Java Magazin 7.18

Coding Culture

Erhältlich ab: Juni 2018
Umfang: 100 Seiten
Autoren / Autorinnen:
Michael Dähnert, Sergio del Amo, Konstantin Diener, Frank Düsterbeck, Pietro Ferrara, Tam Hanna, Kristian Jantz, Niko Köbler, Sven Kölpin, Ralf D. Müller, Sven Ruppert, Rico Saßen, Fausto Spoto, Björn Stahl, Dr. Gernot Starke, Manfred Steyer, Marc Teufel

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Magazin

News

Bücher: Neuronale Netze

Sag mal…
Alles kann, nichts muss
Carina Schipper und Niko Köbler

Java Core

Neue Wege analysieren
Softwaresicherheit und Datenschutz mithilfe statischer Codeanalyse
Dr. Pietro Ferrara und Fausto Spoto

Titelthema

Die agile Exzellenzkultur
Durch Könnerschaft hochwertige Software entwickeln
Frank Düsterbeck und Rico Saßen

Kampfsport trifft Agilität
Methoden auf dem Weg zu agiler Exzellenz
Frank Düsterbeck und Rico Saßen

Enterprise

Kolumne: EnterpriseTales
JDBC Next: Asynchron in die Zukunft?
Sven Kölpin

Kolumne: Hitchhiker’s Guide to Docs as Code
PDF-Output
Ralf D. Müller und Dr. Gernot Starke

Wie viel hält mein System aus?
Lasttests mit Vert.x
Björn Stahl und Kristian Jantz

Auf Herz und Nieren prüfen
Testing Vaadin – JUnit5, TestBench, Selenoid
Sven Ruppert

DevOps

Kolumne: DevOps Stories
Ich komme hier zu nichts! Was Unterbrechungen für Entwickler bedeuten
Konstantin Diener

Web

Ist nicht alles irgendwie eine Komponente?
Teil 2: Komponenten mit Vue.js entwickeln
Marc Teufel

Kolumne: Die Angular-Abenteuer
Was bringt Angular 6 – die Neuerungen in Framework und CLI
Manfred Steyer

Cloud Computing

Hoch optimierte APIs
GraphQL in Serverless-Architekturen integrieren
Michael Dähnert

Architektur

Java und die Micronauten
Microservices auf der JVM
Sergio del Amo und Ralf D. Müller

Android

Gib mir zwei
I²C-Bus in Android Things
Tam Hanna

Von Aristoteles zur Softwarequalität

Wir befinden uns im antiken Griechenland, ungefähr 350 vor Christi Geburt. Lange bevor überhaupt jemand auf die Idee hätte kommen können, sich Gedanken um Dinge wie Computer oder Softwareentwicklung zu machen. Der Wissenschaftler, Biologe, Physiker und Philosoph Aristoteles soll damals gesagt haben: „Uns macht aus, was wir beständig tun. Vortrefflichkeit ist keine Handlung, sondern eine Angewohnheit.“

Was bedeutet Angewohnheit statt Handlung konkret? Ein Beispiel aus der Psychologie hilft uns dabei, die Frage zu beantworten. Der Lerntherapeut Dr. Armin Born hat mir einmal erklärt, was bei der Informationsverarbeitung beziehungsweise beim Lernen in unserem Gehirn eigentlich passiert. Dazu stellen wir uns unser Denkorgan als eine Landkarte vor. Verschiedene Wege, die Synapsen, verbinden einzelne Regionen und Orte auf dieser Karte. Informationen, die in unserem Hirn ankommen, benutzen diese Wege. Möchte ich eine Information in meinen Langzeitspeicher transportieren, beispielsweise ein Gedicht auswendig lernen, muss ich es immer und immer wieder wiederholen. Lese ich das Gedicht einmal, entspricht das einem Trampelpfad. Nach ein paar Mal Lesen wird aus ihm ein gepflasterter Weg. Durch die Wiederholungen befestige ich meinen Weg immer weiter, bis er schließlich eine topmoderne, gut ausgebaute Autobahn ist. Das Ergebnis: Ich kann das Gedicht auswendig.

Wer sich etwas angewöhnt, es kontinuierlich trainiert, sich immer wieder damit auseinandersetzt, wird automatisch vortrefflich darin werden. Um was es sich dabei handelt, ist erst einmal egal. Aristoteles‘ Spruch lässt sich prima auf viele Bereiche übertragen. Im Java Magazin schauen wir uns dieses Mal an, wie sich die Theorie auf das Softwareentwicklungsuniversum anwenden lässt. Um qualitativ hochwertige Software zu entwickeln, braucht es mehr als bloßes Fachwissen. Faktoren wie Kommunikationsfähigkeit und soziale Kompetenz spielen auf dem Weg zu Vortrefflichkeit, oder Exzellenz, wie es unsere Titelautoren Frank Düsterbeck und Rico Saßen ausdrücken, ebenfalls eine wichtige Rolle. Die beiden erklären uns ab S. 25, was alles dazugehört, um vom Kenner zum Könner zu werden und am Ende schließlich die höchste Stufe, die Exzellenz, zu erklimmen.

Ich wünsche viel Freude beim Lesen!

Carina Schipper | Redakteurin
Twitter: @JavaMagazin


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