Jussi Mori Cloudriven GmbH

„Bots sollen die Interaktion zwischen Mensch und Maschine menschlicher machen. Das heißt, die Interaktion, die ich mit einer Applikation habe, basiert auf Konversationen anstatt der Eingabe von Befehlen, die die Applikation dann ausführt.“

Marcel Haas Collaboration NEXT GmbH

„Microsoft stellt derzeit dreißig offizielle APIs zur Verfügung. Die Funktionalität in eine Applikation einzubinden, ist sehr einfach; mithilfe von Flow lassen sich Cognitive Services schon aufrufen, ohne dass eine Zeile Code geschrieben werden müsste.“

Wir leben in einer Zeit, in der sich die Art und Weise der Kommunikation zwischen Menschen und Computern rasant verändert. Und auch für die zwischenmenschliche Kommunikation ergeben sich durch Maschinen ganz neue Möglichkeiten. Microsoft bietet eine Reihe an Services wie Bots, AI und Cognitive Services an, die die Transformation der Kommunikation zwischen Mensch und Maschine unterstützen.

Zurzeit laufen Microsofts Bemühungen bezüglich der Cloud auf Hochtouren. Sprüche wie „Cloud and mobile first“ und „Consumption is the new currency“ deuten auf eine klare Strategie von Microsoft hin: Die Zukunft liegt buchstäblich in den Wolken. Was hat das nun für einen Einfluss auf die Art und Weise, wie wir arbeiten? Die Power der Cloud kann für neue Arten von Zusammenarbeit und vor allem Effizienz in Zusammenarbeitsmethoden eingesetzt werden:

  1. Microsoft Cognitive Services
  2. Microsoft Bot Framework
  3. Microsoft Flow
  4. Microsoft Teams
  5. Modern SharePoint Communication Sites

Die schöne neue Welt von „Collaboration 3.0“

Mit den soeben genannten Themen bietet uns Microsoft eine umfangreiche Palette an Technologien an, die Businessapplikationen und Prozesse einen Quantensprung vorantreibt. Das Beste daran ist, dass diese Technologien auch von Nichtentwicklern eingesetzt werden können. Heutzutage spricht man von sogenannten „Citizen Developers“. Das bedeutet, dass technisch versierte User oder Super User intelligente Businessapplikationen bauen können, ohne eine Zeile Code schreiben zu müssen. Dies eröffnet natürlich eine ganz neue Welt von Möglichkeiten innerhalb eines Unternehmens.

Wenn Benutzer plötzlich selbst in der Lage sind, Businessapplikationen zu erstellen, ändert dies die Art und Weise, wie wir arbeiten. In der 1.0-Welt wurden Businessapplikationen und Inhalte dem Benutzer von einer zentralen Stelle aus zur Verfügung gestellt. In der 2.0-Welt wurden den Benutzern Werkzeuge zur Verfügung gestellt, mit denen sie Inhalte selbst erstellen konnten. Die 3.0-Welt wird sich in Richtung Applikationen und Services bewegen: Benutzer können anderen Benutzern intelligente Services oder Applikationen zur Verfügung stellen, um die Arbeit effizienter zu gestalten. Microsoft ist schon heute bereit, Unternehmen diese Möglichkeiten zur Verfügung zu stellen. Allerdings stellt sich an dieser Stelle die Frage: Sind die Benutzer und Unternehmen überhaupt schon soweit? Zwar wird dieser Wandel innerhalb der Unternehmen meiner Meinung nach noch einige Jahre in Anspruch nehmen, dennoch befinden wir uns in einer sehr spannenden Zeit, in der wir künstliche Intelligenz buchstäblich per Mausklick in unsere Applikation einbinden können.

Wie Cognitive Services die Businessapplikationen transformieren

Cognitive Services sind ein Dienst von Microsoft, der es erlaubt, unsere Applikationen „intelligenter“ zu machen. Über ein öffentlich zugängliches API werden dabei Funktionalitäten angeboten, deren Nutzung ab einer gewissen Anzahl von Aufrufen (Consumption) kostenpflichtig werden. Zur reinen Entwicklung und zum Testen kann man den vollen Umfang der Dienste nutzen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe:

Windows Developer 2.18 - "Microservices"

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579824460Collaboration 3.0: Jetzt mit Bots und AI
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