Dr. Veikko Krypczyk Selbstständig

Ein Merkmal von KI-Algorithmen ist, dass sie mit der Zeit erst besser werden, d.h. erst die vielfache Anwendung und die Auswertung von Massendaten machen die Algorithmen gebrauchstauglich.

Olena Bochkor Selbstständig

Das Thema Künstliche Intelligenz ist im Moment eines der meistdiskutierten Zukunftsthemen der IT. Gerade die Verbindung von Mobile Computing (Apps), Cloud und KI wird sehr häufig betont.

Das Thema künstliche Intelligenz ist allgegenwärtig. In Verbindung mit Cloud Services können wir unsere Apps mit Funktionen ausstatten, von denen wir früher nicht mal zu träumen gewagt haben: zum Beispiel Texterkennung, Sprachanalyse und Bildmustererkennung.

Viele der Funktionen künstlicher Intelligenz (KI) können Sie auch nachträglich noch in spätere Versionen Ihrer Anwendungen einbauen. Sie erweitern damit die Leistungsfähigkeit der Software erheblich. Das Azure-Portal von Microsoft bietet ein ganzes Set an Cloud-Services für die Nutzung in der eigenen App. Viele Services sind aber bisher nur als Vorabversionen verfügbar. Herauszufinden, was man heute schon mit ihnen anfangen kann, ist das Ziel dieser kleinen Artikelserie. Im ersten Teil werden wir uns dem Thema aus theoretischer Sicht annähern und betrachten, an welchen Stellen uns KI ganz konkret nutzbare Services für unsere Software liefert. KI ist dabei keine Spielerei, sondern soll dazu dienen, die Funktionen einer App zu erweitern oder grundsätzlich erst zugänglich zu machen. Im zweiten Teil wollen wir es dann selbst anpacken: Wir testen einen konkreten Service aus dem Azure-Portal in einer eigenen UWP-App.

Facetten der künstlichen Intelligenz

Das Thema Künstliche Intelligenz ist im Moment eines der meistdiskutierten Zukunftsthemen der IT. Gerade die Verbindung von Mobile Computing (Apps), Cloud und KI wird sehr häufig betont. Beginnen wir zunächst damit, zu definieren, was man unter KI versteht. Künstliche Intelligenz ist eine Informations- und Ingenieurswissenschaft, die das Ziel hat, „intelligente“ Maschinen und spezielle Computersoftware zu erstellen.

Wo liegt der Unterschied zu klassischen Algorithmen? Die Computerprogramme, die auf KI beruhen, sollen in der Lage sein, eigenständig neue Probleme zu lösen. Dazu müssen sie Lernprozesse durchlaufen, Entscheidungen treffen und die Umwelt in einer erweiterten Komplexität aufnehmen. Natürlich sind die Übergänge fließend. Eine Ebene tiefer unterscheidet man Folgendes:

  • Starke KI: Hier sollen das menschliche Denken, Bewusstsein und die Emotionen mithilfe von Maschinen nachgebildet werden. Das ist aus heutiger Sicht noch nicht möglich, d. h. die Ziele einer starken KI sind noch weitgehend unerfüllte Visionen.
  • Schwache KI: Betrachtet wird nicht das gesamte Spektrum der Intelligenz eines Menschen; stattdessen geht es darum, bestimmte Teilbereiche mit Mitteln der Informatik und Mathematik zu simulieren.
  • Hybride KI: Es werden zwar nicht alle Aspekte der Intelligenz angesprochen, aber mehrere Bereiche im Zusammenhang betrachtet. Dabei können bereits umfassendere Probleme gelöst werden, und es wird ein erweitertes Spektrum der künstlichen Intelligenz angesprochen.

Die menschliche Intelligenz umfasst verschiedene Ebenen von der Wahrnehmung durch Sinne bis hin zu kreativen Tätigkeiten. Jede Ebene umfasst unterschiedliche Teilbereiche, die mithilfe von KI zu simulieren versucht werden können.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe:

Windows Developer 7.18 - ".NET ohne Grenzen"

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579844581App – Cloud – KI: Die neue Dreifaltigkeit für leistungsfähige Apps
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