Tam Hanna Selbstständig

Wer in seinem Unternehmen Werkzeuge für Entwickler anbietet und sich in die PowerShell integrieren möchte, sollte sich mit dem derzeit nur auf GitHub verfügbaren Produkt näher auseinandersetzen.

Der noch aus DOS-Zeiten stammende Batch-Interpreter behindert Administratoren. Die von Microsoft als Nachfolger auserkorene PowerShell erfuhr bisher nur wenig Unterstützung. Dieses Projekt möchte Drittanbietern die Integration von PowerShell Intelligence erleichtern, um so die Verfügbarkeit von Tooling zu verbessern.

Sagen wir es offen: Einer der Gründe für den Erfolg von Visual Basic war die damals grenzgeniale Integration zwischen GUI-Design-Werkzeug und Programmierumgebung. Wer einmal eine Symbian-Applikation oder ein Android-Programm zusammengebaut hat, weiß über die Vorteile von Rapid Application Development bestens Bescheid. Ob der vergleichsweise geringen Reichweite der PowerShell – sie ist nun mal nicht sonderlich weit verbreitet – scheuten die Anbieter von Editoren und anderer Entwicklerhilfswerkzeuge bisher den Aufwand für die Integration von PowerShell-Support. Microsoft möchte diesem Problem nun durch eine Untergruppe von Unterstützungsbibliotheken abhelfen.

In frühem Entwicklungsstadium

Die PowerShell Editor Services stehen zwar auch als NuGet-Paket zur Verfügung, werden dort aber nur vergleichsweise selten aktualisiert. Wer mit dem API experimentieren möchte, sollte das bereitstehende GitHub Repository aufrufen und es von dort herunterladen.

Als nächste Aufgabe wollen wir mit der Erzeugung einer Instanz der PowerShellContext-Klasse beginnen. Sie dient als Interface zwischen PowerShell Editor Services (PSES) und der zugrundeliegenden PowerShell-Implementierung. Die folgenden Schritte erfolgen unter Windows 10 und Visual Studio 2015, als Projektvorlage dient
Windows | Classic Desktop | WPF Application – laut Kommentaren im GitHub Repository werden die Versionen 3 und 4 der PowerShell manchmal unterstützt. Dazu muss das aus GitHub heruntergeladene Archiv an einen kommoden Ort im Dateisystem extrahiert werden. Für erste Schritte reicht es aus, wenn Sie das Projekt src\PowerShellEditorServices\PowerShellEditorServices.csproj in Ihre Solution laden. Es integriert automatisch eine Gruppe von Unterprojekten. Achten Sie darauf, im Hauptprojekt die notwendigen Referenzen anzulegen.

Nicht unter Universal Windows!

Die im GitHub-Projekt bereitgestellten Assemblies zielen auf .NET Core, während die Universal Windows Platform auf dem .NET Framework basiert. Aus diesem Grund scheitert das Hinzufügen einer Referenz auf den bereitgestellten Code mit einer nur wenig aussagekräftigen Fehlermeldung.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe:

Windows Developer 12.16 - "Der DevOps Vorteil"

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