Java Magazin 10.12
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Cool Tools

Erhältlich ab: September 2012
Umfang: 116 Seiten Seiten
Autoren / Autorinnen:
Fahd Al-Fatish, Oliver Damm, Konstantin Diener, Bernd Fondermann, Karsten Frank, Phillip Ghadir, Kay Glahn, Christian Grobmeier, Marko Grönroos, Sven Haiges, Tam Hanna, Peter Hruschka, Martin Huber, Christine König, Olaf Lange, Bernhard Löwenstein, Daniel Lübke, Jochen Mader, Norman Maurer, Michael Müller, Lars Röwekamp, Uwe Sauerbrei, Holger Sirtl, Kai Spichale, Gernot Starke, Matti Tahvonen, Matthias Weßendorf, Dirk Wieczorek, Frank Wisniewski, Jörg Wißmeier, Eberhard Wolff

Magazin

News

Bücher: REST in Practice

Bücher: Softwarearchitekturen dokumentieren und kommunizieren

Kolumne: Die flinke Feder
Das Cluster ist der Computer
von Bernd Fondermann

Java Core

DSL-Komposition
Integration einer Groovy-DSL mit einer Java-Anwendung
von Konstantin Diener

Enterprise

Apache Hive
Die Data-Warehouse-Plattform von Hadoop
von Kai Spichale

Kolumne: EnterpriseTales
Einer für alle – alle für einen: Bean Validation 1.1
von Lars Röwekamp und Matthias Weßendorf

Gemeinsam sind wir stark
BPMN und Camel
von Daniel Lübke und Martin Huber

Titelthema

Nützliche Java-Werkzeuge
Allerdings: A fool with a tool is still a fool!
von Bernhard Löwenstein

Gaelyk: The Power of G
Ein Toolkit für Google App Engine
von Sven Haiges

cURL: Tool der Stunde
Wie man sich das RESTliche Leben erleichtert
von Jochen Mader

JAutodoc
Javadoc automatisch generieren
von Tam Hanna

Klein, aber oho
Flyway für die Migration von Datenbanken
von Christian Grobmeier

Die inneren Werte
Architekturqualitätstools
von Eberhard Wolff

PortableApps.com
Tools für den IT-Nomaden
von Uwe Sauerbrei

Tutorial

Mobile Apps mit ­Vaadin TouchKit
Step-by-Step-Anleitung zur eigenen Anwendung
von Oliver Damm, Olaf Lange, Matti Tahvonen und Marko Grönroos

Mobile

Kolumne: Mobile Welten
Aktuelle Trends bei mobilen Plattformen
von Kay Glahn

Cloud Computing

PaaS auch für Java
Welche Möglichkeiten bietet Azure für Java-Entwickler?
von Holger Sirtl

Dialog, Feedback, offene Standards
Interview mit Matthias Steiner über die SAP NetWeaver Cloud Platform

Web

Mensch und Computer in Symbiose
BPM: Integration der inubit Suite und Liferay
von Jörg Wißmeier, Christine König und Karsten Frank

GWT meets Ajax und PHP
Wie GWT mit seinen Spielkameraden redet
von Frank Wisniewski

Im Labyrinth der Texturen
WebGL via GWT für Browseranwendungen nutzbar machen
von Dirk Wieczorek

Network Programming the easy Way
Entwicklung von Netzwerkapplikationen mithilfe von Netty
von Norman Maurer

Agile

Zurück zu den Wurzeln
Wie das ASE-Programm Scrum-Teams stärker macht
von Fahd Al-Fatish

Architektur

Kolumne: Knigge für Softwarearchitekten
Qualität
von Peter Hruschka und Gernot Starke

Retrospektive

Innovative Tools
von Bernhard Löwenstein

Haters gonna hate

„Java ist Legacy“, „Java ist uncool“ und überhaupt: „Java ist tot“. Man kann es nicht mehr hören. Vielerorts wird der Abgesang auf Java angestimmt, das Schicksal scheint spätestens mit dem Verlust des ersten Platzes im Tiobe Index (http://bit.ly/cuwptY) besiegelt, meint man.

Aber häufen sich diese negativen Aussagen über Java in letzter Zeit tatsächlich? Genau genommen ist die Diskussion ja nichts Neues. Das Internet vergisst bekanntlich nie, und so finden sich nach kurzer Suche auch ältere Beiträge (http://bit.ly/xT3iI) mit Aussagen wie „Java is falling out of favor with developers“ oder „Java is losing ground to Ruby on Rails, PHP…“ usw. Ein alter Hut also.

Sprache ≠ Plattform

Wichtig ist zunächst einmal klarzustellen, von welchem Java wir hier eigentlich reden. Es gibt Java, die Sprache, auf der einen Seite, und Java, die Plattform, die JVM und das Ökosystem, auf der anderen Seite. Heute im Jahr 2012 sehe ich keinen Java-Grabstein und auch keinen Abwärtstrend. Im Gegenteil: Viele erfolgreiche Projekte heute sind „Java-powered“, laufen auf der Java Virtual Machine. Firmen, die sich kurzzeitig von Java abwandten, kommen jetzt reumütig zurück. Ein gutes Beispiel ist Twitter. Das Unternehmen konzentrierte sich auf Ruby on Rails, doch 2008 reduzierte man die Ruby-Services im Backend zugunsten von Scala, und letztes Jahr verkündete man, mit dem Server Blender weiter verstärkt auf Java zu setzen. Blender baut auf Netty auf, eine Java-Technologie. Die Suche bei Twitter läuft über Lucene, ebenfalls Java-powered (http://bit.ly/dYkd4V).

Außerdem macht derzeit ein Gerücht die Runde, dass sich Facebook für die JVM interessiert (http://bit.ly/PQbPju). Angeblich gibt es Überlegungen, PHP auf der Multi-Language VM (JSR-292) laufen zu lassen. Möglich ist das durch das Nutzen von InvokeDynamic, einem Methodenaufruf-Bytecode, der die bisherigen Probleme der JVM in Sachen dynamische Sprachen beseitigt. Inwiefern die Pläne von Facebook tatsächlich Gestalt annehmen werden, ist derzeit unklar. InvokeDynamic ist eine wichtige Entwicklung für das Java-Ökosystem. Das Java Magazin wird dem Thema in Kürze einen Heftschwerpunkt widmen. Auf der JAX im Mai hielt Charles Nutter eine hervorragende Keynote zu InvokeDynamic, die Sie in der Tablet-Ausgabe des nächsten Hefts finden werden. Charles Nutter, der JRuby-Kopf, wechselte übrigens kürzlich (zusammen mit seinem Kollegen Enebo) von Engine Yard zu Red Hat, um genau an diesen polyglotten Themen auf der JVM zu arbeiten. Nutter wurde dafür kürzlich auch mit dem JAX Innovation Award (Special Jury Award) ausgezeichnet (http://jax-awards.com/).

Alles halb so schlimm

Die Java-Plattform ist innovativer als je zuvor. Ein Blogeintrag (http://bit.ly/iMcP9x) fasst es recht gut zusammen: Java wird von den etablierten Unternehmen akzeptiert. Java ist eine schnelle und sichere Sprache. Java ist plattformunabhängig. Hotspot ist Open Source.

„Hater’s gonna hate“ heißt es so schön, und Java ist eben umgekehrt ein leichtes Opfer für Hater, nicht erst seitdem Oracle das Sagen hat. Die Java-Sprache ist nicht immer elegant – was historisch wächst, wird zwangsläufig schwerfällig. Da haben es die neuen JVM-Sprachen natürlich leichter.

Und natürlich muss die Java-Welt jetzt zeitnah auf die Veränderungen im Web reagieren und nicht den Anschluss verlieren. Wir müssen uns mit Themen wie JavaScript beschäftigen, aber ohne Java über Bord zu werfen. Im Web wird Java sicherlich weiter an Bedeutung verlieren. Dafür ist die Plattform in anderen Bereichen unschlagbar.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß bei der Lektüre der aktuellen Ausgabe.

Claudia Fröhling, Redakteurin Java Magazin
Twitter: @JavaMagazin
Google+: gplus.to/JavaMagazin

JAX TV

„Pimp your IDE Productivity“ von Martin Lippert (SpringSource)
IDEs bieten eine Vielzahl von Features, die in der täglichen Arbeit häufig ungenutzt bleiben. In dieser Session zeigen wir mit einer durchgehenden Livedemo, wie man seine Produktivität beim Schreiben von Code deutlich erhöhen kann. Wir zeigen Tipps und Tricks für den Umgang mit dem Eclipse Java Tooling und wie man auch Spring-Anwendungen agil und effektiv implementieren kann.
(60 Minuten Talk von der JAX 2012)

„Javas Kuriositätenkabinett“ von Arno Haase (Arno Haase Consulting)
Diese Session führt Java-Code vor, der sich überraschend verhält. Das reicht von skurrilen Codeschnipseln und naheliegenden Designentscheidungen mit überraschenden Nebenwirkungen bis hin zu idiomatischen Leckerbissen. Die Beispiele sind für Anfänger nachvollziehbar, aber auch erfahrene Java-Entwickler kommen auf ihre Kosten. Das ist eine Session mit Unterhaltungswert.
(60 Minuten Talk von der W-JAX 2011)

„Functional Thinking“ von Neal Ford (ThoughtWorks)
Learning the syntax of a new language is easy, but learning to think under a different paradigm is hard. This session helps you transition from a Java writing imperative programmer to a functional programmer, using Java, Groovy, Clojure, Scala for examples. This session takes common topics from imperative languages and looks at alternative ways of solving those problems in functional languages.
(60 Minuten Workshop von der JAX 2012)

Buchauszüge

„Wicket“ von Jochen Mader
Apache Wicket ist ein komponentenbasiertes Webframework, das sich in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Vertreter seiner Gattung gemausert hat. Ziel dieses Buchs ist es, die grundlegenden Konzepte von Wicket zu vermitteln und im weiteren Verlauf auf fortgeschrittene Aspekte einzugehen. Hierzu wird eine Beispielanwendung entwickelt und Schritt für Schritt erweitert. Anhand detaillierter Codebeispiele werden Sachverhalte wie der Wicket Request Cycle, Models, Validierung und JUnit Testing erklärt. Des Weiteren werden Themen wie Deplyoment-Szenarien (JEE6, Beanstalk …), jQuery-Integration und Performance-Tuning in separaten Kapiteln behandelt. Durch Studium dieses Buchs soll ein Entwickler befähigt werden, skalierbare, wartbare Webanwendungen in Wicket zu bauen, und er soll lernen, eigene, wiederverwendbare Komponenten zu entwickeln und fremde Komponenten zu erweitern.

„Mobile Web-Apps mit JavaScript“ von Tobias Bosch, Stefan Scheidt, Thorsten Winterberg
Es herrscht ein regelrechter Hype um mobile Lösungen, erst recht, seitdem Android-basierte Smartphones massenhaft auf den Markt drängen. Einen ähnlichen Aufschwung erlebt JavaScript, denn mit der enormen Ausbreitungsgeschwindigkeit von HTML5 wird diese Sprache immer interessanter. Dieses Buch richtet sich an Entwickler, die sich bewusst für den Weg der mobilen JavaScript-Web-App entschieden haben und lernen möchten, wie man ein gutes Softwaredesign implementiert. Die Autoren vollführen dabei einen kompletten End-to-End-Durchlauf über alle relevanten Implementierungsbestandteile, und der Leser erhält einen hervorragenden Einstieg in die Programmierung mobiler Web-Apps, in die testgetriebene Entwicklung für JavaScript und das Schreiben von Clean Code.

Java-Tools

  • Gaelyk 1.2
  • cURL 7.27.0
  • JAutodoc 1.10.0
  • Flyway 1.7
  • PortableApps.com Platform 10.1.2
  • Netty 4.0.0 Alpha1
  • Apache Hive 0.9.0
  • Bootstrap 2.0.4


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