Leseproben
Michael Frembs ARS Computer und Consulting GmbH

„Für die Zukunft kann davon ausgegangen werden, dass Third-Party-Software zunehmend als Helm Chart für den Kubernetes-Betrieb bereitgestellt wird, da sich Kubernetes zum Defacto-Standard hierfür entwickelt hat. Das liegt vor allem an der Möglichkeit, zustandsbehaftete Anwendungen auf Kubernetes zu deployen, und der Option, Kubernetes nach den eigenen Vorstellungen und Anforderungen zu konfigurieren.“

Michael Heiß ARS Computer und Consulting GmbH

Cloud Foundry ermöglicht, dass sich DevOps-Teams vorrangig mit Entwicklungstätigkeiten beschäftigen und betriebsnahe Themen wie Deployments und die Verknüpfung mit umgebungsspezifischen Services möglichst ohne lange Lernkurve vonstattengehen können. Beide Ansätze bringen Lernkurven (Dev, DevOps, Plattformbetrieb) mit sich, die sich aber bezüglich der Komplexität unterscheiden.

Die beiden Open-Source-Lösungen Kubernetes und Cloud Foundry haben sich als gängige Cloudplattformen durchgesetzt. Oftmals werden diese beiden miteinander verglichen, um eine Entscheidung für einen der beiden Ansätze zu treffen. In diesem Artikel werden die jeweiligen Stärken und Einsatzszenarien der beiden Plattformen beschrieben und es wird aufgezeigt, dass es kein „Entweder-oder“ sein muss.

Immer mehr Unternehmen verwenden nicht nur Cloud- dienste (Software as a Service), sondern modernisieren ihre eigenen IT- und Bestandsapplikationen (Container as a Service bzw. Platform as a Service). Das ist kaum verwunderlich, bringt doch die Cloud viele Vorteile mit sich. Die Anwendungen laufen in einer Cloud stabiler (Self Healing), skalieren besser (automatisierte horizontale Skalierung) und bringen durch den neuen Dev(Sec) Ops-Gedanken eine schnellere Time-to-Market mit sich. Durch Open-Source-de-facto-Standards wie Docker, Kubernetes oder Cloud Foundry sind die Anwendungen auch portierbar. Das ist besonders bei Hybrid- bzw. Multi-Cloud-Infrastrukturen wichtig. Dafür werden Cloud-native Apps nach der 12-Factor-Methode entwickelt. Die Bandbreite an Architekturansätzen (Monolith, Microservices, 12-Factor-Apps) sorgt für eine Vielzahl an Anforderungen an eine Cloudplattform.

Einer Bitkom-Umfrage zur Folge nutzten bereits 2017 51 Prozent der Unternehmen eine private Cloud, wohingegen nur 31 Prozent der Unternehmen eine Public Cloud verwenden. Nach der Verabschiedung der DSGVO war das zu erwarten.

Grund genug, Kubernetes und Cloud Foundry einander gegenüberzustellen und zu vergleichen. Wie geht es mit den beiden in der Zukunft weiter? Dieser Artikel legt den Fokus auf eine Private Cloud, die im eigenen Rechenzentrum betrieben wird. Müssen sich Unternehmen zwischen diesen beiden entscheiden, oder ist es empfehlenswert, beide einzusetzen? Wie könnte ein Zusammenspiel von beiden Lösungen aussehen?

Kubernetes

In Kubernetes gibt es eine Vielzahl an Konfigurationsoptionen (über Kubernetes-Ressourcen). Die Open-API-Spezifikation der aktuellen IBM Cloud Private Kubernetes Installation (ICP v3.1.2, K8s v1.12.4) ist über 75 000 Zeilen lang. Um dieses Universum beherrschen zu können, ist ein hoher Einarbeitungsaufwand notwendig. Dafür wird der Anwender mit einer Plattform belohnt, die auf die eigenen Bedürfnisse feingranular abgestimmt werden kann.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe:

Java Magazin 9.19 - "Ass im Ärmel?"

Alle Infos zum Heft
579901169Kubernetes und Cloud Foundry
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