Java Magazin 9.15
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Not your Father`s Java EE

Erhältlich ab: August 2015
Umfang: 106 Seiten
Autoren / Autorinnen:
Rodion Alukhanov, Alexander Casall, Egor Erofeev, Wolf-Dieter Fink, Wolfgang Frank, Peter Friese, Peter Götz, Arno Haase, Christoph Huber, Thorben Janssen, Jochen Mader, Frank Müller, Michael Müller, Olaf Otto, Sandra Parsick, Peter Roßbach, Lars Röwekamp, Stefan Saring, Uwe Schindler, Heiko Seeberger, Erhard Siegl, Daniel Takai, Anatole Tresch, Christian Uhl, Peter Vegh, Stefan Zörner

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Highlights dieser Ausgabe

Not your Father’s Java EE – In welche Richtung bewegt sich Java EE?

Kolumne: Java-Trickkiste – Code ohne Seiteneffekte

Architekturdokumentation – Leichtgewichtig bleiben mit Markdown, Git und Co.

REST in Peace, Sling! – Effiziente Entwicklung von REST-Anwendungen mit dem Apache-Sling-Framework

Magazin

Bücher
Seven Concurrency Models in Seven Weeks

Swift 2.0 wird Open Source
Apples Programmiersprache in Version 2.0 Open Source
Wolfgang Frank und Peter Vegh

Alte Liebe rostet nicht
Neue Version 1.0 von Rust
Frank Müller

Reactive Streams mit Akka
Eine kurze Einführung
Heiko Seeberger und Christian Uhl

Java Core

Kolumne: Java-Trickkiste
Code ohne Seiteneffekte
Arno Haase

Das Einmaleins der Müllsammlung
Neuer Garbage Collector in Java 9: Was ändert sich, was
bleibt?
Uwe Schindler

Nachrichtenverarbeitung und Big Data
Message-oriented Middleware in der Big-Data-Welt
Rodion Alukhanov

Vert.x: Sieg in Runde 3
Drittes Major-Release von Vert.x
Jochen Mader

Aus alt mach neu
Wie man Swing-Anwendungen mit JavaFX modernisiert
Stefan Saring und Alexander Casall

Titelthema

Not your Father’s Java EE
In welche Richtung bewegt sich Java EE?
Lars Röwekamp

Architektur

Architekturdokumentation
Leichtgewichtig bleiben mit Markdown, Git und Co.
Peter Götz und Stefan Zörner

Agile

Einführung in Apache Tamaya
Mit wenigen Abstraktionen zu einer flexiblen Lösung
Anatole Tresch und Thorben Janssen

DevOps

Kolumne: Docker rockt Java
Docker-Logging-Plug-ins verwenden
Peter Roßbach

Web

REST in Peace, Sling!
Effiziente Entwicklung von REST-Anwendungen mit dem
Apache-Sling-Framework
Olaf Otto und Daniel Takai

Konsistenz
Teil 3: Bekannte Umgebungen schaffen und behalten
Daniel Takai und Christoph Huber

Testing

Lost in Tests
Wie strukturiere ich meine Entwicklertests?
Sandra Parsick

Automatisches Testen von Transformationen
Warum Tests notwendig sind
Egor Erofeev und Erhard Siegl

Data

Cluster-Handling im Fehlerfall
Konsistente Behandlung der Daten im Fall eines Cluster-
Splits
Wolf-Dieter Fink

Android360

Android Wear Watchfaces
Android am Arm
Peter Friese

Umdenken!

Deutschland ist Java-EE-Land. Das bestätigen uns immer wieder Entwickler, die überwiegend im US-amerikanischen Markt oder auch in Großbritannien unterwegs sind. Dort haben sich, seit der großen Java-EE-Komplexitätskrise vor dem Erscheinen von Java EE 6 (im Jahre 2009), die meisten in Richtung alternativer Frameworks, vorwiegend Spring, orientiert. Und sind dort auch geblieben.

Hier in Deutschland/Schweiz/Österreich hingegen hielt man der Java EE eher die Nibelungentreue, was dazu führte, dass man sich die moderneren Versionen – die 6 und die 7 – genauer angesehen und dabei verstanden hat, dass sich Vieles zum Positiven hin verändert hat! Nicht wenige geschickt gewählte Anleihen aus alternativen Technologien oder konkurrierenden Java-Frameworks haben aus der Enterprise Edition eine durchaus moderne, ja in Teilen sogar „leichtgewichtige“ Technologie gemacht.

Dennoch ist es aber so, dass den gestandenen Java-EE-Entwicklern tüchtig der „Wind of Change“ ins Gesicht weht. Nicht wenige Trends – wie z. B. JavaScript am Client, Mobile, alternative Datenspeicher („NoSQL“), Microservices oder auch die Abwendung vom traditionellen Schichtenmodell – üben Veränderungsdruck aus und lassen die klassischen Java-EE-Konzepte, mit denen man doch so lange so herrlich erfolgreich gewesen war, alt aussehen.

Deshalb heißt es, Abschied von den traditionellen Java EE Blueprints zu nehmen und den Enterprise-Monolithen aufs Altenteil zu schicken – wo er Unternehmenskultur und Geschäftsvorfall erfordern. Die Technologie hat sich schon längst gewandelt – jetzt sollten auch Entwickler, Architekten, IT-Entscheider die Chance ergreifen und umdenken!

Dass die alten Blueprints indes nicht etwa gegen neue ausgetauscht werden, sondern dass wir uns auf eine neue Komplexität einlassen sollten, das beschreibt Lars Röwekamp in seiner Titelgeschichte der vorliegenden Ausgabe (Seite 42). Und er zeigt auf, welche Potenziale in der „guten alten Enterprise Edition“ stecken, um auch bei Microservices und Co. mitspielen zu können.

Umdenken und selbst denken, lautet die Devise. Die Zeiten der Blueprints, die uns die Last der technischen Entscheidungen abnehmen, sind vorüber, denn die Geschäftsmodelle in der digitalisierten Welt sind komplexer als der „J2EE Pet Store“.

Eine unterhaltsame und inspirierende Lektüre wünscht

Sebastian Meyen, Chefredakteur


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