Java Magazin 1.19

Das JavaScript-Ökosystem

Erhältlich ab: Dezember 2018
Umfang: 100 Seiten
Autoren / Autorinnen:
Olena Bochkor, Konstantin Diener, Paul Dubs, Mark Geeslin, Pierre Gronau, Tam Hanna, Jörn Hameister, Nils Hartmann, Sven Kölpin, Dr. Veikko Krypczyk, Dominik Obermaier, Aminata Sidibe, Manfred Steyer, Philip Stroh

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Magazin

„Microservices haben einen Preis: Komplexität“
Interview mit Bernd Rücker

Enterprise

Kolumne: EnterpriseTales
WebAssembly öffnet die Tür ins Web
Sven Kölpin

React in Enterprise-Anwendungen
Tipps für den erfolgreichen Einsatz des JavaScript-Frameworks
Nils Hartmann

Tools

Schnelleinstieg in Deeplearning4j
In einfachen Schritten mit Deep Learning durchstarten
Paul Dubs

Titelthema

Eine kleine Zeitreise durch das JavaScript-Ökosystem
Webentwicklung mit JavaScript: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
Philip Stroh

Around the World
Internationalisierung von Single-Page Applications
Philip Stroh

DevOps

Von Menschen für Menschen entwickelt
Mit User Story Mapping und Design Studio zusammenarbeiten
Aminata Sidibe

Kolumne: DevOps Stories
Muss man das alles von Hand machen?
Konstantin Diener

Architektur

Services im Zwiegespräch
Synchrone Kommunikation zwischen REST Services mithilfe von OpenFeign
Jörn Hameister

Security

Security by Design in einer DevOps-Welt
Wie sich Softwareentwicklung verändern muss, um sicher zu werden
Mark Geeslin

Erst kommt die Bestandsaufnahme
Teil 2: Die DSGVO wird als Stammgast in die Unternehmen einziehen
Pierre Gronau

Web

Kolumne: Die Angular-Abenteuer
Die Ruhe vor dem Sturm: Neuerungen in Angular 7 und der Ausblick in die Zukunft
Manfred Steyer

Android

Von der Idee bis zum Store
Teil 5: Deployment und Finanzierung einer Android-App
Olena Bochkor und Dr. Veikko Krypczyk

Internet of Things

Kommunikation ist alles
MQTT 5 – Die Neuerungen für das IoTStandardprotokoll
Dominik Obermaier

Big Blue und Big Red

Für 34 Milliarden US-Dollar wird IBM den Open-Source-Spezialisten Red Hat erwerben. Zum Vergleich: Vor neun Jahren kaufte Oracle den Java-Erfinder Sun Microsystems (inklusive eines ebenfalls großen Softwareportfolios und noch dazu einer stattlichen Hardwarepalette an Serversystemen) – für „nur“ 7,4 Milliarden!

Die Bewertung einer solch großen Übernahme eines so komplexen Produkt- und Technologieportfolios lässt sich indes nicht leicht auf einen einzigen Nenner bringen. Klar ist: Eine wichtige Mitgift von Red Hat sind die vielen talentierten und motivierten Entwickler, die an so zahlreichen Open-Source-Projekten und Softwareprodukten aktiv beteiligt sind – und in ihrer Gesamtheit eine Engineering-Kultur repräsentieren, wie sie nur wenigen Softwareherstellern eigen ist.

Klar ist aber auch, dass IBM dringend eine Cloud-Story benötigt. Geradezu tatenlos hat Big Blue dabei zugeschaut, wie seit zehn Jahren ausgerechnet ein Buchhändler das Cloud-Geschäft neu definiert und dabei die Maßstäbe setzt. Neben Amazon AWS haben es nur Google und Microsoft geschafft, in dieselbe Liga aufzuschließen.

IBM, das weltweit in praktisch jeder halbwegs wirtschaftsstarken Nation Rechenzentren betreibt und Technologiedienstleistungen anbietet, spielt beim Thema Cloud überraschenderweise in der zweiten Liga.

Als Antwort auf diesen Umstand beteuern die beiden Chefs von Big Blue und Big Red während einer gemeinsamen Pressekonferenz, man wolle gemeinsam auf die „Hybrid Cloud“ setzen. Mit einem kombinierten Angebot aus Cloud-Technologien fürs eigene Rechenzentrum („On Premise“) aus dem Hause Red Hat sowie Cloud-Services „aus der Steckdose“ von IBM wollen die beiden den Abstand zu den drei führenden Cloud-Anbietern verringern.

Der technische Gewinner der blauroten Strategie wird zweifelsfrei Kubernetes heißen. Das Kubernetes-Ökosystem mit der ihm zugrunde liegenden Containertechnologie bietet genau das Provisionierungsmodell, mit dem sich Systeme flexibel über die Private und Public Cloud hinweg betreiben lassen.

34 Milliarden US-Dollar sind auf jeden Fall ein riesengroßes Bekenntnis zur Bedeutung von Open Source und zu den Entwicklern, die Technologie mit Leidenschaft vorantreiben. Außerdem zeigt der Deal deutlich, dass an der Cloud als „Betriebssystem“ für Enterprise-Anwendungen kein Weg mehr vorbeiführt.

Sebastian Meyen | Chefredakteur


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