Java Magazin 4.12
Keine Kommentare

NoSQL

Erhältlich ab: März 2012
Umfang: 116 Seiten Seiten
Autoren / Autorinnen:
Anton Epple, Jacob Fahrenkrug, Bernd Fondermann, Kay Glahn, Sebastian Glandien, Christian Grobmeier, Marcel Hallmann, Tam Hanna, Peter Hruschka, Zakaria Kasmi, Ansgar Konermann, , Bernhard Löwenstein, Michael Müller, Michael Pichler, Michael Plöd, Lars Röwekamp, Kai Spichale, Gernot Starke, Andre Steingress, Kai Wähner, Matthias Weßendorf, Eberhard Wolff

News

Bücher: Apache Maven 3 Cookbook

Bücher: The Art of Readable Code

Bücher: NetBeans Platform 7

Leserbriefe

Hibernate 4
Vor- und Nachteile der neuen Version
von Michael Plöd

Kolumne: Die flinke Feder
Daten sind Schweine
von Bernd Fondermann

eFX verbindet JavaFX mit NetBeans
Interview mit Sven Reimers

Java Core

No signs? No problem!
Java und vorzeichenlose Datentypen
von Zakaria Kasmi

Titelthema

NoSQL: Konzepte und Prinzipien
Wie moderne Datenbanken arbeiten
von Kai Spichale und Eberhard Wolff

Enterprise

Camel goes Enterprise
Die smarteste Versuchung für Systemintegration
von Kai Wähner

Kolumne: Enterprise Tales
Java Persistence API 2.1: Nur ein Minor Releas?
von Arne Limburg, Lars Röwekamp und Matthias Weßendorf

Java EE 6 Security
Easy meets comfy
von Bernhard Löwenstein

Web

OpenAM: Zugriffsverwaltung für Onlineinhalte
Kein Buch mit sieben Siegeln
von Sebastian Glandien

Tutorial

Qt Jambi, die Zweite
Erstellen von JAR-Dateien und Distribution von Anwendungen
von Tam Hanna

Mobile

Kolumne: Mobile Welten
Design ist Trumpf
von Kay Glahn

When Android met Scala
Scala als alternative Programmiersprache für die Android-Entwicklung
von Andre Steingress

Architektur

Skalierbare Softwaresysteme
Was du heute kannst besorgen, …
von Michael Pichler

Kolumne: Knigge für Softwarearchitekten
Der Entscheider
von Peter Hruschka und Gernot Starke

Tools

Maven-Release-Plug-in
Standardisierte und kontrollierte Softwarereleases
von Marcel Hallmann

JODReports
Schlanke Dokumenten-Templates mit OpenOf ce.org und FreeMarker
von Jacob Fahrenkrug und Ansgar Konermann

Apache Rising

Die Open-Source-Welt – unendliche Weiten. Ein großes Universum, bestehend aus einer Vielzahl von Lizenzen, für jeden Geschmack etwas dabei. Ich las kürzlich einen interessanten Bericht auf Wired über das Open-Source-Lizenzmodell und einen möglichen Paradigmenwechsel bei der Wahl der passenden Lizenz.

Die GPL (GNU General Public License) 2.0 ist die meistgenutzte OS-Lizenz, glaubt man den Statistiken im Internet. Sie ist eine eher restriktive Lizenz, das heißt: wer den Code nimmt, modifiziert und einsetzt, muss seine Änderungen auch an die Community wieder zurückgeben.

Gift und Gegengift

Das GPL-Lizenzmodell hat seine besten Tage gesehen, glaubt man beispielweise Cloudera-Gründer Mike Olsen. Cloudera gehört zu den Contributern des Apache-Hadoop-Projekts (siehe auch das Titelthema im Java Magazin 11.2011). Der Open-Source-Pionier Olsen war in den Neunzigern noch großer GPL-Verfechter, als er an der BerkleyDB arbeitete – heute propagiert er das Apache-Modell: eine tolerantere Lizenz, bei der Code nicht an die Community zurückgegeben werden muss. Olsens Geschäftsmodell damals sah so aus: BerkleyDB stand zwar unter einer GPL-Lizenz, Firmen konnten Olsen aber Geld bezahlen, um die Datenbankbibliothek mit einer anderen Lizenz zu bekommen, bei der sie den Code nicht an die Community zurückgeben mussten. Olsen nutzt hier eine interessante Metapher: Die GPL war eine Art Gift und Olsen machte sein Geld sozusagen mit dem Verkauf des Gegengifts.

Apache Rising

Offenbar wird die Apache-Lizenz zunehmend interessanter für Open-Source-Projekte. Firmen wie Cloudera haben schnell erkannt, dass sich mit einer Lizenz wie Apache gut Geld machen lässt. Aus der Java-Warte betrachtet ist das „Erfolgskonzept Apache“ aber überhaupt nichts Neues! Dazu gleich mehr.

Glaubt man den Statistiken, zum Beispiel von Black Duck Software, einer Firma, die die Nutzung von Open-Source-Lizenzen verfolgt, dann wird die GPL 2.0 derzeit von gut 42 Prozent der Open-Source-Projekte genutzt, die Apache-Lizenz 2.0 von gut fünf Prozent. Das klingt erstmal nicht spektakulär. Die Zahlen sehen aber schon anders aus, wenn man sich vor Augen führt, dass die GPL 2008 noch in 70 Prozent der Projekte zum Einsatz kam.

Fakt ist: viele große Open-Source-Projekte haben die Apache-Lizenz gewählt, nicht nur das Java-powered Hadoop. Cassandra, CloudFoundry, Android – nur ein paar Namen, die man hier nennen muss.

Apropos Android: Viele Projekte, die heute unter der Apache-Lizenz stehen, entstanden im Umfeld großer Webunternehmen: Twitter, Facebook, Google, Yahoo. Diese Firmen haben eine andere Einstellung zu Open-Source-Software als traditionelle Softwareschmieden. Sie machen ihr Geld nicht mit dem Verkauf von Software. Sie bauen ihr operatives Geschäft auf Open-Source-Software auf. Und dieses Modell scheint hervorragend zu funktionieren.

Java war Vorreiter

Aber halt, werden Sie jetzt sagen. Die Nutzung der APL ist doch im Java-Bereich nichts Neues! Tomcat, Struts, Maven, Spring … alles Projekte im „Apache Spirit“. Auch die EPL, die Lizenz hinter Eclipse ist toleranter als die GPL. Andere große Java-Projekte sind wiederum mit Absicht nicht APL-lizenziert: OpenJDK steht unter der GPL, JBoss nutzt traditionell die LGPL.

Aus Java-Perspektive spielt die APL eine wesentlich größere Rolle, als die globalen Zahlen von Black Duck Software und anderen erahnen lassen. Man muss diese Zahlen der Realität im Java-Ökosystem gegenüberstellen. Folgt man also dem Argument von Wired, dass die Apache-Lizenz jetzt einen Siegeszug antritt, dann ist die Java-Welt schon seit über zehn Jahren fortschrittlicher als der Rest.

Was ist Ihr Blick auf die Open-Source-Lizenzen? Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen an redaktion@javamagazin.de!

Wir wünschen Ihnen auf jeden Fall viel Spaß bei der Lektüre dieser Ausgabe, voll gepackt mit vielen Open-Source-Projekten!

Claudia Fröhling, Redakteurin Java Magazin
Twitter: @JavaMagazin
Google+: gplus.to/JavaMagazin

JAX-TV

W-JAX 2011: DIY NoSQL Services
von Adrian Cole

Whether it’s HBase, Hadoop, Cassandra or one of the many others, you’ve probably already heard about NoSQL. Perhaps you’ve wanted to try it out, but don’t have the infrastructure or expertise to setup an elaborate clustered environment. During this talk, you’ll see how to make your own NoSQL platform using infrastructure clouds such as Amazon EC2 or GoGrid, or a private cloud you setup yourself. We’ll demonstrate how you can use Whirr to start up your own configurable cluster with just a couple of commands, and how you can integrate this into your automation for to achieve, for example, continuous testing flows. We’ll also show how Whirr uses jclouds for node management, and how you can easily add additional services using the underlying jclouds ComputeService interface.

Mehr JAX TV finden Sie auch online unter http://vimeo.com/jaxtv

Tools

JODReports 2.4

JODReports (Java OpenDocument Reports) ist eine Java-Bibliothek zum Erstellen dynamischer Office-Dokumente und Reports, die auf dem Open Document Format (ODF) basiert. Templates können einfach mit einer Textverarbeitung wie OpenOffice.org Writer zusammengestellt werden. Diese Dokumente können dann gegebenenfalls in andere Formate wie PDF, Word und RTF mit JODConverter umgewandelt werden.

Qt Jambi 4.7.1-beta3

Qt Jambi ermöglicht es Java-Entwicklern, die C++-Bibliothek QT zu nutzen und C++ und Java nebeneinander in einem Projekt zu verwenden. Das Toolkit bringt für Java-Entwickler eine vollständig angepasste Bedienoberfläche, Kommunikation zwischen Objekten und Drag-und-Drop-Operationen sowie Layout-Möglichkeiten.

Hypertable 0.9.5.5

Hypertable ist eine schnelle, skalierbare Datenbank, die stark an das Google-BigTable-Modell angelehnt ist. Das Ziel von Hypertable ist es, sehr große Datenvolumen zu verarbeiten. Die Datensätze werden in tabellenähnlicher Form zur Verfügung gestellt und über einen Primärschüssel indiziert. Gleichzeitig werden die Daten auch in dieser Primärschlüsselabfolge gespeichert, sodass Bereichsabfragen sehr effizient durchgeführt werden können.

HyperGraphDB 1.1

HyperGraphDB ist eine Graphendatenbank, die auch Hypergraphen unterstützt. HyperGraphDB ist speziell für Wissensmanagement, Al und Semantic Web entwickelt worden. Sie kann als eingebettete objektorientierte Datenbank für Java-Projekte, Graphendatenbanken oder (Non-SQL) relationale Datenbanken eingesetzt werden. HyperGraphDB implementiert statt eines normalen Graphen einen Hypergraphen, daher können Kanten zu mehr als zwei Knoten zeigen oder sogar zu anderen Kanten.

Giter8 0.3.0

Giter8 ist ein Kommandozeilentool, das die Dateien und Verzeichnisse von Templates aus generiert und dann auf GitHub veröffentlicht. Es läuft durch einen einfachen Build-Tool-Launcher.

SBT-Android-Plugin 0.6.0-44

Ein SBT (Simple Build Tool) Plugin für die Android-Entwicklung in Scala.

FEST-Assert 1.4

FEST-Assert ist eine Bibliothek, die ein Fluent Interface zum Schreiben von Assertions bereitstellt. Ziel ist es, die Lesbarkeit von Testcode zu verbessern. FEST-Assert setzt sich aus verschiedenen Modulen zusammen, die mit TestNG oder JUnit verwendet werden können. Die aktuelle Version enthält eine Implementierung von Self Types, wodurch u.a. auch die eigene Codebasis verkleinert werden konnte.

FreeMarker 2.3.18

FreeMarker ist eine Servlet-basierte Template-Engine, die basierend auf Templates in Java-Anwendungen eine Textausgabe erstellt. FreeMarker generiert HTML-Seiten für Servlets. Dadurch lassen sich die Aufgaben von HTML-Designern und Programmierern trennen. Hauptsächlich wird FreeMarker für das Generieren von HTML in Webanwendungen verwendet. Es wird dringend empfohlen, auf die aktuelle Version zu aktualisieren, da die Version 2.3.17 eine kritische Sicherheitslücke hat.


Weitere Ausgaben

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -