Roman Schacherl softaware gmbh

Mit LUIS bietet Microsoft ein sehr mächtiges Werkzeug für die Interpretation von textuellen Benutzereingaben an, das trotz der Komplexität der Thematik sehr einfach zu bedienen ist.

Daniel Sklenitzka softaware gmbh

Ein besonders spannendes Feature von LUIS ist, dass sämtliche Anfragen protokolliert und in der gleichen Weise wie Ihre eigenen Vorschläge gespeichert werden.

Antworten, wie wir sie hier in der Überschrift sehen, sollten dank der Cognitive Services und LUIS (Language Understanding Intelligent Service) bald der Vergangenheit angehören. In Zukunft werden Bots wie Cortana und Siri wesentlich genauer verstehen und erkennen, was wir wollen und immer ein smarte Antwort parat haben.

Neben dem in Ausgabe 7.2016 des Windows Developers vorgestellten Bot Framework hatte Microsoft auf der Build-Konferenz im April noch andere spannende Neuigkeiten für Entwickler parat, darunter die so genannten „Cognitive Services“. Die Namenswahl ist hier durchaus gut gelungen – im Gegensatz zum Bot Framework handelt es sich weniger um eine umfassende Bibliothek, sondern um einzelne APIs, die sich alle in der einen oder anderen Form mit dem Erkennen und Verstehen unserer Welt befassen, im Großen und Ganzen aber unabhängig voneinander verwendbar sind.

Die Services, von denen einige bisher schon unter den Namen „Bing Services“ und „Project Oxford“ verfügbar waren, lassen sich grob in die Bereiche Sehen (Vision), Hören (Speech), Sprache (Language), Wissen (Knowledge) und Suche (Search) unterteilen. In dieser Artikelreihe werden wir die einzelnen Kategorien Monat für Monat vorstellen.

Technisch gesehen sprechen wir dabei übrigens von REST-Services, die auf nahezu jeder Plattform konsumierbar sind. Einzig die unterschiedlichen Nutzungskosten je Service sind zu beachten. Für alle APIs gibt es aber auch einen limitierten, frei verfügbaren Zugriff. Meist werden hier die Transaktionen pro Monat eingeschränkt.

Am Anfang war das Wort

Für den Anfang bietet sich das Kapitel Sprache an, weil es sich perfekt mit dem bereits angesprochenen Bot Framework kombinieren lässt. Denn, ehrlich gesagt, das Framework leistet zwar gute Dienste bei der Integration in diverse Plattformen und nimmt Entwicklern dabei viel Arbeit und Infrastrukturcode ab – die wahre Komplexität bei der Implementierung eines Bots besteht aber darin, zu verstehen, was der Benutzer gerade sagen will. Das ist vor allem dann eine Herausforderung, wenn die Eingaben über die Auswahl vorgegebener Antwortoptionen hinausgehen.

Unter der Überschrift „Speech“ bieten die Cognitive Services verschiedene APIs an, mit denen Texte auf linguistischer und inhaltlicher Ebene analysiert werden können. So lassen sie sich etwa in sprachliche Bestandteile (Sätze, Wörter, … bis hin zu Subjekt und Prädikat) zerlegen, Themen und Schlüsselwörter extrahieren oder die Stimmung (positiv oder negativ) beurteilen.

Am spannendsten – gerade im Hinblick auf die Entwicklung von textuellen Benutzeroberflächen – ist aber mit Sicherheit LUIS.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe:

Windows Developer 8.16 - "Apps ohne Grenzen"

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252340Cognitive Services & LUIS
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