Tam Hanna Freelancer

Hat Ihr Unternehmen bereits existierendes geistiges Eigentum in React, so ist React Native eine gute Wahl.

Facebooks React-Framework liefert sich mit Angular einen Kampf um die Vorherrschaft im Bereich der Webframeworks. Das Entwicklerteam öffnete mit der Auslieferung von React Native zudem eine neue Front – das Produkt legte sich auch mit Teleriks NativeScript an.

Seit seinem Erscheinen durchlief React Native eine extrem aggressive Entwicklung: Waren die GUI-Stacks der beiden Plattformen anfangs komplett getrennt, so erfolgte mittlerweile eine – wenn auch nur teilweise – Standardisierung. Wer mit JavaScript kompetent umgehen kann und etwas Handarbeit nicht scheut, kann mit React Native Applikationen für Android, iOS und – inoffiziell – sogar die Universal Windows Platform erzeugen. Neben Smartphones und Tablets kommt Ihr Programm so sogar auf die Xbox One. Da Artikel zur Arbeit mit Android und iOS mittlerweile weit verbreitet sind, beginnt dieser mit Windows: Der Großteil der hier besprochenen Konzepte lässt sich allerdings auch auf die anderen beiden Plattformen übertragen.

Vorbereitendes

Wie die meisten anderen Cross-Plattform-Frameworks lebt auch React Native in der Node.js-Umgebung: Der erste Schritt zu Beginn der Arbeit mit React Native besteht darin, das Installationspaket herunterzuladen und wie gewohnt zu installieren. Die folgenden Schritte erfolgen auf einer 64-Bit-Workstation mit Windows 10 1703 – ältere Versionen verhalten sich im Großen und Ganzen analog. Wer nicht unter Windows entwickeln möchte, öffnet den react native Getting Started-Guide und klickt auf den Tab Building Projects with native Code. Das in früheren Versionen des Frameworks erforderliche schrittweise Herunterladen von React Native entfällt neuerdings ersatzlos, da das Entwicklerteam mit create-react-native-app ein fertiges Paket zur Verfügung stellt. Es lässt sich mit dem npm-Kommando PS C:\Users\tamha> npm install -g create-react-native-app installieren.

Bei der Arbeit mit React Native ist es sinnvoll, ein an Eclipse und Co. erinnerndes Arbeitsverzeichnis anzulegen. Der Autor arbeitet in den folgenden Schritten mit C:\reactplace – wechseln Sie mit der PowerShell in den betreffenden Ordner, um die Erzeugung eines neuen Projektskeletts anzustoßen:

PS C:\reactplace> create-react-native-app SUSWinProject

Creating a new React Native app in C:\reactplace\SUSWinProject.

. . .

Wundern Sie sich nicht, dass das Produkt im Rahmen des ersten Starts einige zusätzliche Komponenten herunterlädt: Die Wege des Node Package Managers sind stellenweise unergründlich. Nach getaner Arbeit wird der in Abbildung 1 gezeigte Text ausgegeben.

Abb. 1: React Native ist einsatzbereit – der Download kann schon einmal eine Stunde in Anspruch nehmen

Im nächsten Schritt muss das Windows-spezifische Plug-in heruntergeladen werden. Dieses darf – anders als die Hauptteile von React Native – nicht in den globalen Assembly-Cache der Workstation und wird stattdessen im Projektunterverzeichnis installiert:

PS C:\reactplace> cd .\SUSWinProject\

PS C:\reactplace\SUSWinProject> npm install --save-dev rnpm-plugin-windows

. . .

Wundern Sie sich nicht über Warnungen in Bezug auf das Fehlen des Haupt-React-Pakets. Viel wichtiger ist es, die Kommandozeilen-Utility im nächsten Schritt zum Erweitern des Projekts mit PS C:\reactplace\SUSWinProject> react-native windows zu animieren.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe:

PHP Magazin 6.17 - "React"

Alle Infos zum Heft
579810577Einstieg in Facebooks React Native
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