Mario Fraiß FRAISS - IT Consulting und Mediendesign

In der Heimanwendung reagieren Devices nur auf Aktionen des Benutzers – aber ist das wirklich smart?

Christoph van der Fecht VDsoft

Ohne spezielle Kenntnisse sollte man den Einbau der Aktuatoren bzw. der Sensoren in der Regel Fachpersonal überlassen. Alles andere kann schnell gefährlich werden!

Den größten Bekanntheitsgrad erlangte das Internet of Things (IoT) vor allem durch den sehr breit gestreuten und vielfältigen Bereich der Heimanwendungen. Sei es der selbstbestellende Kühlschrank, die intelligente Zahnbürste oder die Waschmaschine, die sich vollständig vom Smartphone aus kontrollieren und steuern lässt – die Anwendungsgebiete scheinen, wenn es nach den Herstellern geht, schier unendlich.

Der erste Teil dieser Artikelserie definierte die wesentlichen Grundbegriffe aus dem Umfeld des Internet of Things und gab einen ersten Einblick in diese „neue“ Welt. Teil 2 legt den Fokus auf Heimanwendungen und stellt einige der verbreitetsten Entwicklungsplattformen vor. Weiterführend werden die Themengebiete Smart Home und Smart Energy anhand konkreter Beispiele erläutert und die wesentlichen Unterschiede zwischen den jeweiligen Bereichen aufgezeigt. Den Abschluss bilden die Betrachtung des Sicherheitsaspektes von IoT-Systemen und die Diskussion potenzieller Risiken, die die schöne smarte Welt mit sich bringt.

Heimanwendungen

Blickt man auf die Jahre 2003 bis 2005 zurück, war dies die Zeit, in der im deutschsprachigen Raum die Themen „Intelligentes Heim“ und „Intelligentes Wohnen“ erstmalig Aufmerksamkeit erlangten. Es waren die Anfänge von dem, was man heute als „Smart Home“ bezeichnet und was mittlerweile am Markt auch als Smart oder Connected Living präsent ist. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Produkten und fertigen Systemen; der Stand der Technik erlaubt auch die Realisierung komplexester Anwendungsfälle.

Erhältlich sind nicht nur fix zu verbauende Lösungen, sondern auch Einzelkomponenten, die mit verhältnismäßig geringem Aufwand in bestehende Umgebungen integriert werden können. Ein typisches Beispiel dieser Kategorie sind Funksteckdosen, die einfach zwischen Steckdose und Verbraucher gesteckt werden. So können Elektrogeräte, die ansonsten im Dauerstandbybetrieb wären, bequem vom Sofa aus- und eingeschaltet werden. Zunehmender Verbreitung erfreuen sich heute auch netzwerkfähige Thermostate, die unter anderem mittels passender App abgefragt werden können.

Ein aktueller Trend, der sich durch die Maker-Szene zieht, ist die Umsetzung unterschiedlichster Varianten von sogenannten Pet Feedern (dt. Tierfütterer). Die Funktionalität eines Pet Feeders beschränkt sich nicht nur darauf, das jeweilige Haustier auf Knopfdruck zu füttern. Mittlerweile gibt es auch Projekte, in denen ganze Roboter realisiert werden, um mit dem Tier zu interagieren. Oftmals werden dazu auch Webcam und Lautsprecher verbaut. Eine einfache Version eines solchen Pet Feeders ist bereits in der Lage, auf Befehl eine Futterklappe zu öffnen, um die Futterschüssel des Hundes zu füllen. Die Steuerung erfolgt dabei mittels App und entsprechendem Controller.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe:

Windows Developer 5.16 - "Alles nur Oberfläche?"

Wie smart ist die IoT-Welt wirklich? Mario Fraiß und Christoph van der Fecht gehen im Windows Developer 5.16 genau dieser Frage auf den Grund.

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237794IoT: Smarte Welt!?
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