Martin Mohr Selbstständig

„Der Aufbau des Automaten bietet dem Leser die Möglichkeit, eine ganze Menge über verschiedene Techniken zu lernen. Der Automat kann auch als Einleitung in unterschiedlich Bereiche der Automationstechnik dienen.“

Ein motiviertes Team ist die Basis für ein erfolgreiches Projekt – das ist für uns nichts Neues. Wie kann man ein Team aber zu dauerhaft hohen Leistungen anspornen? Die ein oder andere Süßigkeit hilft da doch bestimmt. Der Zucker hat eine zentrale Bedeutung im Gehirnstoffwechsel und Süßigkeiten mag eh jeder. Darum setzt unser autonomer Motivationsautomat genau da an.

Da die Selbstmotivation von Mitarbeitern eine Wissenschaft ist, die noch in den Kinderschuhen steckt, bauen wir den ersten Prototyp unseres Motivationsautomaten mit fischertechnik auf. Dabei kommt unter anderem der Bausatz fischertechnik PROFI Pneumatic Power zum Einsatz. Da wir davon ausgehen müssen, dass der Automat im Dauereinsatz arbeiten wird, wählen wir von Anfang an nur wartungsarme und betriebssichere Komponenten aus. Das war die Entscheidungsgrundlage dafür, alle beweglichen Teile des Automaten mit pneumatischen Komponenten aufzubauen. In Kasten „Pneumatik“ werden die Grundlagen dieser praxiserprobten Technik erörtert.

Da wir uns auf wissenschaftliches Neuland begeben und nicht genau abschätzen können, wie komplex die Steuerung des Automaten wird, wählen wir das PiXtend V2 -L- ePLC Pro dazu aus. Es verfügt über ausreichend Leistung, um auch komplexe Steueraufgaben leicht bewältigen zu können. Das PiXtend ist eine auf dem Raspberry Pi basierende Steuerplatine, die über industrieübliche Schalteigenschaften verfügt. Für weitere Informationen werfen Sie bitte einen Blick in den Kasten „PiXtend“.

Der typische Entwickler möchte zur Motivation nicht einfach beschenkt werden. Wir müssen dafür also eine kleine Hürde einbauen, die seinen Intellekt anspricht. Im ersten Schritt muss er Rechenaufgaben lösen, um an die Süßigkeiten zu kommen. Das ist keine zufällige Wahl: Es ist erwiesen, dass es die Konzentration verbessert, aber auch Denkblockaden löst, wenn man sich hin und wieder mit anderen Themen beschäftigt, um dann wieder am eigentlichen Problem zu arbeiten. Kopfrechnen ist also tatsächlich eine gute Ablenkung für einen Softwareentwickler, weil er es bei der täglichen Arbeit nie braucht. Mathematik und Algorithmen sind sein Tagesgeschäft, das Ausrechnen überlässt er üblicherweise der Maschine.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe:

Entwickler Magazin 2.19 - "WebAssembly"

Alle Infos zum Heft
579881940AMAE: Ein autonomer Motivationsautomat für Entwickler
X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -