Java Magazin 9.2004
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„3 GL plus Frameworks“ Während seiner Keynote auf der JAX 2003 räsonierte

Steve Muench, Technical Evangelist bei Oracle, über den heutigen Stand der Softwareentwicklungstechnik. Die 4-GL-Sprachen, so Muench, haben sich im Mas- senmarkt nicht durchsetzen und nur in vereinzelten Communitys (z.B. PowerBuilder) Fuß fassen können. Die klassischen 3-GL-Sprachen (wie etwa C++, Java usw.) seien in ihrem Leistungsumfang in der Praxis allerdings vielfach nicht ausreichend – weshalb „3 GL plus Frameworks“ heute State of the Art sei.

Getreu dieser Definition berichten wir im Java Magazin mit großer Regelmäßigkeit über die diversen Frame- works, in erster Linie im Webbereich. Doch was ist ge- meinhin unter einem Framework zu verstehen? Gemäß der berüchtigten Gang of Four (Gamma, Helm, John- son, Vlissides) besteht ein Framework aus einer Menge von Klassen, die in definierter Art und Weise miteinan- der kooperieren und so ein wiederverwendbares Design für einen spezifischen Anwendungsbereich liefern. Die- se etwas dürre akademische Definition bedeutet für den Programmierer und Architekten konkret, dass er ein bestimmtes Know-how in einer allgemein verwendba- ren Implementierung wiederfinden kann, was ihm eventuell ein Stück Arbeit abnimmt.

Viel Spaß bei der Lektüre !

Sebastian Meyen


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