Jan Schönig Siemens

„Im Kontext der Stadt kann die Digitalisierung nicht nur die Effizienz steigern, sondern gleichzeitig die Produktivität einer Stadt verbessern, das Wachstum sichern und wirtschaftliche Aktivitäten fördern.“

Digitalisierung ist eins der Top-Themen, nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch im privaten Leben. Viele Industrien stellen bereits auf die neuen Möglichkeiten um, aber wie können Städte die Vorteile der Digitalisierung nutzen? Durch die nahtlose Integration von Daten aus dem Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) kann die der Stadt zugrundeliegende Infrastrukturebene verwaltet und optimiert werden.

Im Zuge der zunehmenden Vernetzung der Welt ist die Digitalisierung der Infrastruktur ein Schlüsselfaktor für die Entwicklung der Städte. Die Digitalisierung verspricht weniger Kosten, Flexibilität und Effizienz, sie verbessert den Alltag der Bürger und eröffnet neue und innovative Infrastrukturlösungen. Städte können ihre Herausforderungen mit intelligenten digitalen Technologien lösen – sie haben allerdings oft noch Schwierigkeiten, damit umzugehen. Das belegen die bestehenden digitalen Lösungen in Städten, die die Vorteile und Chancen der digitalen Transformation bereits nutzen. Digitalisierung ermöglicht es ihnen, Big Data nahtlos in die Infrastruktur zu integrieren. Initiativen wie das Internet der Dinge und Industrie 4.0 werden von Milliarden intelligenter Geräte angetrieben, die riesige Datenmengen generieren. Die Umwandlung der Daten in Informationen ist ein kritischer Erfolgsfaktor.

Mit den bedeutenden Fortschritten in den Bereichen Computing, IoT und anderen Technologien können Städte nun Big Data in Echtzeit sammeln und analysieren, um verwertbare Informationen zu erhalten, die das städtische Leben verbessern. Prognosen des McKinsey Global Institutes zufolge werden die Smart-City-Anwendungen für die Städte künftig zu Einsparungen führen, die bis 2025 weltweit zwischen 930 Milliarden und 1,7 Billionen US-Dollar betragen werden.

Städte stehen unter enormem Druck. Auf der ganzen Welt wird es für urbane Zentren zunehmend schwerer, die stark steigenden Bevölkerungszahlen zu bewältigen und deren stetig wachsenden Bedarf an Ressourcen zu decken wie Energie, sauberes Wasser und gesunde Luft. Sie suchen nach innovativen Wegen im Umgang mit Emissionen, dem zunehmenden Stadtverkehr und den Auswirkungen des Klimawandels – und setzen dabei verstärkt auf intelligente Technologien. Die Frage ist längst nicht mehr, ob Städte auf Digitalisierung setzen und zu intelligenten Städten werden, sondern wann Smart-City-Projekte auf globaler Ebene umgesetzt werden.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe:

Business Technology 4.18 - "Smart City: Die digitale Transformation der Städte"

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579868083City 4.0: Vernetzung mit Daten aus dem Internet der Dinge
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