Java Magazin 1.15

Avatar 2.0, JCache, NewSQL, JavaFX

Erhältlich ab: Dezember 2014
Umfang: 116 Seiten Seiten
Autoren / Autorinnen:
Joachim Arrasz, Rakia Ben Sassi, Hendrik Ebbers, Jens Ehrke, Simon Gerlach, Mahbouba Gharbi, Arno Haase, Martin Jäkle, Thorben Janssen, Niko Köbler, Tobias Kraft, Tilmann Kuhn, Arne Limburg, Dr. Daniel Lübke, Axel Morgner, Christian Morgner, Michael Müller, Rui Nogueira, Lars Röwekamp, Sascha Rüssel, Tom Schindl, Maria Schneller, Michael Stähler, Jan Stamer, Frank Stephan, Marc Teufel, Oliver Wolf

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Magazin

News

Frühlingserwachen in der IT
Anfang November fand in München die W-JAX 2014 statt
Diana Kupfer und Hartmut Schlosser

Bücher
Functional Programming in Java
Michael Müller

Bücher
AngularJS
Rakia Ben Sassi

JavaOne 2014: „Java is the glue“
Zurück zur Community!
Hendrik Ebbers

Java Core

Kolumne: Java-Trickkiste
Bytecode-Analyse im Eigenbau
Arno Haase

Enterprise

Avatar 2.0
Mehr als „nur“ Node.js auf der JVM
Niko Köbler

Aus A mach B
Konvertierungen mithilfe von JPA Attribute Converters
Thorben Janssen

JCache on Board?
Einführung in das Java Temporary Caching API
Frank Stephan

Spring Shell
Wir bauen uns eine Musikplaylist
Michael Stähler

Kolumne: EnterpriseTales
Was erwartet uns in Java EE 8?
Lars Röwekamp und Arne Limburg

Tutorial

HANA How-to
Deployment einer Java-Applikation in der Cloud-Plattform
Martin Jäkle und Rui Nogueira

Agile

Production-ready?
Teil 3: Production!
Sascha Rüssel und Joachim Arrasz

Mr. Spock ruft Geb
Testen mit zwei Frameworks
Tobias Kraft

Web

Arquillian Graphene 2.0 im Einsatz
Webanwendungen mit AJAX einfach und übersichtlich testen
Maria Schneller und Tilmann Kuhn

Datenbanken

Elefant unter Strom
von OldSQL über NoSQL zu NewSQL?
Jan Stamer

JSON-Backend mit Structr und Neo4j
Funktionsweise und Aufbau des REST-Servers
Axel Morgner und Christian Morgner

Desktop

JavaFX auf Rädern
Reaktive Modelle am Beispiel von Benutzerschnittstellen im Fahrzeug
Jens Ehrke und Simon Gerlach

SWTonJavaFX
Stand der Dinge
Marc Teufel und Tom Schindl

Architektur

Service-oriented Architecture (technisch)
Ein Lehrplan für Architektenwissen rund um serviceorientierte Architekturen
Oliver Wolf, Mahbouba Gharbi und Dr. Daniel Lübke

Android360

Spannungsgeladen
Batterieverbrauchoptimierung mit Project Volta
Lars Röwekamp und Arne Limburg

Die neue Offenheit

Die Ankündigung Microsofts, wesentliche Teile ihrer .NET-Plattform zukünftig Open Source zu entwickeln und unter einer MIT-Lizenz zur Verfügung zu stellen, hat viele in der Softwareindustrie überrascht. Weniger überraschend kam die Ankündigung indes für alle Microsoft-Insider, die gerne auf zuvor schon erfolgte Schritte der Redmonder in Richtung Open Source verweisen. Seit Mitte November steht also der neue .NET Core, sozusagen die JVM der Microsoft-Welt, auf GitHub für alle im Quellcode zur Verfügung. Weitere zentrale Libraries gehören ebenfalls dazu, sodass ein vollwertiges .NET-Server-Framework für die Betriebssysteme Windows, Linux und Mac OS X vorliegt.
Es gibt dabei übrigens auch Teile, die bei der jüngsten Open-Source-Initiative Microsofts ausgenommen wurden – das sind die Windows-spezifischen UI-Libraries WPF und Windows Forms, die ja ohnehin für eine serverseitige Programmierplattform nicht benötigt werden. Der Schritt ist konsequent und löste in der Microsoft- Entwicklercommunity nicht weniger als ein mittelschweres
Beben aus – war man dort praktisch zwei Jahrzehnte in einer Art Komfortzone der eng verzahnten Microsoft-Technologien gut aufgehoben. Aber die Zeichen standen schon seit Längerem auf Änderung: Spätestens der Abgang von Steve Ballmer, dem zweiten CEO der Firma nach Gründer Bill Gates, machte deutlich, dass Redmond das Steuer herumreißen musste, um wieder Bedeutung in der Welt des modernen Softwareengineerings zu erlangen.

Warten auf die Module

Eine spannende Pointe für die Java-Community stellt dabei ein häufig nicht beachteter Aspekt der Meldung dar: Die neue Version von .NET soll komplett modularisiert, d. h. für jeden Entwickler nach Gusto in Teilen mit der eigenen Software auslieferbar sein (mittels der Paketmanager NuGet, Bower und npm). Und was macht indes die Java-Welt? Sie träumt noch immer von Jigsaw (das mit Java 9 vermutlich erst im Jahr 2016 kommen wird).

Vom Stack zum Zoo

Wer Microsofts Bekenntnisse zu offener Software und offenen Märkten jetzt nicht ernst nimmt, dem ist nicht mehr zu helfen. Mit einem beeindruckenden Cloud-Angebot, das schon seit Langem viele Technologien (wie etwa Tomcat, Docker, Node.js, WordPress) jenseits des Microsoft-Gemüsegartens unterstützt, sowie einer Fülle an Open-Source-Ankündigungen allein im Verlauf der vergangenen zwölf Monate beobachten wir derzeit einen Konzern im Wandel. Dieser Wandel ist dringend notwendig und betrifft im Übrigen nicht nur die Microsoft-Welt! Kunden und Anwender fragen heute nicht nach Technologien, sondern nach Lösungen mit hohem Nutzwert. Wer in diesen Zeiten etwa auf die Limitierungen der einen Technologie oder die Vorteile der anderen Plattform verweist, ohne echten Nutzen präsentieren zu können, führt die falsche Debatte.
Im Übrigen sind auch Java-Entwickler heute gefordert, sich von lieb gewonnenen Gewohnheiten zu verabschieden. Anstatt Experte für einen Softwarestack zu sein, der den Anspruch hat, alle Probleme dieser Welt zu lösen, sollte man sich darauf einstellen, eher einen Zoo an unterschiedlichen Technologien zu beherrschen. Die Java-Welt bietet hier gewiss eine Fülle an Angeboten, aber sie ist eben nicht allein. So zeigte z. B. die eben zu Ende gegangene W-JAX, dass viele der gerade wichtigen Trends gerade nicht auf Java basieren – etwa Docker, AngularJS oder ein Architekturkonzept wie etwa Microservices.

Was wir brauchen: Offenheit und Mut

Der Wandel ist nicht übersehbar, und Microsoft hat gerade einen bedeutenden Schritt in die richtige Richtung genommen, nicht zuletzt, um seine eigene Zukunft zu sichern. Der Wandel geht aber auch an uns nicht vorüber. Offenheit und Mut zu unorthodoxen Lösungen sollte für alle zum Geschäft gehören. In diesem Umfeld wollen wir Sie gerne weiter mit spannenden Storys und Tutorials informieren, nicht zuletzt mit unserer 1 500-Seiten-DVD, die als Gruß zum neuen Jahr dieser Ausgabe des Java Magazins beiliegt. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen – auch im Namen der gesamten Redaktion – erholsame Feiertage und einen erfolgreichen Start in ein offenes und spannendes Jahr 2015!

Sebastian Meyen, Chefredakteur

JAX TV

Über acht Stunden Videomaterial von unseren Java-Experten!

What makes Groovy groovy?

Guillaume Laforge
Groovy is not a newcomer in the arena of alternative languages for the JVM. But with over 1.7 million downloads a year, it’s clearly ahead of the pack. And what makes it a great choice for your projects? A flat learning curve for Java developers; its seemless Java integration where you can mix and mash Groovy and Java together; a maleable and concise syntax fit for Domain-Specific Languages; an interesting take on type safety; its rich ecosystem of projects: Grails, Gradle, GPars, Spock, Griffon, Geb … In this session, we’ll see how this all fits together in the big Groovy picture, when and where you can use Groovy, and how you can take advantage of Groovy for boosting your productivity.

Spring IO: Spring neu erfunden?

Oliver Gierke
Nach der erfolgreichen Veröffentlichung von Spring 4.0 im Dezember 2013 folgt im Frühjahr 2014 das erste Release der Spring-IO-Plattform. Der Vortrag stellt vor, was unter dem Begriff zu verstehen ist und wie die Plattform das Arbeiten mit den Spring-Projekten für Entwickler und Entscheider einfacher macht. Wir geben weiterhin einen Ausblick in die weiteren Themen des Spring Days und welche Themen für das Gesamtprojekt 2014 Schwerpunkte darstellen.

How do Things talk? An Overview of the IoT/M2M Protocol Landscape

Christian Götz
Analysts predict that in 2020 50 billion devices are connected to the internet. Together with the fact that more and more of these “things” are connected over the cellular network, new challenges are introduced to the communication of Internet of Things (IoT) and machine-to-machine (M2M) scenarios. There are a lot of protocols which claim to be ideal for these use cases, for example MQTT and COAP. In this talk you will get an overview of commonly used protocols and their underlying architectural styles. We will also look at advantages/disadvantages, use cases and the eco-system around them for Java developers.

Making the Eclipse IDE fun again

Martin Lippert
Eclipse ist immer noch die am weitesten verbreitete IDE für Java-Entwicklung, aber die Klagen über Eclipse nehmen zu: Eclipse ist zu groß, zu langsam, zu schwergewichtig, zu überladen, unterstützt nicht Sprache X, ist schwierig zu konfigurieren und Ähnliches. Eclipse scheint den guten Ruf als hervorragende Java-IDE langsam zu verlieren. Das muss nicht sein. Es sollte wieder Spaß machen, Eclipse als IDE zu verwenden. Die Session zeigt anhand von Livedemos, wie Eclipse wieder Spaß machen kann.

Java EE (7): Quantum of Code

Adam Bien
Java-EE-7-Konzepte und -Techniken lassen sich immer noch am besten mit ausführbarem Code erklären. In dieser Session werden wir eine End-to-End-Anwendung mit asynchronem JAX-RS, WebSocket, CDI, JPA, ExecutorService bauen und dabei die Architektur und Features diskutieren. Fragen sind sehr willkommen.

Das Avatar-Framework: JavaScript-Binding für Java-EE-Komponenten

Niko Köbler, Heiko Spindler
Die Zeit der schwergewichtigen Java-EE-Anwendungen mit viel Geschäftslogik auf dem Server geht dem Ende zu. Schon seit einiger Zeit sind leichtgewichtige Architekturen gefragt, in denen der Server lediglich die Ressourcen per (REST) Services zur Verfügung stellt, und ein großer Teil der Logik in HTML5-Clients per JavaScript implementiert ist. Avatar macht mit seiner Thin-Server-
Architektur (TSA) Java-EE-Ressourcen direkt per JavaScript zugreifbar, egal ob auf dem Server (Service Components) oder dem Client (View Components). Zudem sorgt das Framework für das Binding der Ressourcen an HTML5-Widgets und beschränkt sich dabei auf so wenig JavaScript wie möglich und nur so viel wie gerade nötig. Und wer kein Avatar im Client verwenden will, der nimmt einfach das Framework seiner Wahl – oder kein Avatar auf dem Server und nur auf dem Client? Wäre schade, aber auch das ist möglich.

Rock your Web Apps

Ville Ingman
During this session we take a peek on the principles of choosing a web framework successfully and give an introduction to Apache 2.0 licensed Vaadin framework. Vaadin provides a highly productive server-side Java programming model for building web applications for desktop and mobile without the need of knowing HTML, XML, JavaScript or browser plug-ins. Attendees will learn everything needed to get started with Vaadin and understand where it fits and where it doesn’t.

Why Agile doesn’t scale (and what you can do about it)

Dan North
Agile doesn’t scale. There, I said it. Actually people have been telling me that for over ten years, and I’ve just refused to believe them, but they were right. Does that mean you can’t deliver
large-scale programmes using agile methods? Not at all. But to scale you need something else, something substantively different, something the Agile Manifesto and the existing
team-scale agile methods don’t even have an opinion about. I have seen a handful of successful large-scale deliveries across multiple agile teams, multiple locations and multiple programmes start to look uncomfortably like those of traditional programmes, and involve phrases like delivery assurance, governance and portfolio management. They just approach them differently.What made them work? The challenge is getting large numbers of people to think in the same direction. Shared guiding principles, a clear vision and a common understanding enable what I call contextual consistency. I believe this one lever is the single greatest enabler of technology delivery at scale, and is at the heart of the thing we call empowerment. In this talk I will explain why.


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