Dr. Veikko Krypczyk Selbstständig

Datenbanken bleiben das A und O einer Businessanwendung.

Elena Bochkor Selbstständig

Zusammenfassend kann man sagen, dass ein sauberes Konzept für die Datenhaltung für eine Datenbankapplikation essenziell ist. Diese Basics muss man beherrschen, egal ob man fertige Datenbanken anzapft oder ganz von vorn beginnt.

PHP kann gut mit Datenbanken. Das ist eine altbekannte Weisheit. Gelegentlich muss bei einer neuen Businessapplikation auch die Datenwelt konzipiert und erstellt werden. Voraussetzung ist, dass man die Grundlagen des Datenbankentwurfs beherrscht. Sie denken, das sei ein alter Hut. Vielleicht, sofern Sie mit der dritten Normalform und transitiven Abhängigkeiten bestens vertraut sind. Alle anderen lesen jetzt weiter.

Datenbanken spielen insbesondere bei betrieblichen Anwendungssystemen eine wichtige Rolle. Im Idealfall existiert die Datenbank schon und man muss sich nur um die Ankopplung aus einem neuen Anwendungssystem kümmern. Dynamische Webapplikationen auf der Basis von PHP arbeiten sehr häufig mit relationalen Datenbanken zusammen. Unzählige Geschäftsanwendungen basieren auf der Architektur einer serverseitigen dynamischen Webapplikation, die ihrerseits auf eine Datenbank zugreift. Gelegentlich ist man als Entwickler auch gefordert, eine neue Datenbank zu entwerfen und umzusetzen. Hat man das sehr lange nicht gemacht, muss man sich oft erst wieder mit den Basics beschäftigen. Diese sind zunächst weniger technischer Natur, sondern mehr konzeptionell. Genau hier setzt dieser Artikel an und frischt die Grundlagen des relationalen Datenbankentwurfs und -designs auf. Beginnen wir mit wichtigen Begriffen, die auch in Fachkreisen immer wieder durcheinandergewürfelt werden.

Begriffe rund um die Datenwelt

Beantworten wir zunächst die Frage: Was ist eine Datenbank? Die korrekte Antwort könnte wie folgt lauten: Eine Datenbank ist eine Sammlung von Daten, die von einem Datenbankmanagementsystem (DBMS) verwaltet wird. Dazu betrachten wir Abbildung 1.

Abb. 1: Komponenten eines Datenbanksystems

Abb. 1: Komponenten eines Datenbanksystems

Der Ort, an dem die eigentlichen Daten gesammelt werden, wird als Datenbank bezeichnet. Eine solche Datenbank kann zum Beispiel aus einzelnen Tabellen bestehen, in diesem Fall handelt es sich um eine relationale Datenbank. In welcher Form die Daten in der Datenbank abgelegt werden, muss auch definiert und beschrieben werden. Es handelt sich um die Metadaten. Die Metadaten sind also die Datenbank zur Datenbank. Auf die Datenbank selbst wird durch die Anwendungsprogramme zugegriffen. Das geschieht ausschließlich über das so genannte Datenbankmanagementsystem (DBMS). Das DBMS stellt gewissermaßen die Schnittstelle zwischen den Anwendungsprogrammen und der Datenbank dar. Auf Seiten der Datenbank erfolgt der Zugriff über standardisierte Schnittstellen, zum Beispiel mit Hilfe der Abfragesprache SQL. Die Anwendungsprogramme senden ihrerseits ihre Anfragen an das DBMS, und diese werden dann an die Datenbank weitergeleitet. So entsteht eine maximale Entkopplung von Anwendungssoftware und Datenbank, d. h. man kann sowohl die Datenbank oder auch die Anwendungssoftware verändern, aktualisieren oder sogar austauschen. Das Gesamtsystem ist das Datenbanksystem.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe:

PHP Magazin 5.19 - "WordPress 2024"

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579899571Grundlagen des relationalen Datenbankdesigns – kompakt und klar
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