Java Magazin 11.12
Keine Kommentare

invokedynamic

Erhältlich ab: Oktober 2012
Umfang: 116 Seiten Seiten
Autoren / Autorinnen:
Roger Butenuth, Oliver Damm, Bernd Fondermann, Kay Glahn, Stefan Glase, Christian Grobmeier, Marko Grönroos, Oliver Heger, Markus Heiden, Peter Hruschka, Christian Kaltepoth, Klaus Kreft, Karsten Krieg, Angelika Langer, Jochen Mader, Matthias Martin, Norman Maurer, Christian Metzler, Sascha Möllering, Michael Müller, Lars Röwekamp, Stefan Rogge, Jens Schumann, Gernot Starke, Matti Tahvonen, Eberhard Wolff, Stefan Zilch

Magazin

News

Bücher: Multicore-Software

Bücher: JavaScript für Enterprise-Entwickler

Wicket 6
Ein Blick unter die Haube
von Jochen Mader

Kolumne: Die flinke Feder
Der endgültige Durchblick
von Bernd Fondermann

Titelthema

Bytecode 2.0
Was ist invokedynamic, und warum ist es wichtig?
von Markus Heiden

Java Core

Memory Leaks: Akkumulation
Wenn Leaks sich läppern
von Klaus Kreft und Angelika Langer

Enterprise

Testing Rules with Drools
Testmöglichkeiten für Geschäftsregeln
von Stefan Rogge und Matthias Martin

Automatisierung nach Chef-Rezept
Automatisiertes Deployment von JBoss Middleware
von Sascha Möllering   

Kolumne: EnterpriseTales
OpenEntityManagerInView und Mandantenfähigkeit mit Java EE 6
von Lars Röwekamp und Jens Schumann

On and off
Togglz: Feature Toggle für Java-Applikationen
von Christian Kaltepoth

Tutorial

Baukasten für Apps
Mit Vaadin TouchKit zur eigenen Anwendung
von Oliver Damm, Matti Tahvonen und Marko Grönroos

Mobile

Kolumne: Mobile Welten
Arduino und das Internet der Dinge
von Kay Glahn

Cloud Computing

Beanstalk – PaaS von ­Amazon
Die PaaS-Lösung des Cloud-Marktführers
von Eberhard Wolff

„Die Cloud-Betriebszeit ist genauso gut oder sogar besser als On-Premise.“
Interview mit Ben Connors von Jaspersoft

Web

Zellbiologie
Anbindung einer CellTable-Komponente an einen ­ JPA-Service
von Oliver Heger

WebSockets to the Rescue
Entwicklung von WebSockets-Anwendungen mit Netty
von Norman Maurer

Die Guten ins Töpfchen
JavaScript-Frameworks: Die Qual der Wahl
von Stefan Zilch und Karsten Krieg

Hässliches Entlein schön integriert
JavaScript per Scripting-API auf dem Server ausführen
von Roger Butenuth

Architektur

Kolumne: Knigge für Softwarearchitekten
Reise durch Toolistan
von Peter Hruschka und Gernot Starke

Türöffner für dynamische Sprachen

Selten hatten wir so eine sperrige Schlagzeile auf dem Titelblatt des Java Magazins. Wissen Sie überhaupt, was invokedynamic ist? Interessiert Sie das überhaupt? Es sollte Sie interessieren, es sollte eigentlich alle Java-Entwickler interessieren. Ich selber habe mir vor etwa einem Jahr durch einen Blogpost von Charly Nutter, dem Entwickler von JRuby, klar gemacht, welch große Bedeutung diese Bytecode-Ergänzung – denn nichts anderes ist invokedynamic – für die Java-Plattform besitzt.

„invokedynamik“, so erfahren Sie in unserem Leitartikel (ab Seite 22), sorgt dafür, dass dynamische Sprachen wie JRuby oder Groovy nicht mehr „Sprachen zweiter Klasse“ auf der JVM sind. Zehn Jahre, nachdem Microsoft sein .NET Framework auf den Markt brachte und es konsequent mehrsprachig konzipierte, ist nun also auch die Java-Welt wahrhaft polyglott geworden!

Was bedeutet das konkret? Es gibt nun eine standardisierte Methode, neue dynamische Sprachen (à la Groovy oder JRuby) auf der JVM zu implementieren, und diese genießen dann mitunter auch noch dramatische Performancevorteile. Charly Nutter, der geistige Vater des Verfahrens, spricht von Performancesteigerungen von bis zu 200 Prozent.

Auf unserer JAX-Konferenz in Mainz hat Charly übrigens eine phantastische Keynote dazu gehalten, und auf unserer JAX in San Francisco knapp drei Monate später hat er für seine Entwicklungen den Jury-Preis des JAX Innovation Awards bekommen. Warum? Wir in der Jury sind der Ansicht, dass Charly wirklich Großes geleistet hat, indem er nicht nur die treibende Kraft hinter JRuby war, sondern sich auch für einen Mechanismus eingesetzt hat, der nicht nur für „seine“ Sprache, sondern tatsächlich für sämtliche dynamische Programmiersprachen auf der Java-Plattform von großem Wert ist!

Hier ein Ausschnitt aus der Laudatio vom Juli dieses Jahres: „Charlie was not content for JRuby to be just another JVM language. He aimed to make it the best JVM language, a first class citizen on the JVM, and one that would change languages on the JVM forever. As a result of working towards this goal, Charlie is known not just as a „JRuby guy“, but an influential JVM guy too! Without Charlie, the polyglot JVM would not be what it is today – and a strong polyglot JVM is essential to Java’s continued relevance.“

Leute wie Charly machen deutlich, dass ein offenes Ökosystem wie die Java-Welt stets auch ihre „Helden“ braucht. Neben zahlreichen Firmen, die in die Entwicklung von Frameworks und Technologien investieren, neben den vielen Open-Source-Projekten, die im Team signifikante Weiterentwicklungen der Plattform vorantreiben, sind es eben auch viele Einzelpersonen, die mit ihrem Einsatz, ihrer unglaublichen Intelligenz und nicht zuletzt auch durch ihr Charisma wesentlich zur Innovation beitragen.

Weitere Preisträger des diesjährigen JAX Innovation Awards waren übrigens Adam Bien als „Top Java Ambassador“ (Adam, wann schreibst du eigentlich wieder mal im Java Magazin? ;)), die Software Restructure 101 („Most innovative Java Technology“) sowie JetBrains als „Most innovative Java Company“.

In eigener Sache

Sind Sie eigentlich Nutzer eines Tablets? Dann ist Ihnen vielleicht bekannt, dass das Java Magazin zu den ersten Fachmagazinen weltweit gehörte, das eine rein iPad-basierte Ausgabe führt. Mittlerweile haben wir an der App fleißig gefeilt und man kann einzelne Hefte erwerben sowie auch Jahresabonnements abschließen. Als Abonnent der gedruckten Fassung des Magazins haben Sie übrigens die Möglichkeit, via Intellibook-ID sämtliche Ausgaben kostenlos auf dem iPad zu lesen.

Wer mal mit seinem iPad reinschnuppern möchte – in der Zeit vom 26. September bis zum 26. Oktober haben wir die Preise – auch für das Abonnement! – halbiert. Wir freuen uns über Ihr Interesse und natürlich auch über Ihr Feedback.

Und wer jetzt vor lauter iPad fragt, warum es denn keine Android-Alternative gibt, dem darf ich antworten: nicht mehr lange, und dann haben wir auch für die Android-Fans eine Magazin-App. Wir halten Sie auf dem Laufenden – über unseren Newsletter, unseren Nachrichtendienst JAXenter.de oder ganz einfach via Twitter: @JavaMagazin.

Ich wünsche Ihnen in diesem Sinne viel Spaß bei der Lektüre!

Sebastian Meyen, Chefredakteur Java Magazin
Twitter: @smeyen
Google+: gplus.to/JavaMagazin


Weitere Ausgaben

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -