Sebastian Schütze Senior Azure/DevOps Consultant für Tuleva AG

Mit Azure DevTest wird dem Benutzer eine agile Umgebung an die Hand gegeben, um Azure-Ressourcen in Self-Service-Prozessen zu verteilen und dabei gleichzeitig volle Kontrolle über Kosten zu haben.

Tyrone Guiamo Microsoft Cloud Solution Architect für Schindler

 Azure DevTest Labs bieten einen fexiblen und hoch anpassbaren Weg, um eine Reihe verschiedener Umgebungen anzulegen. Dazu zählen z.B. Softwareentwicklung, Test und Trainings.

Wäre es nicht ein Traum, seine Entwicklungsumgebungen selbst hoch- und runterzufahren, und dabei selbst zu bestimmen, was auf der Maschine läuft? Müsste es nicht herrlich sein, wenn die ganzen Maschinen individuell nach einer standardisierten Formel erstellt werden würden? Noch viel besser wäre es doch, wenn der Manager dies alles mit voller Kostenkontrolle den Entwicklern frei zur Verfügung stellen könnte, oder? Ein Microsoft Azure Service hat die Antwort.

All diese Szenarien und noch viel mehr sind möglich. Dafür hat Microsoft einen Azure Service aufgefahren, der sich Azure DevTest Labs nennt. Azure DevTest Labs existiert bereits seit über zwei Jahren und wurde öffentlich im Mai 2016 angekündigt.

Artikelserie
Teil 1: Einführung von Azure DevTest Labs
Teil 2: Das eigene DevTest-Labor im Detail

Dieser Service ist Microsofts Art für Entwickler, das Leben leichter zu machen. Nebenbei gewinnen Firmen dringend benötigte Agilität und Automatisierung in einer standardisierten Lösung, die auch unkompliziert zu managen ist und deren Kosten unter Kontrolle gehalten werden können. Kontrolle wird hier durch Benachrichtigungen und Alarme sichergestellt. Die DevTest Labs stellen eine Win-win-Situation für drei verschiedene Stakeholder in einem Unternehmen dar:

  • IT-Managerund/oderProjektmanager: Pro Projekt oder Team kann ein Limit gesetzt werden, wie viel Kosten pro Monat oder für eine festgesetzte Zeit maximal aufkommen dürfen. Grenzwerte können erstellt werden, deren Überschreiten einen Alarm auslösen.
  • Entwickler/Test/Trainer: Sie haben eine Testumgebung, in der sie VMs in Self-Service-Manier an und ausschalten können. Sie können sich ihre Maschinen inklusive Software in Baukastenformat zusammenstellen, wobei vom Unternehmen die Rahmenbedingungen festgelegt werden.
  • IT-Administratoren Ops: Kurz: weniger Arbeit! Sie können sich auf Policies konzentrieren und sich anderen Aufgaben widmen, als neue Entwicklungs- oder Testmaschinen hochfahren oder installieren zu müssen. Zusätzlich kann die Anzahl der Maschinen pro Team oder pro Person festgelegt werden, die erstellt werden dürfen. Sie können dedizierten Zugriff zum Lab gewähren, ohne dabei andere Ressourcen in Azure freigeben zu müssen.

Da jedoch die Grenze zwischen Entwickler und IT-Ops immer durchlässiger wird, könnten die letzten beiden Stakeholder auch einfach DevOps genannt werden. Denn sie arbeiten heute enger zusammen und bauen gemeinsam ihr DevTest Lab auf.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe:

Windows Developer 6.18 - "Azure and Friends"

Alle Infos zum Heft
579837925Microsofts neuer Service: Azure DevTest Labs
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