional JavaScript

von Tom Wiesseckel

Warum eigentlich „Functional Programming“? Eine Frage, die sich nicht wenige stellen – wurde uns doch viele Jahre lang beigebracht, dass OOP der letzte Schrei in der Entwicklung ist. Dabei kann funktionale Programmierung nicht nur, aber auch!, im JavaScript-Bereich helfen, voran zu kommen.

Genau mit diesem Thema beschäftigt sich Dennis Wilson aktuell auf der International PHP Conference. Um es kurz zu machen, werfen wir zunächst einen kurzen Blick auf die Vorteile der funktionalen Programmierung:

  • Ungewollte Seiteneffekte / Fehler vermeiden
  • Lesbarkeit des Codes fördern
  • Generelle Testbarkeit erhöhen
  • Für Wiederverwendbarkeit sorgen

Wie genau die funktionale Programmierung dabei hilft, diese Punkte zu unterstützen, seht ihr in Kürze in der Aufzeichnung.

Session

Level up your team!

von Stefanie Schäfers

If you don’t learn, you fall behind“ – so das Motto der Session Level up your Team von Stefan Koopmanschap auf der International PHP Conferences 2016. Darin zeigt er nicht nur, welche verschiedenen Möglichkeiten es gibt, zu lernen, sondern erklärt anhand vieler praktischer Beispiele auch, wie man als Team-Lead sein Team motiviert und dazu anleitet, besser zu werden.

Sei es der Besuch von Konferenzen oder Usergroups, die Weiterbildung mit Knowledge Sessions oder das Absolvieren von Trainings – es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sich und sein Team weiterzubilden. Mindestens genauso wichtig ist es aber, ein passendes Lern-Environment zu schaffen – etwa indem man als Team-Lead seinem Team neue Tools zur Verfügung stellt und ihnen die Option gibt, sich in einem bestimmten Bereich weiterzuentwickeln. In diesem Sinne heißt es also:

Get that learning mindset!

Keynote

Von Content und Context im Web

von Tom Wiesseckel

Content ist das A und O im Web – doch das Ausspielen von Content auf verschiedenen Devices kann manchmal eine Wissenschaft für sich sein. Wer seine Website dann auch noch Desktop-online relauncht, für den hat Karen McGrane einen ganz besonderen Rat:

You should build a time machine, go back in time, and should not have done it.

 

Der Context ist es, der zählt; der darüber entscheiden sollte, welchen Content ein Nutzer ausgespielt bekommen soll. Adaptive Content lautet das Zauberwort – auch wenn es sich dabei keineswegs um eine automagische Lösung handelt, wie Karen uns vor einiger Zeit in einem Interview schon erklärt hat.

So oder so: die webinale / IPC hatte mit Adaptive Content, Context, an Controversy von Karen eine mehr als würdige Eröffnungskeynote erhalten; mehr dazu lest ihr in Kürze auf entwickler.de. Und wenn ihr euch noch ein wenig geduldet, könnt ihr euch die Keynote im Relive noch einmal ansehen.

Eröffnung

Making awesome digital stuff

von Tom Wiesseckel

Es ist so weit; die International PHP Conference 2016 ist eröffnet; die webinale natürlich auch. Zu Beginn hat Sebastian Meyen die Besucher noch einmal auf die kommenden Tage eingegroovt. Es geht um die digitale Transformation, den Erfolg im Web, um digitales Marketing und natürlich um jede Menge Technologie.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass jeder Besucher das selbe Ziel verfolgt:

Making awesome digital stuff

Im Mittelpunkt unseres Fokus sollte immer der User stehen; genau das zeichnet zum Beispiel die folgende Keynote aus (über die wir im Laufe des Tages ausführlicher berichten werden).

Wir freuen uns auf die nächsten Tage und fordern euch auf: Seid awesome! Und werdet zum Unicorn.

International PHP Conference 2016 / webinale

Berlin brodelt

von Tom Wiesseckel

30. Mai 2016, Berlin. Bei beinahe schon tropischen Temperaturen finden sich zahlreiche Webentwicklerinnen und -entwickler am Maritim Pro Arte ein, um zusammen die webinale und die International PHP Conference zu besuchen.

Das wird ein Fest!

In Kürze wird das Konferenzpaket offiziell eröffnet. Den Einstieg bildet dabei die Keynote von Karen McGrane – Adaptive Content, Context, and Controversy; ein Highlight, das von vielen sehnlichst erwartet wird.

An dieser Stelle in diesem Stream werden wir euch die nächsten Tage mit aktuellen Infos aus Berlin füttern. Es geht um PHP, JavaScript, agile Methoden, Webdesign und vieles mehr. Freut euch!

Ein Tech-Talk über … Investments

Kamingespräch mit Adrian Colyer

von Tom Wiesseckel

Was benötigt man, um mit seinem Startup erfolgreich zu sein? eine gute Idee natürlich – und ein gutes Produkt wäre selbstverständlich auch nicht schlecht. Allerdings darf auch das entsprechende Investment nicht fehlen. Dabei stellen sich jedoch einige Fragen: Was sind die Vorteile für Techies bei Investments? Welche aufstrebenden Trends gibt es bei Tech-Investitionen? Was können Gründer, Business Angels und Seed-Investoren von seiner Reise, von seinen Kampfnarben und seiner Gesamterfolgsgeschichte lernen?

Alexander Kölpin, Geschäftsführer und Partner bei Westtech Ventures, wird mit Adrian Colyer über diese und weitere Themen sprechen und über das entspannte Kamingespräch ein anregendes Rezept zum Mitnehmen und Reflektieren bereit stellen. Colyer muss es übrigens wissen: er ist Venture Partner bei Accel Partners und wird uns Einblicke dahingehend geben, wie ein Investmentfonds mit einer Feuerkraft von 2 Milliarden US-Dollar relevante Geschäftsmodelle und Technologien bewertet.

Wenn euer Interesse geweckt ist, könnt ihr euch auf der webinale-Seite ein Ticket für die kostenlose Veranstaltung sichern.

Interview

Von Interfacedesign, Usability und User Experience

von Tom Wiesseckel

„Usability ist wichtig, aber auch die User Experience darf nicht vernachlässigt werden“ – diesen Tipp gibt die Usability-Expertin und Interface-Designering Cindy Waldinger vor allem Startups mit auf den Weg. Das größte Problem sei es dabei, dass viele Startups zu vernarrt seien in ihre Idee und darüber hinaus die wirklich wichtigen Dinge vergessen würden. Wie beispielsweise die User Experience oder eben die Usability ihrer Produkte.

Auf der webinale beschäftigt sie sich daher auch mit dem Thema Small Usability for Startups; natürlich haben wir uns die Gelegenheit nicht entgehen lassen und mit ihr im Vorfeld der Konferenz über die Chancen für Startups, User Experience und den Einfluss von Mobile auf das Interface-Design gesprochen.

Neugierig geworden? Dann viel Spaß mit dem vollständigen Interview.

Very Early Bird

Von frühen Vögeln und niedrigen Preisen

von Redaktion

Nach der Konferenz ist vor der Konferenz. Und das ist gerade jetzt spannend, denn für das Jahr 2016 stehen zahlreiche Neuerungen im Microsoft-Universum an, die an allen Ecken und Kanten Änderungen für Entwickler bringen werden.

Um dabei den Anschluss nicht zu verpassen, lädt die Herbst-Ausgabe der BASTA! vom 19. bis 23 September nach Mainz ein. Und wer sich bis Donnerstag, 28. April, anmeldet, kann kräftig sparen – bis zu 400 Euro!

Welche weiteren Goodies es gibt, erfahrt ihr in der entsprechenden Ankündigung. Übrigens werden wir euch an dieser Stelle regelmäßig über Neuerungen rund um die BASTA! informieren. Vorbeischauen lohnt sich also!

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