Wolfgang Ziegler Selbstständig

„Sofern man dem Themenkomplex IoT nicht fundamental ablehnend gegenübersteht und hardwarenahe Programmierung sowie ein wenig Elektronikbastelei nicht scheut, ist IoT auf der Clientseite ein äußerst spannendes Thema. Mit ein bisschen Kreativität und Erfindungsgeist lassen sich schon mit einem einfachen internetfähigen Druckknopf Projekte verwirklichen, die auch das alltägliche Leben bereichern und erleichtern können.“

Beschäftigt man sich als Softwareentwickler mit dem Internet of Things (IoT), liegt das Hauptaugenmerk oft ausschließlich auf der Serverseite und der Auswahl von Cloud-Providern. Dabei ist ein Blick auf die Funktionsweise der eigentlichen „Things“, die die Basis der IoT-Pyramide ausmachen, mindestens genauso faszinierend. Mit ein wenig Programmieraufwand lässt sich sogar ein eigener IoT-Button erstellen.

Ob man dem Internet of Things und dem drum herum entstandenen Hype etwas abgewinnen kann oder nicht, liegt selbstverständlich im eigenen Ermessen und soll nicht Gegenstand dieses Artikels sein. Aus rein technischer Neugier jedoch lohnt sich ein Blick hinter die Kulissen und auf die eigentlichen Technologien, die dieses Ökosystem ausmachen. Das Hauptaugenmerk soll dabei aber zur Abwechslung einmal auf den Things liegen, also jenen Komponenten, die Daten erfassen und Aktionen in den Softwaresystemen im Hintergrund auslösen. Prominente Beispiele hierfür sind IoT-Buttons wie beispielsweise Amazons (heftig umstrittene und aktuell in Deutschland verbotene) Dash Buttons oder zertifizierte IoT-Buttons für Microsoft Azure, wie sie beispielsweise von teXXmo hergestellt werden.

Gemein ist diesen Geräten, dass sie per Knopfdruck Verbindung mit ihrem dahinterliegenden IoT-Serversystem aufnehmen und dort vordefinierte Aktionen auslösen. Eine solche Aktion kann vom Erfassen eines Datenpunkts über das Absetzen eines Tweets bis zum Herunterfahren eines Rollladens theoretisch alles beinhalten, sofern es sich serverseitig umsetzen lässt. Experimentierfreudige und kreative Geister haben vermutlich bereits beim Lesen dieser Zeilen ein Dutzend Szenarien im Kopf, die sich auf diese Weise verwirklichen ließen. Praktisch steht man allerdings vor dem Problem, dass fertige IoT-Buttons kaum bis gar nicht konfigurierbar sind und – wie im Fall von Amazons Dash Buttons – lediglich eine einzige voreingestellte Aktion auslösen können. Andere Geräte wie etwa teXXmo-IoT-Buttons bieten zwar diesbezüglich deutlich mehr Flexibilität, jedoch machen Mindestbestellmengen und Stückpreise zwischen 30 und 50 Euro einmalige Experimente zu einem wenig attraktiven Vergnügen. Vielmehr lohnt es sich, hier etwas Aufwand zu betreiben und ein solches Gerät im Eigenverfahren herzustellen.

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Windows Developer 6.19 - "Challenge Accepted"

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