Java Magazin 12.12
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Spring

Erhältlich ab: November 2012
Umfang: 132 Seiten Seiten
Autoren / Autorinnen:
Roger Butenuth, Andreas Drobisch, Agim Emruli, Tobias Flohre, Adam Giemza, Sven Haiges, Tam Hanna, Matthias Hüller, Marek Iwaszkiewicz, Martin Künkele, Arne Limburg, Bernhard Löwenstein, Norman Maurer, Christian Meder, Michael Müller, Stefan Niederhauser, André Pflüger, Nils Preusker, Nico Rehwaldt, Lars Röwekamp, Uwe Schindler, Ramon Wartala, Moritz Zimmer

Magazin

News

Bücher: UML 2 glasklar

Bücher: Function-Point-Analyse

Apache Lucene 4.0
Neue Features im Überblick
von Uwe Schindler

Titelthema

Spring und HTML5
Die Zukunft von Webapplikationen im Browser und Spring
von Agim Emruli und Stefan Niederhauser

Big Data mit Spring for Apache Hadoop
Frühjahrsdaten
von Ramon Wartala

Transaktionen in Spring Batch
Massenverarbeitung mit Restart, Skip und Retry
von Tobias Flohre

Integration von Spring in Activiti
Dreamteam für BPM-Projekte
von Matthias Hüller

„Die einzelnen Bestandteile individuell und unabhängig voneinander verwenden“
Interview mit Martin Lippert zu STS 3.0 und 3.1

Enterprise

MDSD ohne Einfluss auf die fachliche Architektur
Der Entwickler gibt den Ton an
von André Pflüger

Kolumne: EnterpriseTales
E. T. on Tour: JavaOne 2012
von Lars Röwekamp

Desktop

Java Swing und ADF
MVC macht Migration möglich
von Martin Künkele

Web

Grooviges Gezwitscher
Groovy, Grails und eine Twitter-Anwendung
von Christian Metzler und Stefan Glase

Daten auf Speed dank Netty
Entwicklung von SPDY-Anwendungen
von Norman Maurer

Let’s REST   
JavaScript in professionellen Softwareprojekten: ein Erfahrungsbericht
von Andreas Drobisch, Nico Rehwaldt und Nils Preusker

JavaScript auf dem Server
Direkte Ausführung mit dem Rhino-API
von Roger Butenuth

Tools

Gradle im Praxistest
Schaukeln für Fortgeschrittene
von Moritz Zimmer und Marek Iwaszkiewicz

Cloud Computing

Red Hat OpenShift
Open-Source-PaaS mit Java-EE-6-Unterstützung
von Bernhard Löwenstein

Android360

Bücher: Android-Apps programmieren

Geleebohnen in Butter
Warum Jelly Bean ein wichtiger Fortschritt ist
von Christian Meder

Crash in Style
Intelligentes Absturzhandling in Android
von Tam Hanna

Ein Bier frisch aus der Cloud
End-to-End Realtime mit Google App Engine Channels und Google Cloud Messaging
von Sven Haiges

Absturzursachenforschung
Android Crash Reporting
von Lars Röwekamp und Arne Limburg

Innovationskraft Java

Viele, die mich kennen, wissen: wenn ich „Java“ sage, meine ich praktisch immer mehr als nur die Programmiersprache. Und damit stehe ich gewiss nicht alleine. Java ist eine Plattform und viel mehr noch: ein Ökosystem! Die Summe aller Sprachen, Frameworks, Tools, Projekte, Produkthersteller, Communitys, Lösungen – das ist Java, als Ökosystem gedacht. Gemeinsam entwickeln diese Faktoren eine ungeheure Macht und Innovationskraft im Markt.

Selbstredend gehört dazu auch die Eclipse-Welt mit ihren unentbehrlichen Tools und Frameworks und wir können uns glücklich schätzen, dass die Zeiten der Spaltung zwischen dem „offiziellen Java“ und Eclipse, die zu Zeiten von Sun so lange gegolten hat, vorüber sind. Die Java-Community hat dies ohnehin noch nie gekümmert – zu Recht!

Aber freuen wir uns nicht zu früh, denn heute gibt es wieder einen Riss, der durch die Java-Welt geht, und zwar zwischen Oracle und Google oder in anderen Worten: zwischen dem „offiziellen Java“ und der Android-Welt. Ganz wie damals bei Eclipse gibt es aus Sicht der Java-Offiziellen wieder ein „Schmuddel-Java“, dessen Existenz man am besten leugnet. So kam die JavaOne, die vor einem Monat endete, zum Beispiel ganz ohne Android-Sessions aus. Die Java-Community bekümmert auch dies praktisch nicht – zu Recht!

Wir als Redaktion und Herausgeber des Java Magazins haben uns jedenfalls entschieden, unser Magazin um das Thema „Android“ zu erweitern. So finden Sie ab sofort jede Menge Extraseiten Android360 als „Heft im Heft“ in jeder Ausgabe des Java Magazins. Unseren neu geschaffenen Android-Teil finden Sie ab Seite 107 und er wird eröffnet durch ein eignständiges Editorial, dieses Mal geschrieben von Claudia. Wir wünschen viel Spaß und spannende Erkenntnisse bei der Lektüre unseres neuen und regelmäßigen Android-Schwerpunkts im Java Magazin!

Mit Spring in die Zukunft

Spring war einmal angetreten, um die Java-Welt radikal zu vereinfachen. Doch der Erfolg des Frameworks brachte es mit sich, dass man immer mehr Funktionalität wollte und geradewegs auf die XML-Konfigurationshölle zusteuerte. Spring wurde komplex und stand plötzlich nicht mehr einfach nur für eine radikale Vereinfachung gegenüber der Java 2 Enterprise Edition.

Mehr noch, Java EE adaptierte die wichtigsten Konzepte von Spring und entwickelte sich zu einem pragmatischen und robusten Standard – und feiert nun seit Jahren schon eine phänomenale Renaissance, besonders im deutschsprachigen Raum (wohingegen andere Weltgegenden, wie z.B. Nordamerika, weiterhin überwiegend auf Spring setzen!).

Doch es zeigt sich, dass die Tage von Spring beileibe noch nicht gezählt sind. Dabei versteht sich von selbst, dass eine Menge Java-Systeme weltweit auf Basis des Spring-Frameworks und verschiedener Spring-Technologien gebaut wurden und erfolgreich laufen, dass auch heute für viele Projekte Spring das Framework der Wahl darstellt – auch in deutschen Landen!

Aus diesem Grunde haben wir uns entschlossen, einen Blick auf Springs Innovationsfähigkeiten zu werfen. Wir haben uns vorgenommen zu untersuchen, welche Antworten Spring für die neueren Webarchitekturen mit HTML5, WebSockets und Co. anbietet (Seite 21) und wie es mit dem Trendthema Big Data im Hause Spring steht (Seite 30). Weitere Artikel in unserem „Spring-Cluster“ beschäftigen sich mit Spring Batch (Seite 35) sowie der Zusammenarbeit zwischen Spring und dem BPM-Framework Activiti (Seite 42).

Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit dem erweiterten Java Magazin und viel Erfolg bei Ihren Projekten!

Sebastian Meyen, Chefredakteur Java Magazin
Twitter: @smeyen
Google+: gplus.to/JavaMagazin


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