Wolfgang Ziegler Selbstständig

Selbstverständlich bietet auch Rust die Möglichkeit, eigene Datenstrukturen zu definieren, was mit dem Schlüsselwort „struct“ geschieht.

Nicht nur aufgrund des Wortspiels drängt sich das Sprichwort „Wer rastet, der rostet“ hier auf, sondern auch aufgrund der Wahrheit, die darin steckt. Allzu bequem sollte man es sich nämlich in unserer Branche wirklich nicht machen. Es empfiehlt sich daher, regelmäßig die eigene Komfortzone zu verlassen und Neues zu lernen, um seinen Horizont zu erweitern und nicht „einzurosten“.

In der Softwarebranche herrscht niemals Stillstand, und beinahe im Tagesrhythmus wird man mit neuen Technologien, Frameworks oder Programmiersprachen konfrontiert. Zuweilen kann das schon fast in einem Ohnmachtsgefühl resultieren, da es uns mittlerweile unmöglich geworden ist, überall und auf jedem Gebiet einigermaßen informiert, geschweige denn Spezialist zu sein. Die Herausforderung, der wir uns aktuell gegenübersehen, lautet zum einen, einen guten Überblick über Trends und Innovationen zu behalten, und zum anderen, sich von Zeit zu Zeit ein Thema herauszupicken und sich näher damit zu beschäftigen. In unserem Fall soll das die Programmiersprache Rust sein, der wir im Zuge einer zweiteiligen Artikelserie unsere kostbare Zeit und Aufmerksamkeit schenken. Der erste Teil dieser Serie stellt eine kurze Einführung in die Sprache dar und geht davon aus, dass bereits Erfahrungen aus ähnlichen Programmiersprachen wie C++, C#, Java oder JavaScript vorhanden sind. Erst in der nächsten Ausgabe werden wir uns dann etwas komplexeren Anwendungsfällen mit Rust widmen.

Schon wieder eine (neue) Programmiersprache?

Zu den Dingen, von denen es zu wenige gibt und von denen man unbedingt mehr bräuchte, zählen Programmiersprachen zugegebenermaßen nicht unbedingt, und die Ankündigung einer neuen Vertreterin dieser Gattung löst oft nur ein entnervtes Seufzen unter uns Softwareentwicklern aus: „Ist das jetzt wirklich nötig?“, „Muss ich mir Sprache XY jetzt tatsächlich auch noch ansehen?“, „Reicht es nicht, C++ C#/Java/JavaScript … zu beherrschen?“ Diese und weitere Fragen stellt man sich anfänglich mit gutem Recht. Es existiert natürlich auch keine Patentantwort darauf, sondern bestenfalls ein pragmatischer Leitfaden. Wird die Wahl extern (also beispielsweise vom Arbeitgeber, Kunden …) getroffen, ist es relativ einfach: Hier gilt es, sich anzupassen oder neue und getrennte Wege zu gehen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe:

Windows Developer 5.18 - "API in Aktion"

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579835203f-RUST-freie Systemprogrammierung
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