Java Magazin 1.12
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DevOps

Erhältlich ab: Dezember 2011
Umfang: 114 Seiten Seiten
Autoren / Autorinnen:
Daniel Bremer-Tonn, Heinz Ebensperger, Martin Eigenbrodt, Clement Escoffier, Ulf Fildebrandt, Tobias Flohre, Bernd Fondermann, , Kay Glahn, Arno Haase, Peter Hruschka, Christoph Knabe, Klaus Kreft, Angelika Langer, Michael Müller, Dr. Patrick Peschlow, Michael Plöd, Lars Röwekamp, Bernd Rücker, Gernot Starke, Stefan Starke, Matthias Weßendorf, Oliver Wolf, Eberhard Wolff

Magazin

News

Bücher: Der Weg zum Java-Pro

Bücher: Spring Batch in Action

Kolumne: Die flinke Feder
Oh, oh, oh
von Bernd Fondermann

Java Core

Scala Bytes: Implizite Parameter
Default-Werte für Parameter einmal anders
von Arno Haase

(Der ewige) Kampf gegen Redundanzen
Eine redundante Geschichte der Programmierung
von Christoph Knabe

NIO2
Erweiterung der I/O-Funktionalität
von Angelika Langer und Klaus Kreft

Titelthema

Die DevOps-Bewegung
Was ist das eigentlich und was bedeutet es für uns?
von Patrick Peschlow

Hype oder hilfreich?
Was wir von Lean-Start-ups lernen können
von Oliver Wolf

„Infrastructure as Code“ mit Chef
Server programmieren statt kon gurieren
von Martin Eigenbrodt

Mobile

Kolumne: Mobile Welten
Java ME ade
von Kay Glahn

Tutorial

GWT meets HTML5
Wie das Google Web Toolkit mit HTML5 zusammenarbeiten kann
von Stefan Starke

Web

ChameRIA
Desktopanwendungen mit HTML5
von Daniel Bremer-Tonn und Clement Escoffier

Google Dart
Die neue Programmiersprache von Google
von Eberhard Wolff

Enterprise

Make it pretty
Typogra e und Farbnutzung in Ihren Präsentationen
von Michael Plöd

Open Source BPM
Ein Überblick über aktuelle Tools und Strömungen
von Bernd Rücker

Spring komplett ohne XML
Java-basierte Kon guration
von Tobias Flohre

Kolumne: EnterpriseTales
Apache TomEE
von Lars Röwekamp und Matthias Weßendorf

Architektur

PLE und OSGi
Verschiedene Produkte mit OSGi entwickeln
von Ulf Fildebrandt

Kolumne: Knigge für Softwarearchitekten
Antimuster: Der Prozessprediger
von Peter Hruschka und Gernot Starke

Timing

Zwei Jahre ist es her, da gab Patrick Debois einer neuen Idee einen Namen: DevOps – der Schulterschluss zwischen Softwareentwicklung und IT-Betrieb, zwei Bereiche, die traditionell nicht „gut miteinander konnten“. Zwei Jahre ist es also her, dass die DevOpsDays in Belgien stattfanden. Der geneigte Leser wird sich jetzt vielleicht fragen, warum ausgerechnet jetzt das Java Magazin aus diesem Thema einen Heftschwerpunkt macht.

Warum gerade jetzt?

Es gibt verschiedene Theorien, warum DevOps gerade jetzt in aller Munde ist. Einige Stimmen, darunter auch unser Leitartikel-Autor Patrick Peschlow, machen den Siegeszug der agilen Methoden in Unternehmen für den DevOps-„Hype“ verantwortlich. Konkret: Methoden wie Scrum setzen auf laufende Interaktion zwischen Auftraggebern und Entwicklern sowie auf kurze Releasezyklen. In der Regel setzt sich die damit einhergehende Philosophie aber nicht in den Betrieb fort. Stichwort Flaschenhals: Er verschiebt sich von der Entwicklung auf den Betrieb, der mit den immer kürzer werdenden Releasezyklen nicht umgehen kann. Diese Meinung ist nicht aus der Luft gegriffen, sondern stammt von Patrick Debois selbst. Besonders bemerkenswert findet er, dass Agilität eigentlich die Zusammenarbeit aller Stakeholder anstrebt, sie sich im Operations-Bereich aber nie durchgesetzt hat.

Als zweiten DevOps-Treiber sieht Debois übrigens die Cloud, genauer gesagt die Cloud-Infrastruktur. Die Virtualisierung ermöglichte es den Ops plötzlich, neue Umgebungen schnell aufzubauen, dank der Cloud gab es auch keine Ressourcenprobleme mehr. Infrastrukturprozesse wurden auf einem ganz neuen Niveau automatisierbar – Debois spricht hier vom „Infrastructure as Code“, ein Resultat der steigenden Popularität von Software as a Service (SaaS). Worum geht es überhaupt Auch wenn die DevOps-Bewegung streng genommen nichts Neues ist, bislang aber eher als eine Art Insiderwissen galt, fehlt vielerorts noch das Verständnis dafür, was es damit eigentlich auf sich hat. Das ist ein weiterer wichtiger Grund, warum wir dieses Titelthema gewählt haben. Patrick Peschlow wird Ihnen in seinem Artikel genau erklären, was hinter der Bewegung steckt und welche Ziele sie verfolgt. Ganz oben auf dieser Liste wird das Zwischenmenschliche stehen: gegenseitiger Respekt, Miteinander statt Gegeneinander, Schluss mit den so genannten Blame Games. DevOps erfordert andere, neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Teams. Weniger formale Zuständigkeiten und Weisungsbefugnisse als „Cross-departmental Responsibility“. Die Teams müssen auch einfach mal zusammen ein Bier trinken gehen, bemerkte Stephen Burton in seiner Keynote auf der vergangenen W-JAX in München.

Ohne die richtigen Werkzeuge funktioniert aber die beste Kulturrevolution nicht. Das wichtigste Werkzeug in der Softwareentwicklung ist Continuous Integration, so Oliver Wolf im zweiten Schwerpunktartikel. Die Idee der Automatisierung lässt sich von der Entwicklung ins Deployment weiterführen, womit wir bei Continuous Deployment und Delivery ankommen. Alles Praktiken, die besonders die Lean-Start-ups so erfolgreich machen.

Heutiger Stand

Mittlerweile sind hohe Releasezyklen pro Tag kein Einzelfall mehr. Wie Matthias Marschall in seiner W-JAXKeynote bemerkte, haben Seiten wie Wealthfront.com 50 Releasezyklen pro Tag. Wealthfront setzt übrigens unter anderem auf Java. Jenseits des Java-Universums ist DevOps schon lange kein Fremdwort mehr: in der PHPCommunity sind etliche DevOps-Prinzipien gang und gäbe. Das Gleiche gilt für die Rails-Szene, für die das Deployment in die Cloud in den meisten Fällen schon längst Alltag ist. In Rails ist übrigens auch das Chef- Framework geschrieben, ein Tool, das sich in DevOps- Kreisen derzeit hoher Beliebtheit erfreut. Und dass es in Rails geschrieben ist, sollte Java-Projektteams nicht davon abhalten, es einer gründlichen Untersuchung zu unterziehen. Deshalb haben wir auch dazu einen Artikel in dieser Ausgabe.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß bei der Lektüre!

Claudia Fröhling, Redakteurin Java Magazin
Twitter: @JavaMagazin
Google+: gplus.to/JavaMagazin

JAX-TV

Keynote von der W-JAX 2011: DevOps
von Matthias Marschall

DevOps scheint der nächste Hype zu sein. Doch was ist wirklich dran an diesem Phänomen? Gibt es konkrete Vorteile für Entwickler oder ist alles nur alter Wein in neuen Schläuchen? Müssen sich Entwickler wirklich auch noch damit auseinandersetzen? Handelt es sich dabei gar um „The next big Thing“ nach Agile? Diese Keynote will Klarheit schaffen und helfen, DevOps richtig einzuschätzen. Sie wird aufzeigen, wie mangelnde Zusammenarbeit zwischen Entwicklern und Systemadministratoren eine Ursache für kritische Probleme bei Releases sein kann und grundsätzliche Ansätze von DevOps zur Verbesserung von Prozessen vorstellen. Auch konkrete Schritte zur Einführung von DevOps werden erläutert.

Mehr JAX TV finden Sie auch online unter http://vimeo.com/jaxtv

Tools

Cucumber-chef v1.0.4-0

Cucumber Chef ist ein Framework für die Entwicklung von Test-driven-Infrastruktur. Es sammelt alle Informationen an einer Stelle und bietet ein REST API, um verschiedenste Eigenschaften der Infrastruktur abzufragen. Der erstellte Code kann dann in einer virtuellen Maschine oder in der Cloud ausgeführt werden. Chef-Programme werden in so genannten Cookbooks (Kochbücher) abgelegt. Ein Cookbook aggregiert verschiedene Objekte, darunter die eigentlichen Programme (so genannte Recipes), Attributdefinitionen und Template-Dateien.

ChameRIA 1.5.0

ChameRIA stellt eine Lösung dar, mit der die Möglichkeiten aktueller Webtechnologien wie HTML5 und CSS3 für anspruchsvolle und plattformunabhängige Desktopanwendungen genutzt werden können. Das Frontend ist für das Rendern des UI verantwortlich und greift auf eine integrierte Web-Kit-Komponente zurück. Damit können die Frontend-Komponenten komplett in HTML5 und JavaScript implementiert werden. Der Backend-Bereich setzt auf Java und OSGi als Laufzeitumgebung. Die Kopplung von Frontend und Backend geschieht allein auf der Basis von HTTP mittels JSON RPC.

jBPM 5.1.0.Final

jBPM ist ein Business-Process-Management-(BPM-)System, das die Spezifizierung und Ausführung von Geschäftsprozessen ermöglicht. Unterstützung für den BPMN-2.0-Standard, Eclipse Tooling für Entwickler, ein Prozess-Repository zur Verwaltung von Prozessdefinitionen sowie eine webbasierte Benutzerschnittstelle sollen das Release ausmachen. jBPM zielt sowohl auf Endverbraucher als auch auf Entwickler, die Prozess-Engine soll sich auch als Komponente in größere Systeme einbetten lassen.

H-Ubu

H-Ubu ist ein Komponentenframework für JavaScript. Es zielt darauf ab, die Prüfbarkeit, die Wartbarkeit und die Skalierbarkeit von JavaScript-Anwendungen zu verbessern. Die wichtigsten Merkmale von H-Ubu sind die Komponentendefinition, die Komponenteninjektionen, synchrone und asynchrone Kommunikation zwischen den Komponenten, Architekturbeschreibung und Schnittstellen.

Apache POI 3.8 beta 4

Apache POI ist eine Java-Bibliothek zum Erstellen und Bearbeiten von Dateiformaten, die auf dem Microsoft-Dateiformat OLE 2 Compound Document Format wie Excel, PowerPoint, Visio und Word beruhen. Mit POIFS kann man Dateien oder Dokumente, die im OLE 2 Compound Document Format geschrieben wurden, mit Java einlesen, und mit HSSF kann man Excel-Dateien in Java lesen und schreiben. Neben einer Anzahl von Fehlerbeseitigungen bietet das neue Release einige neue Features, einschließlich Support für autoSizeColumn in SXSSF, sprmTCellPaddingDefault-Unterstützung in HWPF, verbessertes Handling von Bild-Parts in XWPF und den Word to XSL FO Converter.

Activiti 5.8

Activiti ist ein Business-Process-Management- und Workflowsystem mit einer BPMN-2.0-Prozess-Engine. Activiti läuft sowohl in Java-Anwendungen als auch auf einem Server oder in der Cloud.


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