Manuel Rauber Thinktecture AG

Progressive Web Apps beschreibt eine Sammlung von Technologien, Möglichkeiten und Eigenschaften zukünftiger Webanwendungen. PWAs selbst sind keine eigene Technologie, sondern eine seit 2015 von Google getriebene Initiative, die das Web nativer machen soll.

Eine Zukunft ohne App Stores? Kaum vorstellbar, oder? Wie soll die Anwendung installiert werden? Was ist mit Zugriff auf native Features wie Kamera oder Push-Nachrichten? Fragen über Fragen – die Antwort? Progressive Web Apps! Ein seit 2015 durch Google geprägter Begriff, um das Web Stück für Stück nativer zu machen, um mehr und mehr Anwendungen ins Web zu bekommen und das Nutzererlebnis zu verbessern. Hinzu kommen Themen wie Offlinefähigkeit und ein zweiter JavaScript-Thread.

Vor vier Monaten haben wir uns mit dem ersten Artikel dieser Serie die Grundlagen zu Webapplikationen angeschaut. Mithilfe von Googles Angular haben wir eine kleine Beispielanwendung geschrieben, die sich des Star-Wars-APIs und des Poké-APIs bedient, um beispielhaft Master-Detail-Daten anzuzeigen. Der zweite Teil der Serie hat sich mit dem Angular-CLI beschäftigt und wie man es als Build-System einsetzen kann. Dort haben wir die Begriffe Ahead-of-Time Compilation und Tree Shaking kennengelernt, die uns helfen, eine in Bezug auf die Dateigröße möglichst kleine und performante Anwendung zu entwickeln. Im dritten Teil der Serie haben wir die Beispielanwendung mit Cordova so verpackt, dass sie als native Anwendung auf mobilen Geräten wie Android- oder iOS-Smartphones gestartet werden kann. Zusätzlich haben wir ein natives API angesprochen: Die Teilen-Funktion des mobilen Betriebssystems, mit der Inhalte mit unseren Freunden via Facebook, Twitter, WhatsApp und allen Apps, die diese Funktion unterstützen, geteilt werden können. Im vierten Teil der Serie haben wir die bestehende Anwendung mit Electron verpackt, sodass sie als native Desktopanwendung, sprich .exe, .App und Co., ausgeliefert und gestartet werden kann. Auch hier haben wir native Desktop-APIs angesprochen, um die Teilen-Funktion zu ermöglichen.

Im letzten Artikel dieser Serie wollen wir uns mit Zukunftsmusik beschäftigen: den Progressive Web Apps (PWA). Begleitet wird diese Artikelserie durch eine Beispielanwendung, die auf GitHub zu finden ist. Es empfiehlt sich, den Code zum Artikel zu öffnen, da im Artikel nur Ausschnitte gezeigt werden können. Im Ordner part5 befindet sich der Code für diesen Serienartikel. Progressive Web-App ist ein Begriff, den man in der Webwelt aktuell oft hört und auf den bereits große Firmen wie beispielsweise Twitter, Telegram oder die NASA aufgesprungen sind. Doch um was genau handelt es sich überhaupt?

Artikelserie

Teil 1: Moderne Cross-Plattform-Applikationen mit Angular
Teil 2: Von Dev bis Prod: Cross-Plattform-Build-Systeme
Teil 3: Touch it: Native Application Packaging mit Apache Cordova
Teil 4: .exe, .app und Co.: Mit Electron werden Desktops froh
Teil 5: Apps ohne App Store? Cutting Edge mit Progressive Web Apps

Der Blick in die Zukunft

Progressive Web Apps beschreibt eine Sammlung von Technologien, Möglichkeiten und Eigenschaften zukünftiger Webanwendungen. PWAs selbst sind keine eigene Technologie, sondern eine seit 2015 von Google getriebene Initiative, die das Web nativer machen soll und dabei natürlich auch Zugriff auf native Gerätefunktionen wie die Kamera gewährt. Im Kern sind PWAs ganz normale Webanwendungen, wie auch unsere Beispielanwendung eine ist – aber auf Steroiden. Die bestehende Webanwendung wird mit weiteren nativen Funktionen angereichert. Um das zu erreichen, legt Google einige Charakteristika fest, die eine Anwendung haben sollte, um als PWA zu gelten. Schauen wir uns im Folgenden die einzelnen Charakteristika genauer an.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe:

Windows Developer 9.17 - "Progressive Service Worker"

Alle Infos zum Heft
579808028Die Zukunft von morgen erleben: Progressive Web Apps!
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