Philipp Lenz adesso AG

Wer schon Power BI Premium im Einsatz hat, kann eine Instanz installieren. Hier ist unbedingt die Menge der lizenzierten CPU-Kerne zu beachten. Ansonsten wird hierfür eine Microsoft-SQL-Server-Enterprise-Lizenz mit Software Assurance benötigt.

Mit Microsoft Power BI können umfassende Berichte und Dashboards erstellt werden, die vereinfachte Einblicke in komplexe Sachverhalte geben. Für die IT-Abteilung stellt sich bei Einführung aber die Frage, wie und wo der Dienst am besten aufgehoben ist: In der Cloud, als hybride Lösung oder doch im eigenen Serverraum? Wo liegen die jeweiligen Vor- und Nachteile der verschiedenen Möglichkeiten?

Microsoft Power BI erfreut sich seit seinem Erscheinen vor zwei Jahren immer größerer Beliebtheit. Damals startete es in Deutschland noch etwas schleppend, da es lediglich eine US-amerikanische Cloud-Variante gab. Doch seit Anfang 2017 gibt es nun eine Version in der deutschen Cloud, was etwas mehr Schwung in die Nutzung des Cloud-Umfelds bringt.

Mittlerweile haben Entwickler in einigen Branchen die Scheu vor der Cloud verloren, und immer mehr Organisationen nutzen die Cloud-Variante von Microsoft Power BI, unabhängig von der Lokalisierung der Cloud. Seit der Veröffentlichung von Microsoft SQL Server 2016 gibt es die Möglichkeit, aus den SQL Server Reporting Services die lokale mit der Cloud-Welt in Verbindung zu bringen, indem Elemente aus den klassischen (paginierten) Reporting Services an die Cloud-Variante angebunden werden. Das ermöglicht es, Elemente an Power BI Dashboards anzuheften und diese automatisch aktualisieren zu lassen. Mitte 2017 veröffentlichte Microsoft die Microsoft SQL Server Reporting Services mit integriertem Power BI und brachte Teile der Power BI Cloud Services in den eigenen Serverraum. Das bietet Unternehmen, die ihre Daten nicht in der Cloud nutzen wollen, die Option, einige Power-BI-Funktionalitäten in der eigenen Infrastruktur auszuführen. Nun haben die IT-Abteilungen die Qual der Wahl bei der Entscheidung, auf welche der Technologievarianten sie setzen sollen.

Der vorliegende Artikel wird die verschiedenen Varianten in den folgenden Abschnitten detailliert erläutern und Überschneidungen der Lösungen vorstellen. Dabei widmen wir uns ausschließlich der Version 2.0; Komponenten der Version 1.0 aus Excel 2010/2013 wie PowerPivot, PowerView, PowerMap sowie das Excel Power Query Add-in werden in diesem Artikel nicht berücksichtigt.

Microsoft Power BI in der Cloud – Cloud-only

Power BI ist in Version 2.0 ursprünglich als reine Onlinevariante auf dem Markt erschienen und bietet umfangreiche Services, die innerhalb eines Microsoft Office 365 Tenants bereitgestellt werden. Dies ermöglicht dem Anwender, entweder mit dem Desktopprogramm „Microsoft Power BI Desktop“ oder dem Onlinedesigner Daten von lokal oder aus Onlinedatenquellen zu importieren, in eindrucksvollen Berichten zu visualisieren und über Dashboards mit verschiedenen Kontexten zusammenzuführen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe:

Windows Developer 5.18 - "API in Aktion"

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579835203Microsoft Power BI On-Premises und in der Cloud
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