Olaf Garves T-Systems Multimedia Solutions

DDoS-Attacken gehören für Unternehmen heute zur alltäglichen Bedrohungslage. Ursache dafür sind die zunehmende Digitalisierung sowie die Professionalisierung der Angreifer.

DevOps gehört in modernen Unternehmen mittlerweile zum guten Ton. Die optimale Leistungsfähigkeit erreichen Organisationen damit jedoch nur, wenn sie die Methoden in maximaler Qualität implementieren. Was wir brauchen, ist nicht nur DevOps, sondern vielmehr „DevQOps“.

Das Agile Manifest mit seinem Mantra „Wir erschließen bessere Wege, Software zu entwickeln…“ löste vor fast genau fünfzehn Jahren eine Denkrevolution aus. Heute gehört es vielerorts zum Standard eines jeden fortschrittlichen Entwicklungshauses und jeder modernen Entwicklungseinheit. Dasselbe gilt nunmehr auch für den ehemaligen Hype rund um das Thema DevOps. Ein moderner IT-Betrieb widmet sich heutzutage intensiv den darin vermittelten Themen der Agilität.

Mehr als nur ein Schulterschluss

In der Praxis bedeutet DevOps aber mehr als nur den Schulterschluss zwischen „Dev“, also der projektgetriebenen Softwareentwicklung, und „Ops“, dem serviceorientierten Betrieb. Es geht vor allem darum, dass Dev und Ops gemeinsam Verantwortung für ein Ergebnis übernehmen – zu Recht. Darüber hinaus gibt es Veränderungen durch die damit verbundene Automatisierung: Es entstehen immer bessere innovative Tools und neue Rollen, in die sich Entwickler und Systemingenieure hineinbegeben können. IT-Service-Management kennt mit den fünf Kernbänden mit derzeit 26 Kernprozessen der IT Infrastructure Library (ITIL) bereits eine den DevOps latent ähnliche grundsätzliche Prozessbeschreibung. Aber anders als es Fachdiskussionen der vergangenen Monate oft kolportieren: Es ist weder eine Grundsatz- noch eine Glaubensfrage, sich zwischen ITIL und DevOps entscheiden zu müssen. Beide Ansätze können sogar parallel laufen – und sind gar nicht so weit weg voneinander. Noch näher kommen sie sich mit dem anstehenden ITIL-Update, das die agilen Aspekte, aber auch DevOps und Lean in diese neue ITIL-Version einbringen wird.

Der IT-Betrieb hat mittels des ITIL-Frameworks auch Change-Prozesse beschrieben und in der ITSMCommunity, insbesondere lange Zeit durch das itSMF (IT Service Management Forum), verbreitet. Somit steht die Stabilität des Betriebs – dort, wo die Software den eigentlichen Nutzen für den Endkunden oder Anwender entfaltet – nicht im Widerspruch zur Agilität der Softwareentwicklung. Das Thema Zusammenarbeit in der IT ist außerdem nicht erst mit DevOps entstanden, in erfolgreichen Organisationen war es schon immer relevant. Teamwork ist eher ein kulturelles Thema, das allerdings immer stärker durch die digitale Transformation extrem beschleunigt wird.

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Business Technology 2.18 - "Die Ordnung aufgeben"

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579843964Von DevOps zu DevQOps
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