Marcus Danner adesso AG

„Bei Node.js und Java Enterprise handelt es sich nicht um komplett verschiedene, sondern sich ergänzende Welten. Ideologisch getriebene Diskussionen, ob Node.js oder Java Enterprise die bessere Technologie darstellt, um Services zu implementieren, sind nicht notwendig. Beide Technologien ergänzen sich durch ihre jeweiligen Stärken und Schwächen gegenseitig.“

Bei Node.js und Java Enterprise handelt es sich nicht um komplett verschiedene, sondern sich ergänzende Welten. Ideologisch getriebene Diskussionen, ob Node.js oder Java Enterprise die bessere Technologie darstellt, um Services zu implementieren, sind nicht notwendig. Beide Technologien ergänzen sich durch ihre jeweiligen Stärken und Schwächen gegenseitig.

Im Zuge der Digitalisierung von Geschäftsprozessen laufen große unternehmenskritische Applikationen zunehmend nicht mehr ausschließlich im internen Betrieb. Sie müssen auch unternehmensexterne Nutzer wie Geschäftspartner und Kunden ansprechen. Inzwischen ist es verpflichtend, hierbei die Vorgaben der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zu beachten. Vor allem für personenbezogene Daten muss der Datenumfang auf das für die Zwecke der Verarbeitung notwendige Maß beschränkt sein (Datenminimierung).

In diesem Sinne dürfen unternehmensexterne Nutzer nur Zugang zu explizit freigegebenen Informationen bezüglich laufender Geschäftsvorgänge haben. Ein Prozess, der eine explizite Freigabe der zu veröffentlichenden Informationen vorsieht, kann diese Anforderung sicherstellen. Über diese Freigabe erfolgt die separate Speicherung der unternehmensextern zugänglichen Daten. Ebenso soll ein solcher Prozess die Zugriffspfade in ausschließlich intern zu gebrauchende Informationen einerseits und extern zugängliche Informationen andererseits teilen. Abbildung 1 zeigt eine grobe Prozessbeschreibung.

Abb. 1: Darstellung eines Prozesses mit expliziter Freigabe von Daten

Abb. 1: Darstellung eines Prozesses mit expliziter Freigabe von Daten

Das vorliegende Projektbeispiel entwickelt die Geschäftsapplikation als JEE-Applikation und erweitert diese um einen Auskunfts-Service auf Basis des MEAN-Stacks.

Warum werden JEE-Applikationen entwickelt?

Viele größere Unternehmen geben für die Entwicklung unternehmenskritischer Applikationen Referenzarchitekturen vor. Das dient dem Zweck, einheitliche Strukturen für Deployment und Rollout dieser Anwendungen einzuhalten und einheitliche Verfahren für den Betrieb dieser Applikationen durchzusetzen. So soll die Total Cost of Ownership für den Betrieb der Applikationen so gering wie möglich gehalten werden. Einheitliche Architekturen unterstützen außerdem die Wiederverwendung von Querschnittsfunktionen wie Benutzerauthentifizierung, Autorisierung oder Logging durch verschiedene Applikationen.

Im vorliegenden Projektbeispiel ist eine Referenzarchitektur auf Basis der Java Enterprise Edition (JEE) durch den Kunden vorgegeben. Interne Mitarbeiter des Auftraggebers nutzen die auf dieser Grundlage entwickelte unternehmenskritische Applikation im Intranet des Unternehmens.

 

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe:

Java Magazin 11.18 - "Java & Kubernetes"

Alle Infos zum Heft
579860415Node.js als Auskunfts-Web-Service einer JEE-Applikation
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